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Beheben von Audiofehlern

Allgemeine Informationen:

Fehlersuche und -behebung:


Allgemeine Informationen

Identifizieren der Version Ihres Audiotreibers

Für Windows Vista*:

  1. Klicken Sie auf „Start > Einstellungen > Systemsteuerung > System > Geräte-Manager“.
  2. Erweitern Sie die Bereiche für die Sound-, Video- und Game-Controller.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Audiogerät und wählen Sie die Option „Eigenschaften“ aus.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte „Treiber“, um die aktuelle Treiberversion anzuzeigen.

Für Windows* XP:

  1. Klicken Sie auf „Start > Systemsteuerung > Leistung und Wartung > System“.
  2. Klicken Sie auf das Register „Hardware“ und dann auf „Geräte-Manager“.
  3. Erweitern Sie die Bereiche für die Sound-, Video- und Game-Controller.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Audiogerät und wählen Sie die Option „Eigenschaften“ aus.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte „Treiber“, um die aktuelle Treiberversion anzuzeigen.

Für Windows* 98SE, ME oder 2000:

  1. Klicken Sie auf „Start > Einstellungen > Systemsteuerung“.
  2. Doppelklicken Sie auf „System“.
  3. Klicken Sie auf das Register „Hardware“ und dann auf „Geräte-Manager“.
  4. Erweitern Sie die Bereiche für die Sound-, Video- und Game-Controller.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Audiogerät und wählen Sie die Option „Eigenschaften“ aus.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte „Treiber“, um die aktuelle Treiberversion anzuzeigen.


Wo finde ich die neuesten Audiotreiber?
Sie können die aktuellsten Audiotreiber für Ihr Intel® PC-Mainboard im Download-Center von Intel herunterladen.


Audiostandards: AC'97 und HD-Audio
Die integrierte Audiolösung der Intel® PC-Mainboards ist entweder AC'97 oder Intel® High Definition (HD) Audio.

AC'97
AC'97 (die Abkürzung für Audio Codec '97) ist der 1997 von Intel Architecture Labs entwickelte Audiocodec-Standard. Er wird hauptsächlich für Mainboards, Modems, Soundkarten und Gehäuse-Frontpanel-Audiolösungen verwendet. AC'97 unterstützt 96 kHz in 20-Bit-Stereo-Auflösung und 48 kHz in 20-Bit-Stereo für Mehrkanalaufzeichnungen und -wiedergaben. AC'97 wurde 2004 durch Intel® High Definition Audio (HD Audio) ersetzt.

HD Audio
Intel® High Definition Audio bezieht sich auf die von Intel im Jahr 2004 veröffentlichte Spezifikation für High-Definition-Audio, die mehr Kanäle in höherer Qualität wiedergeben kann als frühere integrierte Audiocodecs, wie z. B. AC'97. Hardware mit HD Audio kann 192 kHz/32-Bit-Qualität für zwei und 96 kHz/32-Bit-Qualität
für bis zu acht Kanäle bereitstellen.

Hinweis: Microsoft* Windows Vista unterstützt ausschließlich High-Definition-Audio-Peripheriegeräte (wie z. B. Frontpanel-Audiolösungen).

Identifizierung des Audiocodecs Ihres PC-Mainboards

In der technischen Produktspezifikation (TPS) der einzelnen Intel PC-Mainboards finden Sie Informationen dazu, ob Ihr Mainboard AC'97 oder HD Audio unterstützt. So finden Sie die TPS für Ihr Mainboard:

  1. Rufen Sie http://support.intel.com/support/motherboards/desktop/ auf.
  2. Wählen Sie dort Ihr PC-Mainboard aus.
  3. Klicken Sie in der Navigation auf der linken Seite auf „Produktdokumentation“.
  4. Wählen Sie „Technische Produktspezifikation“ aus.

Unter Frontpanel-Audio-Header-Pinouts Informationen in Englisch finden Sie zusätzliche Informationen zu integrierten Header-Pinouts.

Identifizierung des Frontpanel-Audiolösung-Codecs
Informationen zur Identifizierung des Audiocodecs Ihrer Frontpanel-Audiolösung finden Sie in den Spezifikationen oder in der Dokumentation Ihres PC-Gehäuses oder Frontpanel-Moduls. Beachten Sie, dass sich die AC'97- und HD Audio-Frontpanel-Lösungen
unterscheiden und möglicherweise nicht direkt kompatibel oder austauschbar sind.

