Die jungen Visionäre gingen Fragen wie „Welche neuen Lernmethoden wird es im Jahr 2020 geben?“ oder „Wie wird die Schule der Zukunft aussehen?“ auf den Grund.
Ein interessanter Ansatz ist die Implementierung eines neuen Schulsystems auf internationaler Ebene. So soll es dort Klassen mit Schülern aus der ganzen Welt geben, in denen die unterschiedlichen Sprachen ausgetauscht und erlernt werden können und die unter dem Motto interkultureller Austausch steht. Zudem soll Schule verstärkt Lebensmittelpunkt anstatt reiner Lernort werden. Hierzu ist es angedacht, Wert auf gemeinsame Freizeitaktivitäten von Lehrern und Schülern zu legen. Vor dem Hintergrund der immer weiter zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft bringen die Absolventen dieser Schulen die besten Voraussetzungen für weltweit agierende Konzerne mit.
Konkret um die Optimierung von Lernmethoden ging es einer zweiten Gruppe. Diese entwickelte die Idee eines neuen Computersystems, das aus drei Komponenten besteht. Ein Touchscreen ist dabei fest in der Schule installiert, ein weiteres Gerät bei den Schülern zuhause. Daten werden zwischen diesen beiden Geräten ausgetauscht und stehen den Schülern somit auch fernab der Klassenräume zur Verfügung. Darüber hinaus ist ein kleiner, handlicher Portable ständiger Begleiter der Schüler. Dieser ist aufklappbar wie ein Buch und bietet die Option Informationen auf einem entsprechenden Screen „handschriftlich“ einzugeben oder aber über eine Tastatur.
Darum auch Lernschwache mitzunehmen ging es schließlich der dritten Gruppe. Diese plädiert für ein neues Kurssystem, in dem alle Schüler den identischen Basisstoff vermittelt bekommen. Die Stärkeren erhalten darüber hinaus Zusatzaufgaben, so dass sie nicht unterfordert sind. Zudem sollen sie beispielsweise Senioren im Umgang mit Computern unterstützen helfen. Für Schüler, die weniger schnell aufnahmebereit sind, gibt es Übungsschwerpunkte. Am Ende erhalten alle den gleichen Schulabschluss.
Jugend denkt Zukunft – das Innovationsspiel
Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun bis zwölf aller Schultypen. Durchgeführt werden die Projekte in Form eines einwöchigen Innovationsspiels, in dessen Rahmen die Jugendlichen Produkte und Services für die Welt von morgen entwickeln. Intel engagiert sich hierbei als Unternehmenspate und gewährt einen intensiven Einblick in die Abläufe eines modernen Technologiekonzerns.
Methodisch und inhaltlich wird das Projekt von einem Moderator begleitet. So sollen insbesondere die gesellschaftlichen Megatrends anschaulich vermittelt werden. Die kreativen Ideen der Schülerinnen und Schüler müssen auch in der Praxis bestehen können. So wird unter anderem geprüft, ob sie den gegebenen Marktbedingungen in der Realität standhalten, ob sie finanzierbar sind und ob sie technisch umgesetzt werden können. Zudem spielt das Thema Vermarktung eine Rolle. Die Ideen der Jugendlichen werden am Ende von einer Jury aus Wirtschaftsvertretern und Zukunftsforschern ausgewertet und gehen in den bundesweiten Ergebniswettbewerb ein.
Jugend denkt Zukunft ist ein innovatives Produkt des Beratungsunternehmens IFOK GmbH. Im September 2004 fiel der Startschuss für das Innovationsspiel im Rhein-Neckar-Dreieck. Seitdem haben Unternehmen bundesweit mehr als 240 Patenschaften für Schulen übernommen.
Nähere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie in der Geschäftsstelle Jugend denkt Zukunft: Bettina Reinhart, Telefon: 0 62 51/84 16-907, Fax: 0 62 51/84 16-901, E-Mail:
bettina.reinhart@ifok.de oder unter
www.jugend-denkt-zukunft.de
Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern.