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Kabel-ab im Reich der Riesenpandas

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25. Oktober 2004

Kabel-ab im Reich der Riesenpandas

Drahtlose Technologie erweitert Forschungs- und Bildungsmöglichkeiten in chinesischem Panda-Reservat
Feldkirchen, 25. Oktober 2004 – Mit dem Aufbau eines Netzwerks für drahtlose Breitband-Kommunikation unterstützt die Intel Corporation den Wolong-Naturpark in der chinesischen Provinz Sichuan. Den Forschern vor Ort wird damit die Möglichkeit gegeben, das Verhalten der vom Aussterben bedrohten Riesenpandas besser zu studieren. Darüber hinaus arbeitet Intel gemeinsam mit der international tätigen Organisation GLOBIO an einem fortschrittlichen Lern-Projekt. Damit soll Kindern die Möglichkeit gegeben werden, über kulturelle und geografische Grenzen hinweg miteinander zu lernen und sich auszutauschen.
Das von Intel installierte Netzwerk deckt große Teile des Wolong Naturschutzgebiets ab. Darunter auch den Büro-Komplex und das Riesenpanda-Museum. Vor allem wurde aber das Riesenpanda Forschungszentrum (China Conservation and Research Center for the Giant Panda, CCRCGP) mit seiner Aufzuchtstation, dem Freigehege und seiner Krankenstation vernetzt. Die dort arbeitenden Forscher wurden von Intel mit Notebooks auf Basis der Intel® Centrino® Mobiltechnologie ausgestattet. So können sie sämtliche Daten, sowie Fotos und Videos der Pandas mobil aufnehmen und bearbeiten.

Digitale Technologie hilft Naturschutz und Forschung
Das Wolong-Naturschutzgebiet ist eine der letzten Schutzzonen für Riesenpandas. Es liegt im südwestlichen China, in den Bergen der Provinz Sichuan. Rund 20 Prozent der letzten 1500 Riesenpandas(1) weltweit leben dort. Neben den Pandas wird hier auch die sensible Ökologie von Bambus, der Hauptnahrungsquelle der Pandas, erforscht.

Vor der Installation der neuen Infrastruktur war die Kommunikation innerhalb des Reservats auf Mobiltelefone sowie ein paar Festnetzanschlüsse beschränkt. Die effektivste Methode zum Datenaustausch war das so genannte Turnschuh-Netzwerk: Disketten wurden zu Fuß oder mit dem Auto über teilweise kilometerweite Strecken zu den wartenden Wissenschaftlern gebracht. Bei ihrer Arbeit im Freien trugen die Forscher beispielsweise die Vitalwerte von Jungtieren in Notizbücher ein. Ein Abgleich dieser Daten mit Vergleichswerten war im Feld nur sehr eingeschränkt möglich.

Bei der Installation des Campus-weiten Netzwerkes, zu dem auch ein drahtloses WLAN gehört, hat Intel intensiv mit dem Wolong Naturpark zusammen gearbeitet. Dank des Netzwerks können die Forscher jetzt schnell und fast überall auf dem Gelände auf ihre Datenbestände zugreifen. Mit ihren Notebooks auf Basis der Intel® Centrino® Mobiltechnologie können sie Beobachtungen und Messungen sofort in das Netzwerk einspeisen. Zudem können sie gesammelte Daten, Videos und Fotos jederzeit mit Kollegen weltweit austauschen. Die Beobachtung der Pandas wird von fünf Videokameras unterstützt, über die man die täglichen Aktivitäten der Tiere studieren kann, ohne in ihren Lebensraum einzugreifen. Vom Verwaltungszentrum aus können Tierärzte die Fütterung und Gesundheit kilometerweit entfernter Jungtiere kontrollieren. Mittlerweile werden die aktuellen Daten der Jungtiere nach jeder Fütterung drahtlos von der Aufzuchtstation in das mehr als 200 Meter entfernte Tier-Klinikum überspielt. Dort werden sie sofort von den Forschern ausgewertet und an Kollegen in ganz China versendet. In einen Fall konnte der Chef-Veterinär aufgrund dieser Daten die Diät eines Neugeborenen binnen weniger Tage optimieren und so dessen Überlebenschancen deutlich verbessern.