Sie können auch das Audiokabel der Frontpanel-Audiolösung überprüfen. Wenn an Pin 4 ein Kabel angeschlossen ist, verfügt Ihr PC über ein HD-Audio-Modul; wenn kein Kabel an Pin 4 angeschlossen ist, verfügt Ihr PC über ein AC'97-Modul.




Audiosteuerungssoftware
Die Audioeinstellungen werden durch eine Audiosteuerungssoftware gesteuert, die mit den Audiotreibern für Ihr PC-Mainboard installiert wird. Je nach Modell Ihres Intel® PC-Mainboards wird eine der folgenden Anwendungen installiert:

  • Intel® Audio-Studio
  • SigmaTel* (IDT*) Audio Control Panel
  • Realtek* AC’97 Audio Control Panel
  • Soundmax* Audio Control Panel

Jede dieser Softwareanwendungen ermöglicht Ihnen einfache Audiokonfigurationen, wie Lautstärkenregelung, Audioportkonfiguration, Buchsenabtastung und Lautsprechertests. Erweiterte Funktionen sind möglicherweise unterschiedlich.


CD-IN-Konnektor nicht mehr erforderlich
Einige Intel® PC-Mainboards enthalten keinen integrierten ATAPI CD-ROM-Konnektor. Diese Mainboards enthalten eine digitale Audiolösung, für die keine zusätzliche Kabelverbindung zwischen dem CD-ROM-Laufwerk und dem integrierten ATAPI CD-ROM-Konnektor erforderlich ist.

Unter Integrierter CD-ROM-Anschluss wird nicht mehr benötigt Informationen in Englisch finden Sie weitere Informationen dazu.


Einsatz von S/PDIF (Optische Übertragung)
S/PDIF (Sony*/Philips* Digital Interface) ist eine Schnittstelle zur Audioübertragung, mit der digitale Audiosignale von einem Gerät an ein anderes übertragen werden können, ohne dass das Signal zuerst in ein Analogsignal konvertiert werden muss, was die Audioqualität beeinträchtigt.

Der geläufigste mit einer S/PDIF-Schnittstelle verwendete Anschluss ist der RCA-Anschluss, der gleiche Typ, der auch in Verbraucher-Audioprodukten eingesetzt wird. In einigen Fällen wird auch ein optischer Anschluss verwendet. Falls Sie einen direkten Anschluss zu Ihren Lautsprechern vornehmen, müssen diese S/PDIF-Input unterstützen.

Falls Ihr PC-Mainboard keine integrierte S/PDIF-Funktion umfasst, können Sie das integrierte Audiomodul deaktivieren und eine Soundkarte installieren, die dieses umfasst.

Die unten stehende Abbildung zeigt zwei verschiedene S/PDIF-Anschlüsse am Backpanel eines PC-Mainboards und gibt den entsprechenden benötigten Kabeltyp an.


Konfiguration von 2-Kanal-Audio
Der Line-Out-Anschluss (Ausgang für Audiosignale) am Backpanel versorgt entweder nur die Kopfhörer oder nur die verstärkten Lautsprecher. Der Anschluss passiver (nicht verstärkter) Lautsprecher kann zu einer schlechten Audioqualität führen.

Konfiguration von 6-Kanal-Audio
Die Installation des Audiotreibers von der Intel® Express Installer-CD-ROM aus aktiviert das flexible, analogeAudiosystem. Die Audioanschlüsse an der Rückseite Ihres PCs unterstützen bis zu sechs Lautsprecher. In der Audiotreiber-Oberfläche können Sie ihnen neue Aufgaben zuweisen.
 
Mittels der Zuweisung neuer Aufgaben für Audioanschlüsse kann ein Audioanschluss mehr als eine Funktion unterstützen. Der rosafarbene Audioanschluss kann zum Beispiel den Mikrofoninput unterstützen, wenn das System für den Stereomodus konfiguriert ist. Wenn das System für 6-Kanal konfiguriert ist, kann er (abhängig von der verwendeten Audiolösung) die Center/LFE- oder die Rear-Surround-Funktion unterstützen.

