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Intel® Itanium® 2 Prozessoren unterstützen den neuen Supercomputer der NASA

Es bedeutete einen Meilenstein für Intel und die Wissenschaft, als die U.S. National Aeronautics and Space Administration (NASA) ihren neuesten Supercomputer,  den Columbia , vorstellte, der mit 10.240 Intel® Itanium® 2 Prozessoren ausgestattet ist. Mehrere leitende Mitarbeiter von Intel und der President und Chief Operating Officer von Intel,  Paul Otellini , waren im NASA Ames Research Center in Mountain View (Kalifornien) anwesend, als der neue Supercomputer der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 

Der Supercomputer Columbia der NASA mit 10.240 Prozessoren

Der Supercomputer Columbia der NASA mit 10.240 Prozessoren besteht aus 20 Altix-Systemen, von denen jedes über 512 Intel® Itanium® 2 Prozessoren verfügt. (Abbildung: Silicon Graphics, Inc.)

Dieses hochleistungsfähige System, hergestellt von Silicon Graphics Inc. (SGI), wird die wissenschaftliche Forschung der NASA revolutionieren. Schon bei Verwendung von lediglich 16 der 20 installierten Systemen erreichte der Columbia eine konstante Leistung von 42,7 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde bzw. 42,7 Teraflops .

"Wenn Sie genau eine Rechenoperation pro Sekunde schaffen, würden Sie eine Million Jahre für die Leistung benötigen, die diese Maschine in einer einzigen Sekunde bewältigt," erklärt G. Scott Hubbard, Direktor von Ames.

Der neue Leistungsrekord stellt die Leistung aller derzeit existierenden Supercomputer in den Schatten und verdrängt den Earth Simulator von NEC von seinem Spitzenplatz als Computer NummerEins der Welt – was dieser seit 2002 war.

Eine wesentlich schnellere Datenanalyse
Der Columbia beeinflusst bereits jetzt die Forschungs-, Weltraum- und Erforschungsprogramme der NASA und spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung des Space Shuttles für seine für 2005 geplante Wiederinbetriebnahme. Er ermöglicht es Wissenschaftlern, Forschungen und komplexe Datenanalysen auf verschiedenen Gebieten bedeutend schneller als früher durchzuführen. Die Forschungs- und Analysegebiete des Columbia reichen von genaueren Wetterprognosen über die Vorhersage von Klimawandeln bis hin zur Erforschung des Weltraums.

"Die Betriebsaufnahme des Columbia-Systems zeigt, was möglich ist, wenn Regierung und führende Technologieunternehmen zusammenarbeiten, um ein Projekt von wahrhaft nationaler Bedeutung zum Erfolg zu bringen," sagt Otellini. "Dieses System auf der Basis von Itanium 2 Prozessoren macht die wissenschaftliche Entwicklung und Forschung schneller als jemals zuvor. Die gegenwärtigen Aufgaben der NASA auf der Erde und im Weltraum sind die bedeutendsten, die die Behörde jemals zu lösen hatte, und Intel ist stolz darauf, zu diesem Erfolg beizutragen."

Jetzt, da der Columbia in Betrieb ist, plant die NASA eine Beschleunigung ihrer Forschungsaktivität auf verschiedenen Gebieten: genaue Voraussagen von Wirbelstürmen, Studien zur Erderwärmung, elektronische Windkanalsimulationen, die Analyse der Entstehung von Galaxien und Supernoven sowie Experimente für mehr Sicherheit auf Raumflügen.

Der neue Supercomputer Columbia leitet eine neue Ära wissenschaftlicher Entdeckungen ein und bringt bereits jetzt reale Vorteile für die Menschen. So haben NASA-Wissenschaftler zur Begrenzung der Schäden für Menschen und Sachen bei Naturkatastrophen ein verbessertes Modell für die globale Luftzirkulation entwickelt, das fünf Tage im Voraus vorhersagen kann, wann ein Wirbelsturm die Küste erreicht – d. h. drei Tage früher als bisher. 

 

Das System revolutioniert die wissenschaftliche Forschungskapazität der NASA. So dauerte die Erstellung von Fünf-Jahres-Simulationen der Veränderung der Ozeantemperaturen und des Meeresspiegels auf den älteren Supercomputern der NASA ein ganzes Jahr. Mit nur einem Bruchteil der Gesamtleistung des Columbia können Wissenschaftler jetzt die Ozeanzirkulation über Jahrzehnte hinaus in wenigen Tagen simulieren, und dies genauer und detailreicher als jemals zuvor. In vergleichbarer Weise konnte die für die Bestimmung der Flugeigenschaften eines Flugzeugentwurfs benötigte Zeit, mit Tausenden komplexer Berechnungen, von mehreren Jahren auf einen einzigen Tag reduziert werden.

"Mit der Fertigstellung des Supercomputers Columbia haben NASA, SGI und Intel eine leistungsfähige nationale Ressource für Wissenschaftler geschaffen, die die Geheimnisse unseres Planeten und des Universums aufdecken möchten," sagt Bob Bishop, SGI Chairman und Chief Executive Officer.

Mit 10.240 Prozessoren zu ihrer Verfügung, werden NASA-Wissenschaftler überall in den USA große technische Herausforderungen gleichzeitig angehen, ihre Produktivität dramatisch steigern und so schneller bedeutende wissenschaftliche Entdeckungen machen können.

 Ein SGI-Techniker montiert einen Teil des Supercomputers Columbia
Ein SGI-Techniker montiert einen Teil des Supercomputers Columbia.(Abbildung: Silicon Graphics, Inc.)

Eine neue Generation von Supercomputern
Anders als bei früheren Supercomputern, deren Entwicklung und Inbetriebnahme Jahre dauerte, war der Columbia in weniger als 120 Tagen einsatzbereit. Der Supercomputer stand während der Installation den Wissenschaftlern zur Verfügung, wodurch die NASA und die US- Regierung sofortige und enorme Unterstützung bei der Bearbeitung einiger der schwierigsten wissenschaftlichen Probleme der Geschichte erhielten.

Die Inbetriebnahme des Columbia in Rekordzeit führte dazu, das einige Branchenanalysten bereits von einem bedeutenden Wandel sprechen – einer neuen Ära auf dem Gebiet der Supercomputer-Entwicklung – in der die leistungsfähigsten Computersysteme innerhalb von Wochen bereitgestellt anstatt in mehreren Monaten oder gar Jahren zur Verfügung stehen.

"Zusammen mit SGI und Intel wollten wir den Computing-Fähigkeiten der NASA einen neuen Schub verleihen, und das Columbia-System hat diese Aufgabe in spektakulärer Weise erfüllt," sagt Walt Brooks, Division Chief in der Advanced Supercomputing Division der NASA. "Nur wenige Tage nach der Installation der neuen Systeme mit 512 Prozessoren konnten unsere Wissenschaftler reale Analysen von Erd- und Weltraumphänomenen auf ihnen durchführen. Die Geschwindigkeit und die Leichtigkeit, mit der dieser Supercomputer zusammengebaut wurden, waren einfach beeindruckend, und die bereits jetzt auf ihm geleistete Forschungsarbeit ist außergewöhnlich."

Erfahren Sie mehr
Entdecken Sie, wie Intel die  Tera-Ära  gestaltet.

Erfahren Sie mehr über  Intel® Itanium® Prozessoren.

Lesen Sie die  Pressemitteilung der NASA zur Einführung des Columbia .

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