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Intel: Vorstellung von ferngesteuerten Laboren im Deutschen Museum

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19. August 2005

Intel: Vorstellung von ferngesteuerten Laboren im Deutschen Museum

Feldkirchen, 19. August 2005 – Intel und das Deutsche Museum München stellen heute den Besuchern im Rahmen der Einstein Austellung ferngesteuerte Versuchsaufbauten vor. In einem Sommercamp bauten Schülerinnen und Schüler vom 15. – 19. August an der TU München Versuche auf, die sich anlässlich des Einsteinjahres speziell mit der Messung der Lichtgeschwindigkeit beschäftigen. Des Weiteren gibt es Versuche zur Funktionsweise eines Mautsystem und des Fotoeffekts. In den sogenannten Remotely Controlled Laboratories (RCL) ist es möglich, dort aufgebaute Versuche weltweit real über das Internet zu bedienen. Ziel ist es, das Interesse und die Akzeptanz von Technik und Naturwissenschaften in der breiten und insbesondere in der jungen Öffentlichkeit zu fördern. Desweiteren können die RCLs auch in den Schulunterricht eingebunden werden, um dort Versuche durchzuführen, welche sonst nicht möglich wären.

15 ausgewählte und Technik begeisterte Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 erhielten vom 15. bis 19. August die Chance, gemeinsam mit Studenten an der TU München neue Versuchsreihen innerhalb des Projektes Remote Lab zu verwirklichen. In kleinen Teams erforschen sie anhand ausgewählter Versuchsaufbauten speziell die Lichtgeschwindigkeit, den Fotoeffekt sowie die Funktionsweise eines Mautsystems. Die Ergebnisse der Versuche präsentieren die Teilnehmer des Sommercamps am 19. August ab 10.00 Uhr den interessierten Besuchern der Einsteinausstellung im Deutschen Museum, München.

So funktioniert das Intel Remote Lab Dem Nutzer steht im Remote Lab eine Steueroberfläche zur Verfügung, mit der er Versuchsparameter verändern, Messwerte ablesen oder direkt in das Experiment eingreifen kann. Eine Kamera überträgt in Echtzeit den Versuchsverlauf und ermöglicht eine genaue Beobachtung. Zu jedem Versuch werden weiterführende Informationen zu Technik und theoretischem Hintergrund angeboten. Jeder Anwender bestimmt somit selbst, wie tief er in die Welt der Wissenschaft eintauchen möchte.

Der Hauptvorteil der Remote Labs besteht darin, dass Experimente, deren Aufbau im Unterricht zu aufwändig, zu kostspielig oder zu gefährlich wären, über das Internet durchgeführt, analysiert und anschließend diskutiert werden können. Auch können die Versuche beliebig oft wiederholt werden, um den Lerneffekt zu steigern.

Remote Labs und Intel Das Remote Controlled Laboratory ist ein von Intel unterstütztes Gemeinschaftsprojekt, das im Jahr 2002 von Prof. Dr. Hans-Jörg Jodl (Universität Kaiserslautern), der Eberhard von Kuenheim Stiftung, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall, und vom Deutschen Museum (Zentrum Neue Technologien), ins Leben gerufen wurde.

Intel engagiert sich seit 2004 im Projekt Remotely Controlled Laboratory. Ziel ist es, Lehrkräfte und Schulen zu motivieren, das RCL systematisch im naturwissenschaftlichen Unterricht einzusetzen und Schülern die Möglichkeit zum Experimentieren zu geben. Zudem bietet Intel Unterstützung und Einweisung zur Errichtung dieser Internet-Labors an.

Weitere Informationen zum Intel Remote Lab
www.remote-lab.de
www.kuenheim-stiftung.de
www.Gesamtmetall.de
www.deutsches-museum.de

Weitere Informationen zum Summercamp und den Partnern: www.unternehmertum.de/summercamp/index.html

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