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Intel-Umsatz im vierten Quartal 10,2 Milliarden Dollar; Gewinn pro Aktie 40 Cent

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17. Januar 2006

Intel-Umsatz im vierten Quartal 10,2 Milliarden Dollar; Gewinn pro Aktie 40 Cent

Rekordzahlen beim Quartals- und Jahresumsatz sowie dem operativen Ergebnis

Rekordauslieferung von Mikroprozessoren für Notebooks, PCs und Server
Feldkirchen / Santa Clara, den 17. Januar 2006 – Die Intel Corporation erzielte im vierten Quartal 2005 einen Umsatz von 10,2 Milliarden Dollar, ein operatives Ergebnis von 3,31 Milliarden Dollar, ein Nettoeinkommen von 2,45 Milliarden Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 40 Cent. Der Umsatz lag damit unter den letzten Unternehmensprognosen von 10,4 bis 10,6 Milliarden Dollar. Die Verkaufspreise und ausgelieferten Stückzahlen bei Desktop-Prozessoren lagen niedriger als erwartet.

   4. Quartal 2005  Vgl. 3. Quartal 2005  Vgl. 4. Quartal 2004
 Umsatz  $ 10,2 Mrd.  +2%  +6%
 Operatives Ergebnis  $ 3,31 Mrd  +7%  +14%
 Nettoeinkommen  $ 2,45 Mrd  +23%  +16%
 Gewinn pro Aktie  40 Cent  +25%  +21%
Hinweis: Im dritten Quartal 2005 senkte eine Steueranpassung und der MicroUnity-Vergleich den Gewinn pro Aktie um 6 Cent.

„2005 war unser drittes Jahr in Folge mit zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn. Damit blicken wir auf das beste Ergebnis seit Unternehmensgründung zurück“, resümiert Paul Otellini, President und Chief Executive Officer von Intel. „Obwohl wir hinter unseren Erwartungen für das vierte Quartal blieben, gehen wir ins Jahr 2006 mit interessanten neuen Produkten wie Intel® Core™ Duo und Viiv™. Mit unserer führenden 65nm-Fertigungstechnologie werden wir Dual-Core-Prozessoren in großen Stückzahlen produzieren und erwarten, daß bis zur Mitte des Jahres die Mehrzahl der ausgelieferten Prozessoren im Segment der Leistungsstarken Produkte Prozessoren mit zwei Rechenkernen verwenden werden. Auch für das Jahr 2006 gehen wir von einem Wachstum für Intel aus, da wir uns verstärkt auf Notebooks, digital home, digital office sowie Wachstumsmärkte konzentrieren werden.“

Im Jahr 2005 erzielte Intel einen Rekordumsatz von 38,82 Milliarden Dollar und ein operatives Ergebnis von 12,09 Milliarden Dollar. Das Nettoeinkommen lag bei 8,66 Milliarden Dollar, der Gewinn pro Aktie bei 1,40 Dollar. Die Dividendenausschüttung betrug annähernd 2 Milliarden Dollar; außerdem investierte die Firma 10,6 Milliarden Dollar in den Rückkauf von 418,4 Millionen Aktien.

   2005  2004  Veränderung
 Umsatz  $ 38,82 Mrd.  $ 34,21 Mrd.  +13,5
 Operatives Ergebnis  $ 12,09 Mrd.  $ 10,13 Mrd.  +19%
 Gewinn  $ 8,66 Mrd.  $ 7,52 Mrd.  +15%
 Gewinn pro Aktie  $ 1,40  $ 1,16  +21%

Finanzrückblick
Die Bruttogewinnmarge lag bei 61,8 Prozent, also leicht unter der Unternehmensprognose von rund 63 Prozent (plus/minus 1 Prozentpunkt). Dies resultiert vor allem aus dem niedriger als erwartet ausgefallenen Umsatz und einer leichten Verlagerung des Produkt-Mix weg vom Schwerpunkt Mikroprozessoren und einigen Anpassungen der Lagerwerte, um den geringeren Stückkosten Rechenschaft zu tragen. Die effektive Steuerquote von 29,1 Prozent lag unter dem erwarteten Wert von 31 Prozent, hauptsächlich aufgrund verschiedener Steuerguthaben, vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung.

