Sprache auswählen
 
Home › Pressebereich › Pressearchiv › 2006 ›
 

Intel meldet für das dritte Quartal 2006 einen Umsatz von 8,74 Milliarden Dollar

Seite drucken

17. Oktober 2006

Intel meldet für das dritte Quartal 2006 einen Umsatz von 8,74 Milliarden Dollar

  • Operatives Ergebnis 1,37 Milliarden Dollar
  • Gewinn pro Aktie 0,22 Dollar
  • Rekordauslieferungen von Mobil- und Server-Prozessoren
  • Über sechs Millionen Prozessoren basierend auf der Intel® Core™ Mikroarchitektur ausgeliefert
Feldkirchen / Santa Clara, den 17. Oktober 2006 – Die Intel Corporation erzielte im dritten Quartal 2006 einen Umsatz von 8,74 Milliarden Dollar, ein operatives Ergebnis von 1,37 Milliarden Dollar, einen Nettogewinn von 1,30 Milliarden Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 0,22 Dollar. Ohne Einbeziehung der aktienbasierten Vergütungen betrug das operative Ergebnis 1,71 Milliarden Dollar, der Nettogewinn 1,55 Milliarden Dollar und der Gewinn pro Aktie 0,27 Dollar.
Das operative Ergebnis beinhaltet einen Zugewinn von ca. 100 Millionen Dollar durch den Verkauf eines Aktienpaketes von Micron Technology, sowie Zugewinne durch die Veräusserung von Beteiligungen in Höhe von 130 Millionen Dollar und Restrukturierungskosten von 98 Millionen Dollar. Diese Posten hatten einen positiven Einfluss von ungefähr 0,015 Dollar auf den Gewinn pro Aktie.

“Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen des dritten Quartals. Rekordauslieferungen der Mobil- und Server-Prozessoren, starke Fertigungsergebnisse sowie die breite Akzeptanz für unsere neuen Produkte und Vier-Kern Prozessoren bauen unsere Führung dieses Quartal aus.” sagte Intel Präsident and CEO Paul Otellini.

 US-GAAP Ergebnisse (unter Einbeziehung von aktienbasierten Vergütungen in Dollar)
   Q3 2006  vs. Q3 2005  vs. Q2 2006
 Umsatz  8,74 Mrd.  9,96 Mrd. / -12%  8,01 Mrd. / +9%
 Operatives Ergebnis  1,37 Mrd.  3,10 Mrd./ -56%  1,07 Mrd. / +28%
 Nettogewinn  1,30 Mrd.  2,00 Mrd. / -35%  0,89 Mrd. / +47%
 Gewinn pro Aktie  0,22  0,32 / -31%  0,15 / +47%

Anmerkung: US-GAPP Ergebnisse für 2005 beinhalten keine aktienbasierten Vergütungen.
Resultate für das dritte Quartal 2006 schliessen Zugewinne durch Veräusserungen von Beteiligungen und Umstrukturierungskosten ein, welche den Gewinn pro Aktie um 1,5 Cents erhöhten. Die Ergebnisse des dritten Quartals 2005 beinhalteten einen Vergleich, der den Gewinn pro Aktie um ca. 2 Cents verringerte und eine Steuererhöhung durch den „American Jobs Creation Act“, die den Gewinn pro Aktie um 4 Cents verringerte.



 Pro-forma Ergebnisse (ohne Einbeziehung von aktienbasierten Vergütungen in Dollar)

   Q3 2006  vs. Q3 2005  vs. Q2 2006
 Operatives Ergebnis  1,71 Milliarden   -45%  $1,40 Mrd. / +22%
 Nettogewinn  1,55 Milliarden  -22%  $1,07 Mrd./ +38%
 Gewinn pro Aktie  0,27 -16%  0,19 / +42%
Anmerkung: Resultate für das dritte Quartal 2006 schliessen Zugewinne durch Veräusserungen von Beteiligungen und Umstrukturierungskosten ein, welche den Gewinn pro Aktie um 1,5 Cents erhöhten. Die Ergebnisse des dritten Quartals 2005 beinhalteten einen Vergleich, der den Gewinn pro Aktie um ca. 2 Cents verringerte und eine Steuererhöhung durch den „American Jobs Creation Act“, die den Gewinn pro Aktie um 4 Cents verringerte.