Artikel Beschreibung
Eine Line-In [kann umgewiesen werden als Hinten Links/Rechts Aus]
B Line-Out [Vorne Links/Rechts Aus]
C Mic-In [kann umgewiesen werden als Mitte/LFE (Subwoofer) Aus]

Schließen Sie die Lautsprecher wie folgt an:

  • Wenn Sie zwei Lautsprecher verwenden, schließen Sie das Paar am Anschluss (B) an.
  • Falls Sie vier Lautsprecher verwenden:
    • Schließen Sie den vorderen linken und rechten Lautsprecher am Anschluss (B) an.
    • Schließen Sie den hinteren linken und rechten Lautsprecher am Anschluss (A) an.
    • Weisen Sie mit Hilfe der Audiotreiber-Schnittstelle die Aufgabe des Anschlusses (A) um für „Hinten Links/Rechts Aus“.
  • Falls Sie sechs Lautsprecher verwenden:
    • Schließen Sie den vorderen linken und rechten Lautsprecher am Anschluss (B) an.
    • Schließen Sie den hinteren linken und rechten Lautsprecher am Anschluss (A) an.
    • Schließen Sie den mittleren und Subwoofer-Lautsprecher am Anschluss (C) an.
    • Weisen Sie mit Hilfe der Audiotreiber-Schnittstelle die Aufgabe des Anschlusses (A) um für „Hinten Links/Rechts Aus“ und weisen Sie die Aufgabe des Anschlusses (C) um für „Mitte/LFE Aus“.


Konfiguration von 8-Kanal-Audio
Hinweis: 8-Kanal-Audio ist nur für einige Intel® PC-Mainboards verfügbar.

Nach der Installation des Audiotreibers von der Intel Express Installer-CD-ROM aus kann Multikanal-Audio aktiviert werden.

  • Schließen Sie die Lautsprecher wie in der unten stehenden Abbildung dargestellt an A, B, C, D oder E an (bis zu acht Lautsprecher).
  • Es stehen zwei S/PDIF-Anschlusstypen zur Verfügung: koaxial (G) und optisch (F). Wählen Sie je nach der Art der zu verwendenden S/PDIF-Lautsprecher die richtigen Anschlüsse aus.
  • Das Backpanel sieht je nach Mainboard-Modell wie eine der folgenden Abbildungen aus.

Artikel Beschreibung
Eine Hinten Links/Rechts Aus (Multikanal-Audio)
B Line-In
C Line-Out (2-Kanal) oder Vorne Links/Rechts Aus (Multikanal)
D Mic-In (umweisen für Multikanal)
E Mitte/LFE (Low Frequency Effects) Aus (Multikanal)
F Optische S/PDIF-Übertragung (Toslink) Line-Out
G Optische S/PDIF-Übertragung (RCA) Line-Out

Konfiguration des Frontpanel-Audio
Wenn Ihr PC-Mainboard einen Frontpanel-Audioheader enthält, können Sie ein Frontpanel-Audiomodul hinzufügen, das Ihnen Line-In- und Line-Out-Funktionalität bereitstellt. Lesen Sie die technischen Spezifikationen Ihres Mainboards, um herauszufinden, ob es über einen integrierten Frontpanel-Audioheader verfügt.

Informieren Sie sich im Produkthandbuch, wie Sie ein Frontpanel-Audiomodul anschließen können. Sie finden das Produkthandbuch

  1. Entweder auf der Intel® Express Installer-CD, die im Lieferumfang Ihres PC-Mainboards enthalten ist;
  2. Als PDF-Datei auf der Support-Website für Ihr Mainboard. Rufen Sie PC-Mainboards – Home auf, wählen Sie Ihr PC-Mainboard aus, und wählen Sie dann „Produktdokumentation“ aus, um das Produkthandbuch zu finden.

Falls Sie das Frontpanel-Audiomodul direkt an ein Gehäuse mit integrierten Frontpanel-Audioanschlüssen anschließen, suchen Sie in der Dokumentation zum Gehäuse die entsprechenden Informationen zur Verkabelung.

Nach dem Anschließen einer Frontpanel-Audiolösung können Sie die Front- und Backpanel-Audiofunktionen mithilfe der Audiosoftware testen, die Sie installiert haben. Abhängig von den Möglichkeiten der Audiolösung Ihres Systems (Treiber und Software) können Sie möglicherweise:

  • das Backpanel-Audio stumm schalten, wenn das Frontpanel-Audio aktiv ist.
  • sowohl Back- und Front-Audio gleichzeitig aktiviert haben (z. B. Lautsprecher am Backpanel und Kopfhörer am Frontpanel angeschlossen).
  • angeben, ob Sie Kopfhörer, 2-Lautsprecher-Systeme, 4-Lautsprecher-Systeme usw. verwenden.

