Fakt: Alle 53 Sekunden wird ein Notebook gestohlen; alleine auf US-amerikanischen Flughäfen verschwinden jede Woche 12 000 Notebooks.1 Auf 46 % der verloren gegangenen Notebooks befanden sich vertrauliche und nicht verschlüsselte Daten.2
Die Intel® Anti-Theft-Technik hilft, Notebook-Diebstählen vorzubeugen, indem sie Computer unverzüglich außer Betrieb setzt und für Diebe nutzlos macht. Falls der gestohlene Computer wieder aufgefunden wird, kann die Nutzbarkeit der Daten in kurzer Zeit vollständig wiederhergestellt werden. Die Intel AT ist bei bestimmten Notebooks mit Intel® Core™ und Intel® Core™ vPro™ Prozessoren der zweiten Generation verfügbar, wenn sie per Service-Abonnement, das die Intel®-AT-Dienste unterstützt, aktiviert wird.
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Notebooks aus der Ferne per SMS deaktivieren
Die Intel® Anti-Theft-Technik (Intel® AT) ermöglicht es IT-Administratoren jetzt, verschlüsselte SMS-Nachrichten über ein 3G-Netz zu senden, um eine „Giftpille“ zu übermitteln, ein wieder aufgefundenes Notebook aus der Ferne zu entsperren oder das System anzuweisen, Ortsangaben (GPS-Koordinaten) an den zentralen Server zurückzusenden.3
- Übermittlung einer „Giftpille“ mittels einer verschlüsselten SMS-Nachricht über ein 3G-Netz: 3G-Verbindungen können unabhängig vom Status des Betriebssystems über eine direkte Hardwareverbindung zwischen der Intel® AT und dem 3G-Modul hergestellt werden.
- Entsperren des Computers mittels einer verschlüsselten SMS-Nachricht über ein 3G-Netz: Auf diese Weise kann die IT-Verwaltung ein wieder aufgefundenes Notebook innerhalb von Minuten reaktivieren.
- Location Beaconing (Lokalisierungssignal): Die Intel® AT kann jetzt die geografische Länge und Breite (GPS-Koordinaten) an den zentralen Server übertragen, wenn das System mit einem unterstützten 3G-Modul ausgestattet ist. IT-Administratoren können den momentanen Aufenthaltsort des Notebooks regelmäßig automatisch übermitteln lassen oder auf Anforderung, wenn ein Notebook als gestohlen oder verloren gemeldet ist.
Funktionsweise
Da die Intel® Anti-Theft-Technik (Intel® AT) direkt in den Prozessor eines Notebooks integriert ist, wird sie aktiviert, sobald das Gerät eingeschaltet wird – also noch vor dem Systemstart.
- Der Computer kann blockiert werden. Dazu wird ein Kontrollmechanismus („Giftpille“) aktiviert, der den Bootvorgang verhindert, und zwar auch dann, wenn die Boot-Reihenfolge geändert oder das Festplattenlaufwerk ausgetauscht oder neu formatiert wird. Unabhängig vom aktuellen Betriebszustand des Computers prüft dieser Mechanismus beim Einschalten oder Aufwecken als Erstes, ob eine derartige „Giftpille“ gesendet wurde, beispielsweise per SMS.
- Eine individuell formulierbare „Diebstahlmodus“-Meldung kann vom IT-Administrator programmiert werden. Sie wird beim Start des Notebooks angezeigt und informiert darüber, dass das Notebook als gestohlen gemeldet wurde.
- Übermäßig viele Loginversuche führen zur Deaktivierung des Computers. Die maximale Anzahl zulässiger fehlgeschlagener Versuche wird vom Administrator festgelegt. Danach wird die Intel®-AT-Funktion ausgelöst und das System automatisch gesperrt.
- Das nicht erfolgte Anmelden am zentralen Server kann die Deaktivierung des Computers auslösen, wenn eine festgelegte Anmeldefrist überschritten wird. Der IT-Administrator kann die Anmeldefristen bzw. -intervalle einstellen. Bei Überschreiten der Anmeldefrist wird das System gesperrt, bis es vom Benutzer oder IT-Administrator wieder reaktiviert wird.






