Konsolidierte virtuelle Systeme erfordern leistungsfähigere Netzwerkschnittstellen. Der von mehreren virtuellen Maschinen (VMs) ausgehende Netzwerkverkehr stellt hohe Ansprüche an das Management der Datenströme, die vom Server erfüllt werden müssen, um die Skalierbarkeit zu sichern und maximal von der Virtualisierung zu profitieren.
Virtual Machine Device Queues (VMDq), eine Komponente der Intel® Connectivity-Virtualisierungstechnik, optimiert die Verarbeitung des VM-Datenverkehrs zur Verbesserung der CPU-Belastung und der Bandbreite.
VMDq verbessert Management des virtualisierten Verkehrs
Die steigende Zahl von VMs auf einem Server führt dazu, dass die Menge und Komplexität des Datenverkehrs beträchtlich zunimmt. VMDq sorgt für eine effiziente Verwaltung des VM-Datenverkehrs, um den I/O-Engpass im System zu reduzieren:
- Durchsatz: Bietet eine Alternative zur VMM-basierten Paketsortierung, um Durchsatzbeschränkungen abzumildern.
- Skalierbarkeit: Sorgt für parallele Daten-I/O-Pfade im I/O-Bereich des Netzwerks, um bei steigender Zahl von VMs Geschwindigkeitseinbrüche zu verhindern.
- Kapazität: Befreit CPU-Zyklen von der Last der Paketsortierung, sodass sie den Anwendungen zur Verfügung stehen.
Diese technologischen Fortschritte versprechen eine Erhöhung des Serverkonsolidierungsverhältnisses und tragen so ihren Teil zu den Kosteneinsparungen bei, die durch Virtualisierungslösungen erzielt werden können.
Lösungen für virtualisierte I/O-Herausforderungen
VMDq überträgt die Last der Sortierung vom VMM auf den Netzwerk-Controller und beschleunigt so den I/O-Durchsatz des Netzwerks.
Diese Fähigkeiten von VMDq tragen zusammengenommen zur Robustheit der Netzwerkanbindung bei und ermöglichen so die Bereitstellung besserer Verkehrsmanagementfunktionen für den VM-Datenverkehr:
- Hardware-basierte Priorisierung und Warteschlangeneinreihung reduzieren die Last der VMM, indem den jeweiligen Hardwarewarteschlangen Daten individueller VMs zugeordnet werden, was sich positiv auf die Gesamteffizienz auswirkt.
- Durch zusätzliche Datenwarteschlangen wird der Datenpfad zur Netzwerkschnittstelle von der seriellen paketweisen Übertragung auf die parallele Übertragung erweitert, sodass die VMs die Netzwerkports effizienter untereinander aufteilen können.
- Die Paketsortierung der ankommenden Daten durch die Netzwerkschnittstellen-Hardware entlastet die VMM-Software und vermeidet Engpässe bei der I/O-Verarbeitung.
- Die Verwendung des Round-Robin-Verfahrens beim Warteschlangenabbau verbessert die Übertragungs-Fairness und verhindert Head-of-Line-Blockierung der VMs untereinander. Das Ergebnis ist eine höhere Bandbreiteneffizienz und eine bessere Dienstgüte.
Produktinformationen
Advanced Virtualization I/O Queuing Technologies An Intel-Microsoft Perspective
PDF/Größe: (PDF, 238 KB)
Whitepaper: Intelligent Queueing Technologies for Virtualization
PDF/Größe: (PDF, 168 KB)
Whitepaper: Netzwerkleistung in Mehrkern-Systemen verbessern
PDF/Größe: (PDF, 133 KB)
Whitepaper: New Trends Make 10 Gigabit Ethernet the Data-Center Performance Choice
PDF/Größe: (PDF, 313 KB)
Virtual Machine Device queues (VMDq) Technical White Paper
PDF/Größe: (PDF, 253 KB)
Joint Dell/Intel/Vmware White Paper
PDF/Größe: (PDF, 238 KB)
Erfolgsstory: Electronic Sports League (ESL) - VMDq Deployment With Great Performance
PDF/Größe: (PDF, 679 KB)
Intel Open Port: The Server Room Blog - Networking