Absatz nach Weltregionen
Der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum blieb in etwa gleich, während der Umsatz in Amerika sank. Die Werte zeigen vor allem die schwächer als erwartete Nachfrage nach Desktop-Produkten bei unseren OEM Kunden.

   Q4 2005  Vgl. Q3 2005  Vgl. Q4 2004
 Asien-Pazifik  $ 5,1 Mrd.  Gleich  +16%
 Amerika  $ 1,8 Mrd.  -3,5%  -10%
 Europa  $ 2,3 Mrd.  +14%  Gleich
 Japan  $ 945 Millionen  +2%  +11%
 
Produktauslieferungen (Sequentiell)
  • Rekordauslieferung von Mikroprozessoren. Die durchschnittlichen Verkaufspreise verringerten sich leicht
  • Rekordauslieferungen an Chipsätzen
  • Gestiegene Auslieferungen an Motherboards
  • Rekordauslieferung von Flash-Speichern und höhere durchschnittliche Verkaufspreise.
  • Geringere Stückzahl der Prozessoren für Mobiltelefone und PDAs.

Entwicklungen im letzten Quartal
Die Unternehmensleitung beschloss eine Erhöhung der Quartalsdividende um 25 Prozent auf 10 Cent pro Aktie, die den Planungen zufolge erstmalig im ersten Quartal 2006 ausgeschüttet werden soll. Außerdem wurde im Rahmen des bestehenden Aktienrückkaufprogramms der Rückkauf von Aktien im Wert von bis zu 25 Milliarden Dollar genehmigt.

Unter der Marke Intel® Viiv™ lief die Fertigung einer neuen Plattform für Consumer-Systeme an. Die neue Plattformtechnologie soll das Laden, Verwalten und Nutzen digitaler Inhalte auf PCs, TV-Geräte und Handhelds erleichtern. Diverse Unternehmen, darunter AOL, ClickStar, DirecTV, ESPN, Google, MTV, NBC und Turner Broadcasting, haben ihre Absicht bekundet, mit Intel zusammenzuarbeiten und digitale Inhalte für Viiv-Technologie basierte PCs und Geräte verfügbar zu machen.

Intel startete die Fertigung seiner neuen Intel® Centrino® Duo Mobiltechnologie mit dem neuen leistungsfähigen Intel® Core™ Duo Prozessor als Herzstück, welchen Apple Computer auch in deren vorgestellte Intel basierten Desktop und Notebook Systemen verwendet.

Intel und Micron Technology gründeten das Unternehmen IM Flash Technologies, das NAND-Flash-Speicher für digitale Musikabspielgeräte wie den iPod* herstellen wird.

Mit der „Fab 28“ in Israel plant das Unternehmen eine Anlage zur Fertigung von 300mm-Wafern unter Einsatz des 45nm-Verfahrens. Die Anlage soll ab 2008 produzieren.

Prognosen zu Geschäftsentwicklung und Risiken aufgrund vorausblickender Aussagen
Die folgenden Prognosen berücksichtigen keine Einflüsse aus potenziellen Zusammenschlüssen, Akquisitionen, Ausgliederungen oder anderen Umstrukturierungsmaßnahmen, die nach dem 16. Januar abgeschlossen wurden. Intel wird seine Jahresprognose zur Geschäftsentwicklung erweitern und zukünftig keine Quartalszwischenberichte mehr veröffentlichen.

Prognose 2006

  • Umsatz: um 6 Prozent bis 9 Prozent über den 38,82 Milliarden Dollar in 2005.
  • Bruttogewinnmarge: 57 Prozent , plus oder minus einiger Prozentpunkte (58 Prozent, plus oder minus einiger Prozentpunkte, unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen von ca. 1 Prozent).
  • F&E-Investitionen: Etwa 6,5 Milliarden Dollar (ca. 6 Milliarden Dollar unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen in Höhe von ca. 500 Millionen Dollar).
  • Ausgaben (F&E inklusive Marketing und Werbung): ca. 6,6 Milliarden Dollar (ca. 6 Milliarden Dollar unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen in Höhe von ca. 600 Millionen Dollar).
  • Investitionen in den Aus- und Umbau von Fabriken: zwischen 6,9 Milliarden plus/minus 200 Millionen Dollar.
  • Steuerquote: ca. 32 Prozent.
  • Abschreibungen: 4,7 Milliarden Dollar plus/minus 100 Millionen Dollar.
  • Abschreibung immaterieller Werte der Akquisition und damit verbundener Kosten: ca. 40 Millionen Dollar.

