„Diese neue Prozessorenfamilie bietet der Speicherbranche bisher unerreichte Flexibilität beim Design von Produkten und Schnittstellen“, sagte Hans Geyer,
Vice President und General Manager der Intel Storage Group. „Indem sie ihre Produkte auf Basis einer gemeinsamen Architektur entwerfen, können Speicherhersteller eine Vielzahl von Produkten aneinander anpassen, Produktionsmöglichkeiten ausweiten, verschiedene Preissegmente adressieren und das Komponentenmanagement vereinfachen.“
Umfassende Funktionen für breite Einsatzmöglichkeiten
Der IOP348 Prozessor macht, als Teil der neuen Baureihe, SAS RAID für breite Käuferschichten verfügbar. So können Unternehmen aller Größenordnungen von den verbesserten Schutzmaßnahmen, der Leistungsfähigkeit und der hohen Energieeffizienz dieser RAID-Variante profitieren. Der IOP348 besteht aus einem I/O-Prozessor und einem SAS/SATA-I/O-Controller. Er vereint damit RAID- und SAS-Techniken, die für höhere Leistung interner und externer Speicherprodukte sorgen.
Sowohl der I/O-Prozessor Intel ® IOP341 mit einem Prozessorkern als auch der Intel® IOP342 I/O Prozessor mit zwei Kernen können beide in leistungshungrigen externen und embedded Speichersystemen verwendet werden. Der IOP342 bietet die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben auf die beiden Kerne zu verteilen. Damit ist er ideal für Aufgaben geeignet, die den Einsatz eines einzigen Prozessors für zwei getrennte Anwendungen notwendig machen.
Darüber hinaus hat das Unternehmen den Intel® IOC340 I/O-Controller vorgestellt. Er verfügt über dieselbe SAS/SATA-Kontrolleinheit wie der IOP348. Als diskreter Controller kann der Intel® IOC340 I/O-Controller mit jedem kompatiblen I/O-Prozessor kombiniert werden, zum Beispiel mit dem IOP342 oder auch mit Intel® Architecture (IA) Host-Prozessoren. Das vereinfacht die Produktentwicklung und eröffnet mehr Entwicklungsmöglichkeiten und damit eine größerer Produktvielfalt.
Hohe Kompatibilität zu Produkten von Emulex
Speicherlösungen, die auf den Intel IOP34x I/O-Prozessoren beruhen, können so angepasst werden, dass sie die soeben angekündigten Emulex Fibre-Channel-Produkte nutzen können. Dazu gehören zum Beispiel der Emulex IOP 504 I/O-Prozesssor und der Emulex IOP 502M I/O-Prozessor. Der IOP502M unterstützt sowohl Fibre Channel als auch SAS und SATA. Diese Multi-Protokoll-Fähigkeit gibt Entwicklern eine hohe Flexibilität bei der Schnittstellen-Auswahl. Ebenso können Produkte, die diskrete I/O-Controller benötigen, von den Multi-Protokoll-Fähigkeiten profitieren. Diese Lösungen verfügen über eine gemeinsame Software-Schnittstelle, die auf Emulex’ Service Level Interface Technologie basiert. Damit können Entwickler eine gemeinsame Architektur für Software-Treiber nutzen, die sowohl die Emulex IOC 504 und 502M Controller als auch die Intel® IOP34x Speicherprozessoren unterstützen. Intel und Emulex Corp. haben bei der Entwicklung eng zusammengearbeitet, um diese Funktionen zu ermöglichen.
„Durch die Zusammenarbeit mit Intel haben wir die Vorteile einer gemeinsamen durchgehenden Multi-Protokoll-Architektur auf eine neue Ebene gehoben“, erläuterte Mike Smith,
Executive Vice President Worldwide Marketing der Emulex Corp. „Speicherhersteller können nun Multi-Protokoll-Varianten ihrer Speichersysteme entwickeln, die auf derselben Hardware-Architektur beruhen. Sie müssen hierzu nicht mehr in zusätzliche Entwicklungszeiten und Ressourcen investieren. Die Expertise von Emulex auf dem Gebiet der I/O-Protokolle und die SLI-Softwarearchitektur sind wichtige Bestandteile dieser starken Technologie-Partnerschaft.“
Über das Intel Developer Forum
Das Intel Developer Forum (IDF) findet dieses Jahr zum zehnten Mal statt. Es ist das führende weltweite Technologieforum für Hardware- und Software-Entwickler, um sich über Intel-basierte Plattformen, Technologien und Lösungen auszutauschen sowie über die neuen Anwendungsmöglichkeiten, die durch sie denkbar werden. Weitere Informationen finden sich unter
www.intel.com/idf.
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