Installation von Add-In-Audiokarten
Falls Sie eine Add-In-Audiokarte eines Drittherstellers installieren möchten, anstatt das integrierte Audiomodul zu verwenden, befolgen Sie die folgenden Schritte:

  1. Deaktivieren Sie das integrierte Audiomodul:
    1. Drücken Sie während des Startvorgangs die Taste F2, um das BIOS-Setup aufzurufen.
    2. Gehen Sie zu „Erweitert > Konfiguration der Peripheriegeräte“.
    3. Deaktivieren Sie das integrierte Audiomodul.
    4. Drücken Sie zum Speichern die Taste F10 und verlassen Sie das BIOS-Setup.
  2. Installieren Sie die Add-In-Audiokarte des Drittherstellers gemäß der mit der Karte gelieferten Installationsanleitungen.


32-Bit-Wiedergabe und -Aufzeichnung
Kein Intel® PC-Mainboard unterstützt die 32-Bit-Audiowiedergabe oder -aufzeichnung. Die höchste verfügbare Sampling-Auflösung ist die 24-Bit-Auflösung. Dies ist in der Regel ausreichend, da verbreitete digitale Formate wie Dolby* und DTS* nur Sampling-Auflösungen von 16- bis 24-Bit unterstützen. Auch externe High-End-Audiokarten unterstützen nur eine Sampling-Auflösung bis 24-Bit.



Fehlerbehebung


Audiotreiber können nicht installiert werden
Bei der Installation von Sigmatel* oder Realtek* Audiotreibern (von der Express Installer-CD oder mittels der neuesten, im Internet verfügbaren Treiberdownloads) kann die Installation möglicherweise nicht abgeschlossen werden, und es wird eine Fehlermeldung mit einem der folgenden Inhalte angezeigt:

  • Geräteobjekt nicht vorhanden, starten Sie das System neu und führen Sie das Setup erneut aus. 
  • Das System unterstützt den Treiber, den Sie zu installieren versuchen, nicht.
Der Universal Audio Architecture (UAA) High Definition Audio-Klassentreiber für Windows* ist möglicherweise beschädigt oder verursacht bei der Installation des Audiotreibers Probleme.

Versuchen Sie als Erstes Folgendes:
  1. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Programme ändern oder entfernen.
  2. Suchen Sie die folgenden beiden Einträge: Realtek* High Definition-Audiotreiber und High Definition Audio-Treiberpaket – KB888111.
  3. Wenn Sie diese Einträge unter „Software“ finden, entfernen Sie sie.
  4. Starten Sie Windows neu.
  5. Laden Sie den aktuellen Audiotreiber für Ihr PC-Mainboard aus dem Download-Center herunter.
  6. Doppelklicken Sie auf den Namen der Datei, um die Dateien zu extrahieren.
  7. Wechseln Sie zu dem Ordner, in den die Dateien extrahiert wurden, und suchen Sie nach den Ordnern \HDAQFE\xpsp2\us\ oder \MSHDQFE\Win2K_XP\us\. (Der Name des Ordners ist vom Modell Ihres PC-Mainboards abhängig.)
  8. Doppelklicken Sie auf die Datei kb888111xpsp2.exe, um das High Definition Audio-Treiberpaket zu installieren.
  9. Starten Sie Windows neu.
  10. Installieren Sie den Audiotreiber.

Falls das Problem durch Ausführung der oben stehende Schritte nicht behoben wird, versuchen Sie, Windows folgendermaßen erneut zu installieren:

  1. Deaktivieren Sie das Audiomodul im BIOS, bevor Sie Windows installieren:
    • Gehen Sie während des Bootvorgangs mithilfe der Taste F2 in das BIOS-Setup.
    • Deaktivieren Sie das Audiomodul im Menü „Erweitert > Konfiguration der Peripheriegeräte“.
    • Drücken Sie auf F10, um Ihre Einstellungen zu speichern und das BIOS-Setup zu verlassen.
  2. Installieren Sie Windows.
  3. Installieren Sie das neueste Service-Pack für Ihre Windows Version.
  4. Installieren Sie das Software-Installations-Utility für Intel® Chipsätze (INF Utility)
  5. Installieren Sie alle restlichen Treiber für Ihr Mainboard AUSSER dem Audiotreiber.
  6. Aktivieren Sie das Audiomodul im BIOS wieder:
    • Gehen Sie während des Bootvorgangs mithilfe der Taste F2 in das BIOS-Setup.
    • Aktivieren Sie das Audiomodul im Menü „Erweitert > Konfiguration der Peripheriegeräte“.
    • Drücken Sie auf F10, um Ihre Einstellungen zu speichern und das BIOS-Setup zu verlassen.
  7. Führen Sie einen Neustart des Systems durch und brechen Sie alle „Neue Hardware gefunden“-Meldungen ab. 
  8. Installieren Sie den aktuellsten Audiotreiber.
  9. Starten Sie das System neu.


