Die Welt wird durch die wachsende Vernetzung von Endgeräten über das Internet zunehmend schnelllebiger. Netbooks, Smartphones, Handhelds für den Einzelhandel – vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass die Zahl der genutzten Endgeräte 2015 bei 10 Milliarden liegen wird. Mit der zunehmenden Abhängigkeit von Computergeräten steigt auch das Risiko von Angriffen und der Beschädigung von Daten und Ressourcen.
Intel arbeitet mit führenden Anbietern von Sicherheitslösungen zusammen, um die Abwehr solcher Bedrohungen durch einen „Hardware-Vertrauensanker“ – die Intel® Trusted-Execution-Technik – zu verstärken. Diese Technik liefert der Managementsoftware für die Virtualisierungssicherheit genaue Informationen über jede Plattform und ihre Betriebssystemumgebung. Ziel ist es, anhand einer zentralen Übersicht (Dashboard) eine einheitliche, auf Regeln basierende Beurteilung der Verhältnisse in einem Unternehmen im Hinblick auf die Sicherheit und die Einhaltung von Vorschriften darzustellen.
Durch diese Methode wird es möglich, die tatsächlichen Bedingungen auf den untersten Ebenen der Cloud genauer zu analysieren, denn dort ist der Schutz der Unternehmensdaten und -werte besonders schwierig. Identitätsdiebstahl ist ein wachsendes Problem, da IT-Personal und Mitarbeiter häufig Passwörter mitteilen müssen, um ihre Arbeit zu erledigen. Malware ist eine weitere ständige Sicherheitsbedrohung. Cloud-Computing-Umgebungen bieten große Flexibilität, jedoch müssen sich die IT-Experten vergewissern, dass die Infrastruktur vertrauenswürdig ist, bevor sie eine Migration vornehmen.
Um mit der Entwicklung Schritt zu halten, führt unsere eigene IT-Abteilung im Rahmen eines Fünf-Jahres-Plans einen radikalen Umbau der Informationssicherheitsarchitektur von Intel durch. Die neue Architektur soll wichtige Initiativen und technische Trends unterstützen, wie die „Konsumerisierung“ der IT (Verwendung privater Geräte in der Firma), das „Compute Continuum“ und das Cloud-Computing.
Aspekte der Informationssicherheit aus der Sicht von Intels IT-Abteilung >
Hardwareunterstützte Sicherheit
Um Sie bei der Abwehr sich ständig weiterentwickelnder Sicherheitsbedrohungen zu unterstützen, haben wir bei allen Aspekten unserer Hardwarelösungen an Sicherheitsmerkmale gedacht, die helfen können, Unternehmensdaten und -werte auf jeder Ebene besser zu schützen.
Intel® AES-NI (Advanced Encryption Standard New Instructions) : Dieser neue Befehlssatz beschleunigt die Datenverschlüsselung in Intel® Xeon® und Intel® Core™ Prozessoren dadurch, dass ein Teil des Sicherheitsalgorithmus in der Hardware implementiert ist, um die durchgehende Verschlüsselung ohne Leistungsnachteile Realität werden zu lassen.
Intel® Trusted-Execution-Technik (Intel® TXT): Die Intel TXT ist ein prozessorbasiertes Verfahren zur Erkennung von Schadprogrammen auf Client- und Serversystemen, wobei die Konsistenz im Verhalten von Programmen sowie die Konfigurationen zum Zeitpunkt des Hochfahrens überprüft werden.
Intel® Virtualisierungstechnik: Ergänzend zur Intel® TXT bietet die Intel Virtualisierungstechnik (Intel® VT) Funktionen zur Beschleunigung der Virtualisierung und zur VM-Isolierung, was den Schutz der Integrität und Vertraulichkeit von Anwendungen in virtuellen Umgebungen verstärkt.
Schutz von Netzwerkdaten ohne Leistungseinbußen >
Intel® Identitätsschutz-Technik (Intel® IPT): Die Intel IPT ist ein leistungsstarker zusätzlicher Sicherheitsmechanismus für die Verbindung der PCs von Benutzern mit Onlineressourcen, der es Dieben erschwert, von nicht beteiligten Computern aus auf Kontodaten zuzugreifen.
Verlorene oder gestohlene Notebooks durch die Intel® Anti-Theft-Technik schützen >


