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Grafiktechnologie
Intel® 945GM Express-Notebookchipsätze
Mehrere Monitore: Informationen zu den Optionen für mehrere Monitore


Was ist Multi-Monitor?

Mehrere Anzeigegeräte für ein einzelnes System stellen verschiedene Konfigurationsoptionen dar. So können zwei Geräte z. B. unabhängig voneinander verschiedene Inhalte anzeigen und mit unterschiedlicher Auflösung und Farbtiefe laufen, um den Desktop-Platz zu erhöhen. In einer weiteren Konfiguration kann derselbe Inhalt an mehrere Bildschirme gesendet werden, z. B. bei Präsentationen an ein großes Publikum.

Unterstützung der Multi-Monitor-Option auf dem Intel® 82945G Notebook-Grafik/Memory-Controller-Hub (GMCH)

Microsoft Windows* 2000, Windows* XP und Windows Vista* Betriebssystem verfügen über Unterstützung der Multi-Monitor-Anzeige. Da der Intel® 82945G Notebook-Grafik/Memory-Controller-Hub (GMCH) Informationen in Englisch mehrere Anschlüsse für die zwei Pipes bietet, kann er bis zu zwei Bilder auf unterschiedlichen Anzeigegeräten unterstützen. Die zeitliche Darstellung und die Auflösung der zwei Bilder kann unterschiedlich sein. Intel® 945GM Express Notebook-Chipsätze unterstützen die Intel® Dual-Monitor-Clone-Funktion und erweiterten Desktop.

Hinweis: Die GMCH-Grafik-Engine ist nicht in der Lage, parallel neben einem externen PCI Express* Grafikgerät zu laufen. Die GMCH-Grafik-Engine kann jedoch gemeinsam mit einem PCI-Grafikadapter betrieben werden.

Multi-Monitor-Option: Die Intel® Dual-Monitor-Clone-Funktion

  • Die Intel Dual-Monitor-Clone-Funktion beliefert mehrere Bildschirme mit demselben Inhalt.
  • Die Intel Dual-Monitor-Clone-Funktion ist von Vorteil, wenn Sie mit Anzeigegeräten unterschiedlicher Art und Größen arbeiten, wie z. B. wenn eine Pipe einen integrierten LCD-Bildschirm versorgt und die andere einen analogen Overhead-Projektor betreibt, der nur mit bestimmten Auflösungen und Aktualisierungsraten arbeitet.
  • So aktivieren Sie die Dual-Monitor-Clone-Funktion (siehe Abb. 1): Öffnen Sie das Fenster für den Notebook-Treiber für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger. Dieses Fenster können Sie auf folgende Weisen öffnen:
    • drücken Sie gleichzeitig die Tasten Strg, Alt und F12, oder
    • klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Windows* Desktop und wählen Sie dann Grafikeigenschaften oder
    • öffnen Sie die Windows* Monitor Systemsteuerung und wählen Sie Einstellungen » Erweitert » Intel® Grafik-Media-Beschleuniger Notebooktreiber » Grafikeigenschaften
    Aktivieren Sie die Einstellung Intel® Dual-Monitor-Clone-Funktion im Abschnitt Anzeigegeräte. Legen Sie fest, welches Gerät das primäre und welches das sekundäre Gerät sein soll. Klicken Sie dann auf Übernehmen.



    Abbildung 1: Intel® Dual-Monitor-Clone-Funktion-Einstellung


Multi-Monitor-Option: Erweiterter Desktop

  • Erweiterter Desktop bezeichnet die Fähigkeit eines einzelnen Adapters mit zwei Anzeige-Pipes, mehrere Bildschirmkonfigurationen zu unterstützen.
  • Ein wichtiger Einsatz mehrerer Bildschirme ist eine große Windows* Arbeitsplatzanzeige, die sich über mehrere Anzeigegeräte erstreckt und somit mehr Bildschirmplatz schafft als ein einziges Anzeigegerät.
  • Das Anzeigesymbol in der Windows* Systemsteuerung oder der Abschnitt der Anzeigegeräte im Fenster Intel® Grafik-Media-Beschleuniger Notebooktreiber kann zur Konfiguration der Größe und relativen Anordnung des einzelnen Monitors verwendet werden. (siehe Abb. 2)
  • Anwendungen können von einem auf den anderen Monitor übertragen werden oder auf mehr als einem Monitor gleichzeitig laufen.
  • Öffnen Sie das Fenster Intel® Grafik-Media-Beschleuniger Notebooktreiber, um den erweiterten Desktop zu aktivieren. Dieses Fenster können Sie auf folgende Weisen öffnen:
    • drücken Sie gleichzeitig die Tasten Strg, Alt und F12, oder
    • klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Windows* Desktop und wählen Sie dann Grafikeigenschaften oder
    • öffnen Sie die Windows* Monitor Systemsteuerung und wählen Sie Einstellungen » Erweitert » Intel® Grafik-Media-Beschleuniger Notebooktreiber » Grafikeigenschaften Aktivieren Sie die Einstellung Erweiterter Desktop im Abschnitt Anzeigegeräte. Legen Sie fest, welches Gerät das primäre und welches das sekundäre Gerät sein soll. Klicken Sie dann auf Übernehmen.




    Abbildung 2: Einstellung für den erweiterten Desktop

  • Monitorausgabeoptionen können auch direkt auf dem Windows* Desktop aktiviert werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Desktop, um auf das Grafikoptionenmenü zuzugreifen. Die Ausgabeoptionen werden angezeigt. (siehe Abb. 3)



    Abbildung 3: Grafikausgabeoptionen auf dem Windows* Desktop
  • Je nach Implementierung kann das einzelne Verhalten von Anwendungen in Konfigurationen mit mehreren Bildschirmen unterschiedlich ausfallen.
    • Windows Standardanwendungen, die die Grafikgeräteschnittstelle (GDI) verwenden, kopieren das Fenster auf jeden Monitor und beschleunigen die Bilder separat über die jeweilige Monitorhardware.
    • Anwendungen, die sich über mehrere Monitore erstrecken und Microsoft DirectX*, Direct3D* oder DirectDraw* verwenden, werden von der Software aus beschleunigt.
    • OpenGL*-Anwendungen können unerwartet schließen, einzelne Monitore über die Hardware beschleunigen, während auf anderen kein eindeutiges Ergebnis vorliegt, oder von der Software beschleunigt werden.
    • Der Vollbildschirmbefehl oder der MS-DOS* Bildschirm funktioniert nur auf dem primären Anzeigegerät.


Systemanforderungen für Multi-Monitor

  • Ein System mit integrierten Intel® 945GM Express Notebook-Chipsätzen, deren Dual-Pipe vom Systemhersteller aktiviert wurde.
  • Zwei oder mehr Display-Geräte (wie ein Notebook-Display, DVI, TV, analoger Monitor, externer Flachbildschirm usw.).
  • Microsoft Windows* 2000, Windows* XP oder Windows Vista*
  • Installierter Treiber für den Intel® Grafik-Media-Beschleuniger.


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Betriebssystem:
Windows* XP Professional x64 Edition, Windows Vista 64, Windows Vista, Windows Vista 32, Windows* 2000, Windows* XP Professional, Windows* XP Home Edition

Dies bezieht sich auf:
Intel® 945GM Express-Notebookchipsätze 

Lösungs-ID: CS-022119
Erstellt am: 28.12.2005
Zuletzt geändert am: 24.06.2009
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