Einige Lautsprecher funktionieren nicht

Falls Sie Ton aus einigen Lautsprechern, aber nicht aus allen hören, überprüfen Sie Folgendes:

Das System nimmt möglicherweise an, dass Sie 2-Kanal-Sound (Stereo) verwenden, selbst wenn Sie vier oder mehr Lautsprecher angeschlossen haben. Wählen Sie den korrekten Lautsprechertyp über das Windows Lautsprechersymbol oder den installierten Drittpartei-Soundmixer aus.

  • Die Lautsprecher sind möglicherweise an die falschen Buchsen angeschlossen. Stellen Sie sicher, dass alle Lautsprecher an die korrekten Buchsen angeschlossen sind. Falls Sie sie an Line-In- oder Mikrofonbuchsen anschließen, funktionieren sie nicht. Informieren Sie sich in der Dokumentation Ihres Lautsprechersystems über die Einzelheiten des Anschlusses.
  • Die Balance-Einstellungen sind möglicherweise nicht korrekt. Falls Sie Audio nur aus dem linken oder rechten Lautsprecher hören, überprüfen Sie die Balance. Die Balance-Steuerung muss über das Windows Lautsprechersymbol oder einen Soundmixer einer Drittpartei mittig ausgerichtet werden.
  • Einige 4.1-Lautsprechersysteme (ein Subwoofer und vier Satellitenlautsprecher) sind für den Anschluss an Gaming-Soundkarten vorgesehen. Wenn Sie diese stattdessen an eine Standard-Soundkarte (oder an eine integrierte Audiokarte) anschließen, suchen Sie nach dem Input-Schalter und überprüfen Sie, ob er auf „Stereo“ eingestellt ist. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Dokumentation für Ihr 4.1-Lautsprechersystem.
  • Häufig sind bei einem Mehrkanal-Empfänger nur die Kanäle vorne rechts und links zu hören, wenn er an S/PDIF angeschlossen ist. Wenn Ihr Empfänger über eigene Mehrkanal-Analoganschlüsse verfügt, sollten diese an den analogen Front-Out, Rear-Out und Center/Subwoofer Out angeschlossen werden. Weitere Informationen finden Sie in der Knowledgebase von Creative Labs*.

Hinweis - Auf einigen Systemen mit integrierten Audiomodulen erfüllen Audiobuchsen mehrere Zwecke. So können beispielsweise im 6-Kanal-Modus auf einigen Systemen die normalen Line-In- und Mikrofonbuchsen möglicherweise umkonfiguriert werden, damit sie mit den hinteren und Mitte/Subwoofer-Lautsprechern funktionieren. In einigen Fällen müssen die Mischgerätsteuerungen zurückgesetzt werden.


Kein Sound-Output an Lautsprecher oder Kopfhörer
Fehlender Sound-Output kann mehrere Gründe haben. Die folgenden Vorschläge sollen Sie darin unterstützen, das Problem des fehlenden Audio-Outputs zu beheben:

Integriertes Audio im BIOS deaktiviert
Sie können auf das BIOS-Setupprogramm zugreifen, indem Sie die Taste F2 drücken, nachdem der Selbsttest beim Einschalten gestartet wurde und bevor das Betriebssystem hochfährt. Wechseln Sie zum Eintrag „Erweitert > Peripheriekonfiguration“, um zu überprüfen, ob das integrierte Audio aktiviert wurde.

Falsche Audioeinstellungen im Soundmixer
Überprüfen Sie Ihre Audiomixersoftware, um sicherzustellen, dass sie nicht stumm geschaltet ist oder die Lautstärke nicht zu niedrig eingestellt ist.