Prognose für das 1. Quartal 2006

  • Umsatz: zwischen 9,1 und 9,7 Milliarden Dollar.
  • Bruttogewinnmarge: ca. 59 Prozent plus oder minus einiger Prozentpunkte (60 Prozent plus oder minus einiger Prozentpunkte unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen von ca. 1 Prozent).
  • Ausgaben (F&E inklusive Marketing und Werbung): ca. 3,3 Milliarden Dollar (ca. 3 Milliarden Dollar unter Berücksichtigung aktienbasierter Vergütungen in Höhe von ca. 300 Millionen Dollar).
  • Gewinne aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten: ca. 140 Millionen Dollar.
  • Steuerquote: ca. 32 Prozent.
  • Abschreibung: 1 Milliarde Dollar plus/minus 100 Millionen Dollar.
  • Abschreibung immaterieller Werte der Akquisition und damit verbundener Kosten: ca. 20 Millionen Dollar.

Geschäftsprognosen, „Quiet Period” und Zwischenberichte
Die Geschäftsleitung wird die Prognosen während des Quartals in nichtöffentlichen Sitzungen mit Investoren, Investmentanalysten, Medien und anderen Akteuren fortschreiben. Zwischen dem Geschäftsschluss am 3. März und dem ersten Quartalsbericht 2006 am 19. April liegt die „Quiet Period“, während der bis dato veröffentlichte und bei der SEC eingereichte Berichtsdaten (Formulare 10-K und 10-Q) nicht zur Fortschreibung der Geschäftsprognosen verwendet werden dürfen.

Webcast
Am 17.Januar um 14 Uhr 30 PST (23 Uhr 30 MEZ) strahlt Intel die Bekanntgabe der Ergebnisse live auf seiner Investor-Relations-Website unter www.intc.com  aus. Ein Mitschnitt der Veranstaltung steht bis zum 19. April zur Verfügung.

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern.

© 2006 Intel Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

* Intel, das Intel Logo, Intel Core, Intel Viiv und Intel® Centrino® sind Marken oder Produktnamen der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken und Produktnamen sind Eigentum der geweiligen Inhaber.

