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Intel und CERN Openlab verlängern Partnerschaft bis ins Jahr 2011

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Intel und CERN Openlab verlängern Partnerschaft bis ins Jahr 2011

Sechsjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit wird für weitere 3 Jahre fortgesetzt
Genf/Feldkirchen, 05. Oktober 2008 – Intel hat einen Vertrag unterzeichnet, der seine Partnerschaft mit dem CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, um weitere 3 Jahre verlängert. Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt Intel modernste Technologien in Form von neuer Hardware und Prototypen bereit. Des Weiteren hat das Unternehmen eine beratende Funktion bei Themen wie energieeffizientes Design von Rechenzentren, thermische Spezifikationen und Verarbeitung hochkomplexer Datenbestände inne. Intel und das CERN arbeiten seit der offiziellen Eröffnung des CERN Openlab im Januar 2003 bei wissenschaftlichen Projekten zusammen.

Ziel der erweiterten Partnerschaft ist es, ein Platform Competence Centre (PCC) mit einem Forschungs- und Entwicklungszentrum zu betreiben. Dieses soll Optimierungs- und Portierungsdienste im Rahmen der Versuche mit dem Large Hadron Collider (LHC) des CERN – dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt – bereitstellen. Durch das CERN openlab des PCCs soll die Bereitstellung und der Austausch der relevanten Daten für die LHC Computing Grid (LCG) Gemeinde und die Partner des PCC vereinfacht werden.

Die Rolle des CERN in der Partnerschaft
Das CERN wird bei der Evaluierung neuer Intel Prozessorarchitekturen und Rechencluster mitwirken. Hierbei geht es insbesondere um frühe Tests von Alpha- und Beta-Systemen, um das Testen des Durchsatzes von Produktionssystemen bei realen Auslastungen, wie sie im wissenschaftlichen Bereich die Regel sind, um deren Evaluierung für Grid Computing und ähnliche Eignungstests.

Darüber hinaus wird das CERN openlab eine bereits existierende Test- und Demoumgebung weiter betreiben, die auf neuesten Intel Prozessoren basiert.

Das CERN Openlab wird zudem bestehende und neue „threaded“ Modelle und Tools zur Programmierung für Multi- und Many-Core Architekturen evaluieren. Im Besonderen soll untersucht werden, inwieweit diese Tools und Modelle für die Rechenanforderungen im Bereich der Hochenergiephysik einsetzbar sind.

LHC Computer Grid: Startschuss für den Routinebetrieb im Jahr 2008
Das Jahr 2008 stellt einen Meilenstein für die IT-Abteilung des CERN dar: Das LHC Computer Grid ging von der Entwicklung zum Routinebetrieb über. Die CERN IT-Abteilung muss nun die im Rahmen der Versuche gewonnenen riesigen Datenmengen bewältigen und diese zur Auswertung auf 11 Rechenzentren weltweit verteilen. Diese Rechenzentren versorgen wiederum rund 140 Institutionen in 33 Ländern mit den Informationen.

Am 3. Oktober dieses Jahres wurde Intel vom CERN für seine dauerhafte Unterstützung und aktive Mitarbeit mit dem LHC Computing Award ausgezeichnet.

„Die Partnerschaft mit dem CERN ist für Intel von wichtiger strategischer Bedeutung. Die Erkenntnisse und Ergebnisse, die wir im Rahmen dieser Zusammenarbeit gewinnen, beeinflussen sowohl unsere Arbeit an der Intel Architektur als auch die Zukunft der EDV generell“, betont Pat Gelsinger, Senior Vice President und General Manager der Intel Digital Enterprise Group.

„Durch die Zusammenarbeit mit Intel haben wir in den vergangenen sechs Jahren beachtliche Ergebnisse mit direkten Auswirkungen auf das Rechenzentrum des LHC erzielt“, erläutert Dr. Wolfgang von Rüden, Leiter des CERN IT Departments. „Ich freue mich auf drei weitere Jahre, in denen wir auf bereits erzielten Erfolgen aufbauen und den Übergang auf neue Computerparadigmen vorbereiten werden.“

Über das CERN
Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist das weltweit führende Labor für Teilchenphysik. Seine Zentrale ist im schweizerischen Genf beheimatet. Aktuelle Mitgliedsstaaten sind Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien. Indien, Israel, Japan, die Russische Föderation, die USA, Türkei, die Europäische Kommission und die UNESCO haben Beobachterstatus. Weitere Informationen über das CERN finden sich unter www.cern.ch.

Über CERN Openlab
CERN Openlab ist eine Plattform auf der in Zusammenarbeit mit der Industrie innovative Informationstechnologien und Dienste getestet und überprüft werden. Informationen zu CERN Openlab sind unter www.cern.ch/openlab erhältlich.

Über Intel
Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://blogs.intel.com.

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