Die hardwarebasierte Intel® Virtualisierungstechnik (Intel® VT)1 erhöht die grundlegende Flexibilität und Stabilität softwarebasierter Virtualisierungslösungen durch die Beschleunigung zentraler Funktionen der virtualisierten Plattform. Diese Effizienz bietet der IT, Embedded-Entwicklern und Communitys für intelligente Systeme unter anderem folgende Vorteile:
Viele Embedded-Entwickler bedienen sich der Virtualisierung, um auf ihren Geräten mehrere Betriebssysteme auszuführen, was ihnen Folgendes ermöglicht:
Die Intel VT führt in der Hardware unterschiedliche Virtualisierungsaufgaben durch, wie die Speicheradressübersetzung, die den Overhead und Speicherbedarf der Virtualisierungssoftware verringert und ihre Leistung verbessert. Intel hat drei unterschiedliche – und dennoch ergänzende – Virtualisierungstechniken entwickelt, die in verschiedenen Plattformkomponenten, wie Prozessoren, Chipsätzen und Netzwerkkarten (NICs), integriert sind, und zwar die Intel® Trusted-Execution-Technik (Intel® TXT), die Intel® Active-Management-Technik (Intel® AMT) und die Intel® vPro™ Technik.
Mit Plattformen, die auf Intel® Xeon® Prozessoren und der Intel VT basieren, erzielen Sie im Rechenzentrum bessere Servervirtualisierungsleistung. Mit Intel® VT FlexPriority booten virtuelle Maschinen schneller und Intel® VT FlexMigration ermöglicht mehr Flexibilität bei der Verlagerung virtueller Maschinen im laufenden Betrieb.
Die Reihe der Intel® Xeon® E5-Prozessoren ermöglicht überragende Virtualisierungsleistung und den flexiblen, effizienten und sicheren Betrieb eines Rechenzentrums, das voll und ganz auf die Cloud vorbereitet ist.
Die Intel® Xeon® 6500er-Prozessoren liefern intelligente, skalierbare Leistung, optimiert für die effiziente Virtualisierung in Rechenzentren.
Die Intel® Xeon® E7-Prozessoren bieten flexible Virtualisierungsmöglichkeiten, die sich mit integrierter Hardwareunterstützung automatisch an unterschiedliche Anforderungen einer virtualisierten Umgebung anpassen.
Die Desktop-Virtualisierung, bei der PCs mit Intel® Core™ vPro™ Prozessoren der dritten Generation und die Intel VT zum Einsatz kommen, kann die IT-Sicherheit sowie die Systemverwaltung und -steuerung verbessern und zugleich die Komplexität reduzieren. Durch die Desktop-Virtualisierung lassen sich darüber hinaus das Leistungsvermögen und die Reaktionsschnelligkeit von Anwendungsprogrammen erhöhen und die Rechenzentrumsressourcen effizienter nutzen.
Neben ihrer besonderen Eignung für die Desktop-Virtualisierung bieten PCs mit Intel® Core™ vPro™ Prozessoren der dritten Generation und Intel® vPro™ Technik den Vorteil hardwarebasierter Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen, die Grundlage für die ferngesteuerte Desktop-PC- und Notebookverwaltung und deren Schutz sind.
Viele industrielle Systeme, wie programmierbare Logik- und Bewegungssteuerungen, erfordern eine Kombination aus deterministischem Reaktionsverhalten mit geringer Latenz und Benutzerschnittstellen mit voller Funktionsvielfalt. Die Virtualisierung gestattet es Systemen, gleichzeitig Echtzeit- und Allzweck-Betriebssysteme auszuführen, und zwar jeweils auf zugeordneten Prozessorkernen eines Intel® Mehrkernprozessors. Diese Konfiguration kann die Geschwindigkeit und Vorbestimmtheit zeitkritischer Anwendungen steigern, da keine Beeinträchtigung durch nicht in Echtzeit ausgeführte Anwendungen erfolgt, welche andernfalls um CPU-Ressourcen konkurrieren würden. Darüber hinaus können Gerätehersteller mittels Virtualisierung Funktionen, die auf mehreren Boards laufen, auf einem Board vereinen, was die Plattformkosten senkt und die Systemgröße verringert.
Die Gewährleistung, dass Anwendungen sicher und Patientendaten geschützt sind, ist bei medizinischen Diagnosegeräten unerlässlich. Anwendungen, die einen höheren Grad an Sicherheit erfordern, lassen sich mittels Intel VT isolieren. Durch diesen Ansatz wird der Speicherbereich in der Hardware geschützt und Malware-Attacken auf das System werden verhindert. Da die Software in einer sicheren Partition ausgeführt wird, kann sie nur auf die eigenen Code- und Datenbereiche zugreifen. Ein Zugriff außerhalb der Speichergrenzen ist nicht möglich, weil die Hardware unbefugte Zugriffe verhindert.
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1. Für die Intel® Virtualisierungstechnik (Intel® VT) ist ein Computersystem erforderlich, dessen Intel® Prozessor(en), BIOS und Virtual-Machine-Monitor (VMM) für diese Technik geeignet sind. Bei einigen Anwendungen gilt diese Forderung zusätzlich für bestimmte Plattformsoftware. Die Funktions- und Leistungseigenschaften sowie andere Merkmale unterscheiden sich je nach Hardware- und Softwarekonfiguration, wobei ein BIOS-Update erforderlich sein kann. Softwareanwendungen sind möglicherweise nicht mit allen Betriebssystemen kompatibel. Weitere Informationen erhalten Sie beim Anbieter der Anwendung.