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Inhalt:
Übersicht Die Software für die Hardware-Überwachung von Intel (Intel® Active Monitor oder Intel® Desktop Utilities) überwacht die Systemtemperatur an verschiedenen Stellen auf dem PC-Mainboard.
- Prozessorbereich: Überwacht den Prozessor. Der Temperatursensor ist auf dem Prozessor selbst angebracht.
- Bereich 1 oder Bereich 2: (auch als Mainboard-Bereich bezeichnet); überwacht den Bereich um zusätzliche Fernsensoren. Die Positionen sind vom Modell des PC-Mainboards abhängig.
- MCH-Bereich: Überwacht den Bereich um den Memory-Controller-Hub (MCH).
- ICH-Bereich: Überwacht den Bereich um den I/O-Controller-Hub (MCH).
WICHTIG Die Temperatursensoren für den Prozessorbereich und den Systembereich stellen Ihnen ungefähre Temperaturwerte bereit, so dass Sie ungewöhnlich hohe Temperaturen schnell und einfach entdecken können. Da die Temperaturwerte nur Näherungswerte sind, sollten sie nicht zur Validierung von Wärmemanagementlösungen verwendet werden. Die von Intel® Active Monitor oder Intel® Desktop Utilities angezeigten Temperaturwerte werden vom Hardware-Überwachungs-ASIC des PC-Mainboards gelesen, das nur für die Anzeige ungefährer Temperaturtrends entwickelt wurde.
Die Verantwortung für die Bestimmung der Eignung von Wärmemanagement- oder Systemdesigns liegt allein beim Kunden. Intel übernimmt keinerlei Garantien oder Verantwortung dafür, dass die alleinige Befolgung der in diesem Dokument oder in den technischen Produktspezifikationen (TPS) enthaltenen Anweisungen ein System mit ausreichendem Wärmemanagement gewährleistet.
Die Software für die Überwachung von Hardware, wie Intel® Active Monitor oder Intel® Desktop Utilities, wurde entwickelt, um Sie zu warnen, wenn die Temperaturen bestimmte Grenzwerte überschreiten.
Warnungen bei hohen Temperaturen Wenn Intel® Active Monitor oder die Intel® Desktop Utilities Sie warnen, dass die Temperaturwerte die festgelegten Grenzwerte überschritten haben, können Sie eine Reihe von Maßnahmen ergreifen.
Korrekter Luftfluss:
- Vergewissern Sie sich, dass die Prozessor- und Gehäuselüfter in Betrieb sind.
- Überprüfen Sie die Kabel und vergewissern Sie sich, dass die Kabel den Luftfluss im Gehäuse nicht behindern.
- Überprüfen Sie, ob der Luftfluss durch die Belüftungsöffnungen des Gehäuses blockiert wird. Dies ist ein häufiges Problem bei Systemen mit direkter Luftzirkulation (BTX). Gehäusehersteller installieren möglicherweise einen Staubfilter vor der Öffnung für den CPU-Lüfter. Stellen Sie sicher, dass dieser Filter frei von Staubschichten ist.
- Vergewissern Sie sich, dass die Lufteinlassöffnungen der externen Lüfter nicht blockiert sind und sich mindestens mehrere Zentimeter von Wänden und Gegenständen entfernt befinden.
- Vergewissern Sie sich, dass der Netzteillüfter ordnungsgemäß funktioniert und alle vorhandenen gehäuseexternen Lüfter ebenfalls korrekt funktionieren.
- Erwägen Sie den Einbau eines weiteren Gehäuselüfters.
Weitere Schritte zur Fehlerbehebung:
- Falls Ihr PC einen Intel® Pentium® 4 Prozessor im LGA775-Paket verwendet, stellen Sie sicher, dass der Kühlkörper korrekt installiert und „verriegelt“ ist. Achten Sie vor allem auf die korrekte Ausrichtung der Verriegelungspins und drücken Sie kräftig auf die Pins herunter (klingt wie ein Doppelklicken), damit sie einrasten. Vollständige Informationen zur Prozessor- und Kühlkörperintegration finden Sie unter Installation von Boxed Prozessoren
.
- Stellen Sie sicher, dass das Gehäuse und das Netzteil für das Prozessormodell, die Prozessorfrequenz sowie das von Ihnen verwendete PC-Mainboard geeignet sind.
- Überprüfen Sie, ob die Wärmemanagementlösung für den Prozessor und die Prozessorfrequenz ausreichend ist.