Finanzrückblick
Die Bruttogewinnmarge entsprach der durch die Firma im Juli abgegebenen Prognose. Höhere Mikroprozessorumsätze wurden durch höhere Abschreibungen älterer Lagerbestände für Mikroprozessoren von ca. 100 Millionen Dollar kompensiert. Ausgaben (F&E und Marketing & Verwaltung) waren geringer als erwartet, hauptsächlich verursacht durch geringere Lohn- und Verwaltungskosten. Die Bewertung und der Verkauf von Beteiligungen sowie Zinsgewinne haben stärker als erwartet das Ergebnis positiv beeinflusst.

Produktauslieferungen (Sequentiell)

  • Die Auslieferung von Mikroprozessoren stieg. Der durchschnittliche Verkaufspreis war geringer.
  • Höhere Auslieferungen von Chipsätzen und Motherboards.
  • Geringere Auslieferungen von Flash Speichern.


Umsatzverlauf
Der Umsatz in Amerika, EMEA und Japan war höher als im üblichen saisonalen Verlauf,einem geringeren saisonalen Verlauf des zweiten Quartals folgend. Die Auslieferungen für Mikroprozessoren übertrafen die zu diesem Zeitpunkt üblichen Stückzahlen ausgehend von einer geringen Stückzahl im zweiten Quartal. Die Verkaufspreise vor allem im Desktop Bereich wurden von starkem Wettbewerb geprägt.

 (in Dollar)  Q3 2006   Vgl. Q3 2005  Vgl. Q2 2006
 Asien-Pazifik  4,31 Mrd.  -16%  +7%
 Amerika  1,9 Mrd.  -1%  +10%
 Europa  1,61 Mrd.  -20%  +17%
 Japan  0,923 Mrd.  unverändert  +2%

Entwicklungen im letzten Quartal

  • Intel begann mit umsatzrelevanten Auslieferungen der weltweit ersten Vier-Kern Mikroprozessoren für PCs und Großserienserver. Diese Prozessoren sind kompatibel mit bereits vorhandenen Kundenentwicklungen und liefern Leistungssteigerungen von bis zu 50 Prozent in der Ganzzahlenberechnung bei Servern und bis zu fast 70 Prozent bei Desktops und Workstations.
  • Der „Crossover“ von der 90nm Technologie zu der 65nm Technologie erfolgte Mitte des Quartals. Es wurden bereits 40 Millionen 65nm Prozessoren ausgeliefert, davon alleine über 6 Millionen basierend auf der neuen Intel® Core™ Mikroarchitektur.
  • Intel gab bekannt, daß das erste von 15 45 nm Prozessordesigns zum Ende des Jahres fertig wird. Die nächste Generation von Intels 45 nm Prozesstechnologie wird wie erwartet in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 in Produktion gehen.
  • Intel stellte 10 Intel® Core™ 2 Duo und Intel® Core™ 2 Extreme Prozessoren für Consumer und Business Desktop PCs, für Notebooks und Workstations mit insgesamt mehr als 550 Systemen in Produktion bzw. Planung vor.
  • Intel stellte eine neue Generation von Unternehmens-PC-Technologie vor. Diese basiert auf Intel® Core™ 2 Duo Prozessoren und der Intel® vPro™ Technologie, welche den IT-Abteilungen aktiv mehr Sicherheits- und Kostenkontrolle ermöglicht.
  • Acht Dual Core Intel® Xeon® 7100 Serie Prozessoren für Multiprozessor-Server (MP), die bis zu doppelt soviel Leistung und viermal soviel Leistung per Watt wie frühere Systeme haben, wurden vorgestellt. Dell, Fujitsu-Siemens Computers und IBM gaben neue Performance-Weltrekorde basierend auf den neuen Intel Xeon MP Prozessoren bekannt.
  • Intel kündigte die Verfügbarkeit der Intel WiMAX Connection 2250 an. Dabei handelt es sich um eine neue Generation von Chips, die zusätzlich zu den Verbindungen in einem standortgebundenen, festen WiMAX Netzwerk auch einen nahtlosen Übergang in andere WiMAX-Netzwerke ermöglichen (mobiles WiMAX). Hersteller wie Motorola werden die neuen Intel Chips in ihre Produkte integrieren.
  • Intel und Micron Technologies stellten die ersten NAND Flash Speicher mit 50nm Technologie her. Massenfertigung dieser Produkte wird für 2007 erwartet.

Prognosen zu Geschäftsentwicklung und Risiken aufgrund vorausblickender Aussagen
Die folgenden Prognosen berücksichtigen keine Einflüsse aus potenziellen Zusammenschlüssen, Akquisitionen, Ausgliederungen oder anderen Umstrukturierungsmaßnahmen, die nach dem 16. Oktober abgeschlossen wurden.

