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Gründung der Open Patent Alliance (OPA) verleiht WiMAX neue Impulse

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Gründung der Open Patent Alliance (OPA) verleiht WiMAX neue Impulse

Intel hebt gemeinsam mit Alcatel-Lucent, Cisco, Clearwire, Samsung und Sprint industrieweiten WiMAX Patente Pool aus der Taufe
Feldkirchen, den 09. Juni 2008 – Die branchenführenden Unternehmen Alcatel-Lucent, Cisco, Clearwire, Intel, Samsung und Sprint geben heute die Gründung der Open Patent Alliance (OPA) bekannt. Ziel ist die umfassende Weiterentwicklung und Verbreitung der WiMAX Technologie. Hierzu wird die OPA ein wettbewerbsförderndes und offenes Modell an Schutz- und Urheberrechten implementieren, das der WiMAX Industrie neue Impulse verleiht und Innovationen anregt. Anwender weltweit sollen künftig eine breitere Auswahl an Produkten erhalten, und die Kosten für Geräte, Applikationen und Services sollen sinken.

WiMAX ist eine IP-basierte drahtlose Breitbandtechnologie nach dem Standard IEEE 802.16e, die hohe Geschwindigkeiten und einen größeren Datendurchsatz zu geringeren Kosten bereitstellt. Dies trifft die Anforderungen des Zeitalters des mobilen Internet mit umfangreichem Video Content und bandbreitenintensiven Applikationen.

Aufbau eines WiMAX Patente Pools
Des Weiteren hat sich die OPA zum Ziel gesetzt, einen Pool an WiMAX Patenten aufzubauen. Damit sollen Unternehmen Zugriff auf lizenzierte Patente zu vorhersagbaren Kosten erhalten. Der Pool sammelt die grundlegenden Patentrechte, die notwendig sind, um den WiMAX Standard zu implementieren, so wie ihn das WiMAX Forum definiert hat. Sichergestellt werden insbesondere ausreichende Differenzierungen und Kompatibilität der einzelnen Produkte. Insgesamt soll damit ein wettbewerbsorientiertes Gebührensystem errichtet werden, in dem lediglich die Funktionen bezahlt werden müssen, die notwendig sind, um ein WiMAX Produkt zu entwickeln. Der geplante Patente Pool wird verschiedene Lizenzgebührenmodelle integrieren, unter anderem auch die Möglichkeit einer übergreifenden Lizenzierung (Cross-Licensing) zwischen mehreren Mitgliedern des Pools.

Darüber hinaus wird die OPA Schulungen und Beratung zum Thema Urheber- und Schutzrechte für die WiMAX Gemeinde bereitstellen. Für die Einreichung grundlegender Patente in den Pool wird die Vereinigung ein festes Verfahren installieren. Dabei fungiert eine unabhängige dritte Partei als Sachverständiger und „Schiedsrichter“. Diese überprüft eingereichte Patente und wie wesentlich diese für den WiMAX Standard sind.

Zu Beginn ihrer Tätigkeit wird sich die OPA ausschließlich auf den WiMAX Standard fokussieren, in Zukunft ist allerdings auch die Zusammenarbeit mit anderen Industriezweigen denkbar. Der Kreis an sechs Gründern wird voraussichtlich in Kürze durch weitere sechs bis neun investierende Unternehmen erweitert. Jedes Mitglied erhält einen Sitz im OPA Aufsichtsrat. Ferner wird eine dedizierte OPA Belegschaft gebildet. Der Bund agiert als Lizenzagent für den WiMAX Patente Pool und repräsentiert somit alle Lizenznehmer, die sich bereit erklären, an dem Pool teilzunehmen.

Weitere Informationen zum Einreichen von Patenten und den Testverfahren finden Sie auf der OPA Website unter www.openpatentalliance.com.

Alcatel-Lucent
Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU) liefert Lösungen, mit denen Diensteanbieter, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen weltweit Endkunden Sprach-, Daten- und Video-Kommunikationsdienste bereitstellen können. Als Marktführer bei Festnetz, Mobilfunk und konvergenten Breitbandnetzen, bei IP-basierten Technologien, Anwendungen und Diensten liefert Alcatel-Lucent End-to-End-Lösungen für Kommunikationsdienste für Menschen zu Hause, am Arbeitsplatz und unterwegs. Alcatel-Lucent ist in mehr als 130 Ländern präsent und damit weltweit ein lokaler Partner. Das Unternehmen hat das erfahrenste Serviceteam der Branche und Einrichtungen für Forschung, Technologie und Innovation, die zu den größten in der Telekommunikation zählen. Alcatel-Lucent erzielte 2007 einen Umsatz von 17,8 Milliarden Euro, ist in Frankreich eingetragen und hat seine Zentrale in Paris. Internet: http://www.alcatel-lucent.com

Cisco Systems
Cisco Systems, Inc. (NASDAQ: CSCO) mit Hauptsitz in San Jose (CA) ist mit 34,9 Milliarden US-Dollar Umsatz (28. Juli 2007) weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Die deutsche Niederlassung Cisco Systems GmbH hat ihren Sitz in Hallbergmoos bei München und Büros in Eschborn bei Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Cisco-Produkte werden in Europa von der Cisco Systems International BV geliefert, eine Tochtergesellschaft im vollständigen Besitz der Cisco Systems, Inc.

Clearwire
Weitere Informationen zu Clearwire finden Sie im Internet unter www.clearwire.com.

Samsung Electronics in Kürze
Samsung Electronics Co. Ltd. mit Sitz in Seoul (Korea) ist mit einem Konzernumsatz von 103,4 Milliarden US-Dollar in 2007 ein weltweit führender Hersteller von Halbleitern, Telekommunikation, digitalen Medien und digitaler Konvergenz-Technologie. Das Unternehmen ist mit 134 Niederlassungen in 62 Ländern vertreten und beschäftigt rund 150.000 Mitarbeiter. Samsung Electronics ist in vier Geschäftsbereiche gegliedert: Digital Media Business, LCD Business, Semiconductor Business und Telecommunication Business. Samsung ist führend in der Produktion von Flachbild-Fernsehern, Speicherchips, Mobiltelefonen und TFT-LCD-Displays und ist als eine der weltweit am schnellsten wachsenden Marken anerkannt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.samsung.de

Sprint
Weitere Informationen zu Sprint finden Sie im Internet unter www.sprint.com.

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://blogs.intel.com.

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