- Stellen Sie sicher, dass das Kabel des Prozessorlüfters an den richtigen Lüfterkopf angeschlossen ist (je nach Prozessor). Weitere Informationen erhalten Sie in der Dokumentation zu Ihrem Mainboard.
- Vergewissern Sie sich, dass die Wärmeleitpaste oder das Wärmeleitfett ordnungsgemäß am Prozessor angebracht sind.
- Aktualisieren Sie das System-BIOS auf die neueste Version. Hierdurch können fehlerhafte Temperaturmessungen häufig vermieden werden.
Verändertes Verhalten der Lüftersteuerung nach BIOS-Updates Bei einigen Intel® PC-Mainboards erreicht der CPU-Lüfter nach dem BIOS-Update möglicherweise nicht die volle Geschwindigkeit, bevor der Prozessor nicht auf ca. 72 °C (162°F) erwärmt ist, und alle Systemlüfter erreichen ihre volle Geschwindigkeit bei ca. 75 °C (167°F). In Intel® Desktop Utilities werden möglicherweise Temperaturwarnungen angezeigt.
Früher standen dem BIOS die Temperaturwerte gewisser Prozessoren nicht zur Verfügung, und das BIOS konnte keine entsprechende Lüftersteuerung durchführen (die Lüfter liefen ständig zu 100%). Dank der aktuellsten BIOS-Aktualisierungen stehen diese Temperaturwerte jetzt zur Verfügung und das BIOS führt die entsprechende Lüftersteuerung durch. Das bedeutet, dass der Prozessor eine Temperatur von bis zu 75 °C erreichen kann, bevor der Lüfter bei voller Geschwindigkeit arbeitet. Dank der Lüftersteuerung kann die Prozessortemperatur jetzt optimale Werte erreichen, bei gleichzeitig niedriger und entsprechend leiserer Lüftergeschwindigkeit. Einstellen von Temperaturgrenzwerten in Intel® Active Monitor oder in den Intel® Desktop Utilitys Standardmäßig sind die Temperaturgrenzwerte in der Hardware-Überwachungs-Software wie folgt eingestellt:
| Bereich |
Intel® Active Monitor |
Intel® Desktop Utilities (Version 2.0.11.46 und älter) |
Intel® Desktop Utilities (Version 2.1.8.63 und neuer) |
| Prozessor |
75 °C
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75 °C
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75 °C
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| Bereich 1, Bereich 2 oder Mainboard-Bereich |
50 °C
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50 °C
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65 °C
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Wenn Sie den ordnungsgemäßen Luftfluss überprüft und die übrigen oben aufgeführten Schritte zur Fehlerbehebung ausgeführt haben, jedoch weiterhin laufend Warnungen über hohe Temperaturen in einigen oder allen Bereichen erhalten:
- Falls Sie Intel Active Monitor verwenden, können Sie den Temperaturgrenzwert erhöhen. Sie können den Grenzwert für Bereich 1, Bereich 2 oder den Mainboard-Bereich problemlos auf bis zu 60 °Celsius erhöhen.
- Falls Sie Intel® Desktop Utilities (Version 2.0.11.46 oder älter) verwenden, aktualisieren Sie die Software auf die aktuellste Version, die die Standardgrenzwerte für die Bereiche auf 65 °C festsetzt.
- Es wird nicht empfohlen, die Temperaturschwelle für den Prozessorbereich zu erhöhen.
Herunterladen dieser Utilitys:
Intel Active Monitor Intel Desktop Utilities
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Temperaturbereiche auf Intel PC-Mainboards
Die technischen Produktspezifikationen (TPS) für die einzelnen Intel PC-Mainboards umfassen die Hardwareverwaltung und Informationen zu den Temperaturbereichen. Lesen Sie dazu die folgenden Abschnitte in den TPS:
- Hardwareverwaltung-Subsystem
- Erwägungen zu den Temperaturbereichen
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Entwickeln von Anwendungen zum Anzeigen von Informationen über die Wärmeentwicklung Intel stellt kein Entwicklungs-Kit oder eine API für die Anwendungsentwicklung bereit, um Informationen über die thermischen Werte eines PC-Mainboards anzuzeigen. Es gibt jedoch Tools von anderen Anbietern, die für diesen Zweck nützlich sind.
LANDesk* System Manager*
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Weitere Ressourcen Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Ressourcen:
Dies bezieht sich auf:
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