Prognose für das 4. Quartal 2006

  • Umsatz: zwischen 9,1 und 9,7 Milliarden Dollar.
  • Bruttogewinnmarge: 50 Prozent plus oder minus einiger Prozentpunkte (51 Prozent plus oder minus einiger Prozentpunkte unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen von ca. 1 Prozent).
  • Ausgaben (F&E inklusive Marketing und Verwaltung): Zwischen 2,7 und 2,8 Milliarden Dollar (zwischen 2,5 und 2,6 Milliarden Dollar unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen in Höhe von ca. 250 Millionen Dollar). Außerdem rechnet Intel mit Umstrukturierungskosten in Höhe von ca. 125 Millionen Dollar.
  • Gewinne aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten: ca. 135 Millionen Dollar.
  • Steuerquote: ca. 30 Prozent.
  • Abschreibung: zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Dollar.
  • F&E für 2006: ungefähr 5,9 Milliarden Dollar (ungefähr 5,4 Milliarden Dollar unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen in Höhe von ca. 500 Millionen Dollar).
  • Kapitalaufwand für 2006: Zwischen 5,7 Millarden Dollar und 5,9 Milliarden Dollar, geringer als erwartet durch größere Wiederverwertung von Geräten, Produktivitätszuwachs und bessere Zeiteinteilung.

Geschäftsprognosen, „Quiet Period” und Zwischenberichte
Die Geschäftsleitung wird die Prognosen während des Quartals in nichtöffentlichen Sitzungen mit Investoren, Investmentanalysten, Medien und anderen Akteuren fortschreiben. Zwischen dem Geschäftsschluss am 1. Dezember und dem vierten Quartalsbericht 2006 liegt die „Quiet Period“, während der bis dato veröffentlichte und bei der SEC eingereichte Berichtsdaten nicht zur Fortschreibung der Geschäftsprognosen verwendet werden dürfen.

Webcast
Am 17. Oktober um 14 Uhr 30 PST (23 Uhr 30 MEZ) strahlt Intel die Bekanntgabe der Ergebnisse live auf seiner Investor-Relations-Website unter www.intc.com aus. Ein Mitschnitt der Veranstaltung steht bis zum 1. Dezember zur Verfügung.

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern.

© 2006 Intel Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
* Intel, das Intel Logo, Intel Core, Intel vPro und Intel Xeon sind Marken oder Produktnamen der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken und Produktnamen sind Eigentum der geweiligen Inhaber.