„Die digitale Technologie hat unsere Kommunikation untereinander in Wolong und mit den Kollegen in aller Welt verändert,“ sagt Zhang Hemin, Direktor des Wolong Naturschutzgebiets. „Durch die Zusammenarbeit mit Intel verfügen unsere Wissenschaftler jetzt über zeitgemäße digitale Technologien, die ihnen dabei helfen, die Panda-Population und die Natur im Wolong-Park zu schützen.“

Mit digitaler Technologie Kulturen verbinden
Neben der Unterstützung der Forschungseinrichtungen hat sich Intel im Rahmen der Wolong-Initiative mit GLOBIO zusammengetan. Gemeinsam haben GLOBIO und Intel im Panda-Museum des Wolong Naturparks das Childrens Learning Lab (CLL) errichtet. Hier können Lehrer aus den Schulen der Umgebung mit ihren Schülern an drahtlos vernetzen Notebooks auf Basis der Intel® Centrino® Mobiltechnologie arbeiten, die ebenso wie das drahtlose Netzwerk von Intel gestiftet wurden.

Ein ähnliches Schüler-Labor hat Intel in der Woodstock Elementary School in Portland, Oregon, aufgebaut. Auf diese Weise können Schüler aus Portland mit Schülern aus Wolong gemeinsam lernen und sich über ihre unterschiedlichen Lern-Schwerpunkte austauschen: In Wolong sind dies die Riesenpandas, in Oregon beschäftigen sich die Kinder dagegen mit den dort ansässigen und ebenfalls bedrohten Weißkopf-Seeadlern.

„Für Intel ist Bildung die wichtigste Grundlage, um uns auf die Zukunft vorzubereiten,“ sagt Ian Yang, Country Manager der Intel China Ltd. „Die Installation der Kommunikations-Infrastruktur im Wolong-Reservat unterstreicht unser Engagement in China. Gleichzeitig die Kinder in Wolong mit denen in Oregon zu verbinden, eröffnet tolle Möglichkeiten zum Austausch zwischen diesen so unterschiedlichen Kulturen.“

Über Intel
Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.

Über GLOBIO
GLOBIO ist eine gemeinnützige internationale Organisation, die sich als Sprachrohr für die Belange von Kindern versteht. Mit ihren Aktionen will GLOBIO bei Kindern ein Verständnis für die Vielfalt des Lebens schaffen. So sollen Kinder in aller Welt darauf vorbereitet werden, die natürlichen Ressourcen, auf denen die Lebensqualität und die Ökonomie ihrer Länder basieren, zu schützen und zu pflegen. Weitere Informationen über GLOBIO sowie die Möglichkeit für das Wolong Naturschutzgebiet zu spenden gibt es unter www.globio.org.

Über das Wolong Naturschutzgebiet
Das Wolong Naturschutzgebiet liegt etwa 1600 Kilometer südwestlich von Peking. 1963 gegründet ist es heute eine der letzten Hochburgen der vom Aussterben bedrohten Riesenpandas. Tief im Inneren des Reservats liegt das China Conservation and Research Center for the Giant Panda, in dem zur Zeit über 80 ausgewachsene Riesenpandas leben. Mehr als 30 von ihnen wurden binnen der letzten vier Jahre dort geboren. 

Bildmaterial finden Sie unter http://www.intel.com/pressroom/kits/events/wolong/index.htm
(1) Nach Angaben von GLOBIO

* Intel und Intel® Centrino®, das Intel Logo und das Centrino Logo sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Drahtlose Netzwerkverbindungen erfordern unter Umständen zusätzliche Software, Dienste oder externe Hardware, die gesondert erworben werden müssen. Die Verfügbarkeit von öffentlichen WLAN-Zugangspunkten (Hotspots) ist begrenzt. Systemleistung ermittelt durch MobileMark* 2002. Systemleistung, Akkulaufzeit, Wireless-Performance und Funktionalität variieren je nach verwendeter Hard- und Software. Mehr Informationen unter http://www.intel.com/deutsch/products/centrino/more_info/index.htm
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