** Die zuvor in diesem Dokument aufgeführten Aussagen und alle weiteren Aussagen, die sich auf Pläne und Erwartungen für das erste Quartal, das Jahr und die Zukunft beziehen, beinhalten eine Reihe von Risiken und Unsicherheiten. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlich von Intel erzielten Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Dazu gehören folgende Faktoren:
Intel ist in stark umkämpften Wirtschaftsbereichen tätig, die durch einen hohen prozentualen Anteil an Fixkosten bzw. kurzfristig nur schwer zu senkende Kosten, sowie durch eine stark wechselhafte Nachfrage geprägt sind. Die Einnahmen und Bruttogewinnspannen werden beeinflusst durch eine Reihe an Faktoren: die Nachfrage für die Produkte von Intel und deren Marktakzeptanz; die Verfügbarkeit ausreichender Bestände der Produkte von Intel und damit in Verbindung stehender Komponenten anderer Zulieferer, mit denen die Nachfrage befriedigt werden kann; existierenden Preisdruck; Maßnahmen, die von Intels Mitbewerbern ergriffen werden; die Fähigkeit von Intel, rasch auf technologische Entwicklungen zu reagieren und neue Merkmale in seine Produkte integrieren zu können. Faktoren, die dazu führen können, dass sich die Nachfrage anders entwickelt als von Intel vorhergesehen, beinhalten Veränderungen im Auftragsverhalten der Kunden einschließlich Stornierungen, Veränderungen der beim Kunden vorliegenden Bestände oder ein Wandel der geschäftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die Bruttogewinnmarge (in Prozent vom Umsatz) kann aufgrund von Veränderungen in folgenden Bereichen von den tatsächlichen Erwartungen abweichen: Umsatzhöhe, Produkt-Mix, Produktpreise, Bewertung der Bestände, einschließlich möglicher Abweichungen, die in Zusammenhang mit der Zeitdauer bis zur Zulassung eines Produktes für den Verkauf auftreten; überzählige oder veraltete Bestände; Produktionserträge; Änderung der Stückkosten; Auslastung der Produktionsanlagen; Beeinträchtigung langfristig eingesetzter Anlagen, etwa in in der Fertigung und Montage/Test, sowie eine Schädigung immaterieller Werte; Dauer der Anlaufphase einer Fabrik und der damit verbundenen Kosten, einschließlich der Anlaufkosten.
Die Ankündigung von Dividenden und der Dividendensatz unterliegen dem Ermessen des Intel Vorstands, Pläne für zukünftige Dividendenzahlen können durch den Vorstand revidiert werden. Die Dividenden und Aktien-Rückkaufprogramme von Intel können durch Veränderungen in den Investitionsprogrammen des Unternehmens beeinflusst werden, ebenso wie durch Veränderungen seines Kapitalflusses und Änderungen der Steuergesetze, und durch die Höhe und den Zeitpunkt von Akquisitionen und Investitionstätigkeiten.
Die Höhe der Ausgaben ist abhängig von der Nachfrage nach Produkten von Intel sowie von der Höhe des Umsatzes und dem Gewinn. Das gilt besonders für Marketingausgaben und Ausgleichszahlungen. Die Steuervorhersage beruht auf der heutigen Steuergesetzgebung, auf den erwarteten Einnahmen und auf der Annahme, dass Intel weiterhin Steuervorteile aus dem Exportgeschäft ableiten kann. Die Steuerquote kann beeinflusst werden durch Akquisitionen oder Veräußerungen, durch die Rechtssprechung, die bestimmt, wann Gewinne als verdient gelten und versteuert werden müssen; durch Veränderungen in der Einschätzung von Krediten, Zuschüssen und Abzügen; durch die Lösung von Problemen, die durch Steuerprüfungen unterschiedlicher Finanzbehörden entstehen, sowie die Fähigkeit, latente Steueransprüche erfüllen zu können.
Gewinne oder Verluste aus Beteiligungspapieren, Zinsen, etc. könnten in Abhängigkeit von den folgenden Faktoren von den Erwartungen abweichen: Aktienmarktniveaus und Kursschwankungen; Gewinne und Verluste aus dem Verkauf oder Tausch von Wertpapieren; Kosten aus der Wertminderung von börsengängigen, nicht börsengängigen und sonstigen Wertpapieren; Zinssätzen; verfügbaren Barmitteln sowie Änderungen im Zeitwert von derivativen Instrumenten.
Die von Intel erzielten Ergebnisse können von unerwarteten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst werden, welche in den Ländern vorliegen, in denen Intel, seine Kunden oder seine Zulieferer tätig sind. Dies schließt Sicherheitsrisiken, den möglichen Zusammenbruch der Infrastruktur oder Wertschwankungen ausländischer Währungen ein. Die von Intel erzielten Ergebnisse können weiterhin von ungünstigen Auswirkungen aufgrund von Produktmängeln oder Errata (Abweichungen von den veröffentlichten Spezifikationen) beeinflusst werden sowie durch Rechtsstreitigkeiten und Verfahren bezüglich des geistigen Eigentums, der Interessen von Aktionären oder Verbrauchern, kartellrechtlichen Angelegenheiten und anderen Themen, wie z.B. die in Intels SEC-Berichten beschriebenen Rechtsstreitigkeiten und Verfahren.
Eine ausführliche Erörterung dieser Faktoren sowie anderer Faktoren, welche die von Intel erzielten Ergebnisse beeinflussen können, sind in Intels SEC-Berichten enthalten, einschließlich des Berichts zu Formular 10-Q für das Quartal, das zum 1. Oktober 2005 endete.
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