Die Lautsprecher oder Kopfhörer sind möglicherweise an die falschen Buchsen angeschlossen.
Stellen Sie sicher, dass alle Lautsprecher mit den korrekten Buchsen verbunden sind. Falls Sie sie an Line-In- oder Mikrofonbuchsen anschließen, funktionieren sie nicht.

Audiotreiber sind nicht richtig installiert
Überprüfen Sie den Geräte-Manager in den Sound-, Video- und Game-Controller-Bereichen auf Fehler mit dem Audiotreiber. Führen Sie falls nötig eine Neuinstallation des Audiotreibers durch.

Audio am Backpanel ist stumm geschaltet, falls das Frontpanel angeschlossen ist
Überprüfen Sie in Ihrer Audiomixersoftware, ob eine Einstellung zum Stummschalten des Backpanel-Audiomoduls vorhanden ist, falls Sie Kopfhörer an einer Frontpanel-Audiolösung angeschlossen haben. Deaktivieren Sie diese Einstellung, um Audio am Back- und Frontpanel zuzulassen.

Soundwiedergabe ist auf das falche Gerät eingestellt
Wechseln Sie in „Systemsteuerung > Sounds und Audiogeräte“ zur Registerkarte „Audio“. Überprüfen Sie das Standardgerät für die Soundwiedergabe. Es gibt möglicherweise mehrere Optionen. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus, entweder Rück- oder Frontpanel.


Ton ist verzerrt oder uneinheitlich
Verschiedene Probleme können die Ursache von verzerrtem oder uneinheitlichem Ton sein. Manchmal müssen Sie lediglich die Hardwarekomponenten verschieben, um die Tonqualität zu verbessern. Die folgenden Vorschläge sollen Sie darin unterstützen, das Problem des verzerrtem Tons zu beheben.

  • Befinden sich andere Geräte um die Lautsprecher herum oder Drähte für die Lautsprecher? Elektromagnetische Interferenzen können zu einer schlechten Klangqualität führen. Testen Sie für Ihre Lautsprecher und Kabel verschiedene Positionen und achten Sie darauf, dass sich diese nicht zu nahe an anderen Geräten befinden.
  • Haben Sie kürzliche neue Karten zu Ihrem Computer hinzugefügt? Karten im Computer können ebenfalls elektromagnetische Störungen verursachen. Versetzen Sie die Karte(n) an eine andere Stelle innerhalb des Computers, wenn möglich.
  • Stellen Sie sicher, dass das Problem nicht bei den Lautsprechern liegt, indem Sie andere Computer-Lautsprecher anschließen.
  • Der Anschluss passiver (nicht verstärkter) Lautsprecher oder niedrige Lautstärke kann zu einer schlechten Audioqualität führen.
  • Stehen Ihre Lautsprecher zu nahe am Bildschirm? Die Lautsprecher nehmen möglicherweise Elektrogeräusche von Ihrem Bildschirm auf. Bewegen Sie in diesem Fall die Lautsprecher weiter vom Bildschirm weg. Subwoofer sollten niemals in der Nähe des Bildschirms aufgestellt werden, weil deren leistungsstarken Magnete zu Bildstörungen führen können. Stellen Sie Subwoofer auf den Boden, um die Niederfrequenzübertragung zu maximieren.
  • Treten Sound-Probleme nur bei bestimmten Spielen oder Programmen auf? Falls Sie feststellen, dass Sound-Probleme wie stotternde Stimmen oder Statikgeräusche bei einigen Spielen oder Programmen, aber nicht bei allen auftreten, erkundigen Sie sich beim jeweiligen Softwarelieferanten nach einem Software-Patch.

Microfone funktionieren nicht
Wenn Sie bei der Aufzeichnung mit einem Mikrofon, das an den Mikrofonport an der Rückseite angeschlossen ist, Probleme haben:

1. Aktualisieren Sie auf den aktuellen Audiotreiber für Ihr PC-Mainboard, indem Sie diesen vom Intel® Download-Center herunterladen.

2. Überprüfen Sie, ob Sie die Mikrofonbuchse an der Rückseite als Standardaufzeichnungsgerät ausgewählt haben:

a. Klicken Sie auf „Start > Systemsteuerung > Sounds und Audiogeräte“.
b. Wechseln Sie zur Registerkarte „Audio“.
c. Wählen Sie für den Anschluss des Standardgeräts die Rückseite aus.
d. Klicken Sie auf „OK“.