** Die zuvor in diesem Dokument aufgeführten Aussagen und alle weiteren Aussagen, die sich auf Pläne und Erwartungen für das zweite Quartal, das Jahr und die Zukunft beziehen, beinhalten eine Reihe von Risiken und Unsicherheiten. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlich von Intel erzielten Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Dazu gehören folgende Faktoren:
Intel ist in stark umkämpften Wirtschaftsbereichen tätig, die durch einen hohen prozentualen Anteil an Fixkosten bzw. kurzfristig nur schwer zu senkende Kosten, hohen Preisdruck sowie durch eine stark wechselhafte Nachfrage geprägt sind. Daneben befindet sich Intel in der Umstellung aller Mikroprozessor-Produktlinien auf den 65nm Herstellungsprozess und eine neue Architektur. Diese Umstellungen können Auswirkungen auf die Herstellungsqualität (Errata und erhöhte Defektraten) und Produktionsmenge nach sich ziehen. Die Einnahmen und Bruttogewinnspannen werden beeinflusst durch eine Reihe an Faktoren: die Nachfrage für die Produkte von Intel und deren Marktakzeptanz; die Verfügbarkeit ausreichender Bestände der Produkte von Intel und damit in Verbindung stehender Komponenten anderer Zulieferer, mit denen die Nachfrage befriedigt werden kann; Preisdruck und Intels Maßnahmen in diesem Zusammenhang; Maßnahmen, die von Intels Mitbewerbern ergriffen werden; die Fähigkeit von Intel, rasch auf technologische Entwicklungen zu reagieren und neue Merkmale in seine Produkte integrieren zu können. Faktoren, die dazu führen können, dass sich die Nachfrage anders entwickelt als von Intel vorhergesehen, beinhalten Veränderungen im Auftragsverhalten der Kunden einschließlich Stornierungen, Veränderungen der beim Kunden vorliegenden Bestände oder ein Wandel der geschäftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die Bruttogewinnmarge (in Prozent vom Umsatz) kann aufgrund von Veränderungen in folgenden Bereichen von den tatsächlichen Erwartungen signifikant abweichen: Umsatzhöhe, Produkt-Mix, Produktpreise, Bewertung der Bestände, einschließlich möglicher Abweichungen, die in Zusammenhang mit der Zeitdauer bis zur Zulassung eines Produktes für den Verkauf auftreten; überzählige oder veraltete Bestände; Produktionserträge; Änderung der Stückkosten; Auslastung der Produktionsanlagen; Beeinträchtigung langfristig eingesetzter Anlagen, etwa in der Fertigung und Montage/Test, sowie eine Schädigung immaterieller Werte; Dauer der Anlaufphase einer Fabrik und der damit verbundenen Kosten, einschließlich der Anlaufkosten.
Die Höhe der Ausgaben ist abhängig von der Nachfrage nach Produkten von Intel sowie von der Höhe des Umsatzes und dem Gewinn. Das gilt besonders für Marketingausgaben und Ausgleichszahlungen . Intel überprüft die Firmenstrukturen- und Abläufe. Die Ergebnisse dieser Analyse können Veränderungen der Ausgaben bewirken und sich auf die Gewinnmarge auswirken.
Die Steuervorhersage beruht auf der heutigen Steuergesetzgebung, auf den erwarteten Einnahmen und auf der Annahme, dass Intel weiterhin Steuervorteile aus dem Exportgeschäft ableiten kann. Die Steuerquote kann beeinflusst werden durch Akquisitionen oder Veräußerungen, durch die Rechtssprechung, die bestimmt, wann Gewinne als verdient gelten und versteuert werden müssen; durch Veränderungen in der Einschätzung von Krediten, Zuschüssen und Abzügen; durch die Lösung von Problemen, die durch Steuerprüfungen unterschiedlicher Finanzbehörden entstehen, sowie die Fähigkeit, latente Steueransprüche erfüllen zu können.
Gewinne oder Verluste aus Beteiligungspapieren, Zinsen, etc. könnten in Abhängigkeit von den folgenden Faktoren von den Erwartungen abweichen: Aktienmarktniveaus und Kursschwankungen; Gewinne und Verluste aus dem Verkauf oder Tausch von Wertpapieren; Kosten aus der Wertminderung von börsengängigen, nicht börsengängigen und sonstigen Wertpapieren; Zinssätzen; verfügbaren Barmitteln sowie Änderungen im Zeitwert von derivativen Instrumenten.
Die Ankündigung von Dividenden und der Dividendensatz unterliegen dem Ermessen des Intel Vorstands, Pläne für zukünftige Dividendenzahlen können durch den Vorstand revidiert werden. Die Dividenden und Aktien-Rückkaufprogramme von Intel können durch Veränderungen in den Investitionsprogrammen des Unternehmens beeinflusst werden, ebenso wie durch Veränderungen seines Kapitalflusses und Änderungen der Steuergesetze, und durch die Höhe und den Zeitpunkt von Akquisitionen und Investitionstätigkeiten.
Die von Intel erzielten Ergebnisse können von unerwarteten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen sowie der generellen Infrastruktur beeinflusst werden, welche in den Ländern vorliegen, in denen Intel, seine Kunden oder seine Zulieferer tätig sind. Dies schließt militärische Konflikte und andere Sicherheitsrisiken, den möglichen Zusammenbruch der Infrastruktur, Epidemien, Naturkatastrophen oder Wertschwankungen ausländischer Währungen ein.
Die von Intel erzielten Ergebnisse können weiterhin von ungünstigen Auswirkungen aufgrund von Produktmängeln oder Errata (Abweichungen von den veröffentlichten Spezifikationen) beeinflusst werden sowie durch Rechtsstreitigkeiten und Verfahren bezüglich des geistigen Eigentums, der Interessen von Aktionären oder Verbrauchern, kartellrechtlichen Angelegenheiten und anderen Themen, wie z.B. die in Intels SEC-Berichten beschriebenen Rechtsstreitigkeiten und Verfahren.
Die Ergebnisse werden beeinflusst durch die Höhe, die Art und die Bewertung der aktienbasierten Vergütung, bzw. durch die nicht ausgeführten und gelöschten aktienbasierten Vergütungen der Mitarbeiter und ehemaligen Angestellten.
Eine ausführliche Erörterung dieser Faktoren sowie anderer Faktoren, welche die von Intel erzielten Ergebnisse beeinflussen können, sind in Intels SEC-Berichten enthalten, einschließlich des Berichts zu Formular 10-Q für das Quartal, das am 1. Juli 2006 endete.
    Seitenanfang