Probleme mit Intel® Audio Studio in Windows* 2000
Die Version von Intel Audio Studio auf den CDs für PC-Mainboards mit 945G, 945P oder 955X Chipsätzen unterstützt Windows 2000 nicht. Die folgenden Probleme können auftreten:

  • Die Audiotreiber können nicht von der Express Installer-CD installiert werden.
  • Die Fonts in Intel Audio Studio sind beschädigt.
  • Die Lautstärkenanpassung in Intel Audio Studio funktioniert nicht.
  • Die Lautstärkenregelung in der Systemsteuerung funktioniert nicht.


Audiotreiber-Installationsproblem in der Windows XP 64-Bit-Edition
Möglicherweise können die Audiotreiber in der Windows XP 64-Bit-Edition nicht installiert werden. Anzeichen hierfür können Fehlermeldungen wie „Fehler bei der Installation“ oder „Unbekannter Fehler“ sein.

Das Problem wird durch Update for Windows XP x64 Edition (KB901105)* von Microsoft behoben. Nach der Installation dieses Updates können die Audiotreiber für Windows XP 64-Bit Edition installiert werden.


AC'97 Frontpanel-Audio funktioniert nicht mit integriertem HD-Audio
Der integrierte Frontpanel-Audioanschluss stellt Mikrofonein- und -ausgänge auf dem Frontpanel bereit. Viele Gehäusehersteller bieten Gehäuse mit Frontpanel-Audioports und -Verkabelung an. Diese Frontpanel-Lösungen unterstützen entweder AC'97-Audio oder High Definition (HD)-Audio.

Die integrierten Audioheader auf Intel® PC Mainboards mit dem Intel® 945 Chipsatz und höher unterstützen HD-Audio.

Kompatibilität:

  • HD-Frontpanel-Audiolösungen sollten an integrierte HD-Header angeschlossen werden.
  • AC'97-Frontpanel-Audiolösungen sollten an integrierte AC'97-Header angeschlossen werden.
  • Einige AC'97-Frontpanel-Audiolösungen (nicht alle) funktionieren möglicherweise mit integrierten HD-Headern.

Wenn Sie ein AC'97-Frontpanel-Audiosystem mit integrierten HD-Headern verbinden möchten, versuchen Sie Folgendes:

  1. Verbinden Sie Mic_IN (MIC) mit MIC2_L.
  2. Verbinden Sie Audio_R (RIN) mit OUT2_R.
  3. Verbinden Sie Audio_L (LIN) mit OUT2_L.
  4. MIC_RET und OUT_RET sind nur für HD-Audio erforderlich. Sie müssen diese für AC'97-Audio nicht verbinden.

Hinweis: Intel testet AC'97-Frontpanel-Lösungen nicht mit Mainboards, die HD-Audio verwenden. Wenn die oben beschriebene Lösung nicht funktioniert, müssen Sie eine HD-Frontpanel-Audiolösung verwenden, um volle Kompatibilität mit Intel® PC-Mainboards mit dem Intel® 945 Chipsatz und höher zu erzielen.

Weitere Quellen:

Audio-Header-Pinouts am Frontpanel Informationen in Englisch

Entwicklungshandbuch von Intel für Frontpanel-I/O-Konnektivität – PDF Informationen in Englisch*

Dies bezieht sich auf:
Intel® Desktop-Motherboard D845EPI Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D845GVSR Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D915PLWD Informationen in Englisch 
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Intel® Desktop-Motherboard D845GBV Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D845GEBV2 Informationen in Englisch 
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Intel® Desktop-Motherboard D845PEMY Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D845PESV Informationen in Englisch 
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Intel® Desktop-Motherboard D850EMV2 Informationen in Englisch 
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Intel® Desktop-Motherboard D915PGN Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D915PSY Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D925XBC Informationen in Englisch 
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Intel® Desktop-Motherboard D945GTP Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D946GZIS Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D946GZTS Informationen in Englisch 
Intel® Desktop-Motherboard D955XCS Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard D5400XS Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard D955XBK Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965MQ Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965MS Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965OT Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965PZ Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965RY Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965SS Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DG965WH Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DP965LT Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DQ963FX Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DQ965CO Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DQ965GF Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DQ965WC Informationen in Englisch 
Intel® PC-Mainboard DX38BT Informationen in Englisch 

Lösungs-ID: CS-020642
Erstellt am: 23.03.2005
Zuletzt geändert am: 06.08.2008
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