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Intel meldet für das dritte Quartal 2004 einen Umsatz von 8,47 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 1,91 Milliarden Dollar

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13. Oktober 2004

Intel meldet für das dritte Quartal 2004 einen Umsatz von 8,47 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 1,91 Milliarden Dollar

Gewinn pro Aktie beträgt gerundet 0,30 Dollar unter Berücksichtigung von Steuervorteilen
Feldkirchen/Santa Clara, den 13. Oktober 2004 – Die Intel Corporation erzielte im dritten Quartal 2004 einen Umsatz von 8,47 Milliarden Dollar, damit liegt der Umsatz 5 Prozent über dem Umsatz des Vorquartals und um 8 Prozent über dem Wert des dritten Quartals 2003. Der Gewinn von 1,91 Milliarden Dollar liegt 8 Prozent über dem Niveau des Vorquartals und 15 Prozent über dem des Vergleichsquartals des Jahres 2003. Der Gewinn pro Aktie liegt bei 0,30 Dollar, 11 Prozent über dem des Vorquartals und 20 Prozent über dem Wert von 0,25 Dollar des dritten Quartals 2003.
 

 2. Quartal 04

 3. Quartal 03  3. Quartal 04
 Umsatz   8,05 Mrd.  7,83 Mrd.  8,47 Mrd.
 Gewinn  1,76 Mrd.  1,66 Mrd.  1,91 Mrd.
 Gewinn/Aktie  0,27  0,25  0,30
Angaben in US-Dollar
„Intel lieferte im dritten Quartal so viele Server und Mobil-Prozessoren wie nie zuvor in unserer Firmengeschichte und wir bauten unsere Marktanteile bei den Flashspeichern aus“, sagte Craig R. Barrett, Chief Executive Officer von Intel. „Unerwartete höhere Lageranpassungen auf Seiten unserer Kunden und eine verhaltene PC Nachfrage verhinderten ein höheres Wachstum. Intel stellte im abgelaufenen Quartal mehrheitlich 90nm basierte Produkte her und produzierte unter Nutzung des in der Entwicklung befindlichen 65nm Herstellungsprozesses Speicherchips mit mehr als einer halben Milliarde Transistoren. Damit verfolgen wir konsequent unsere Strategie, fortschrittlichste Herstellungsverfahren zu entwickeln und einzusetzen. Daneben gaben wir flüssige Mittel durch einen 2,5 Milliarden Dollar schweren Aktienrückkauf an unsere Aktionäre zurück, dieser Rückkauf repräsentiert den größten jemals getätigten seit Bestehen der Firma.“

Die Quartalsergebnisse beinhalten Steuervorteile, die den Gewinn pro Aktie um 3,6 Cent verbessern. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Bereich „Finanzrückblick“ dieses Dokumentes. Die Ergebnisse des zweiten Quartals verbesserten sich durch Steuervorteile ebenfalls um 1,7 Cent pro Aktie. Eine Veräußerung von Kapitalvermögen erhöhte die Gewinne pro Aktie im dritten Quartal um 1,9 Cents. 

Aufteilung des Intel Umsatzes auf die Weltregionen

 Stand (in Prozent)  Q4’03  Q1’04  Q2’04  Q3’04
 Amerika   27  27  24  21
 Europa   24  24  21  22
 Asien-Pazifik  40  40  45  48
 Japan   9  9  10  9

Prognosen zur künftigen Geschäftsentwicklung
Die folgenden Angaben basieren auf den heutigen Einschätzungen. Die Prognosen sind zukunftsorientiert und die aktuellen Resultate können substantiell von den Erwartungen abweichen. Die Einschätzungen beinhalten keine Einflüsse aus potentiellen Akquisitionen, Zusammenschlüssen, Ausgliederungen oder andere Geschäftszusammenschlüsse, die nach dem 11.Oktober 2004 abgeschlossen wurden.

  • Für das vierte Quartal 2004 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 8,6 und 9,2 Milliarden Dollar.
  • Die Bruttogewinnmarge (in Prozent vom Umsatz) wird im vierten Quartal 2004 voraussichtlich etwa 56 Prozent betragen. Beeinflusst wird die Marge vorwiegend durch Umsatzhöhe, Produkt-Mix, Produktpreise, Stückkosten, Auslastung der Produktionsanlagen, Produktivität der Produktionsstätten sowie die Dauer der Anlaufphase einer Fabrik und der damit verbundenen Kosten. 
  • Für das vierte Quartal erwartet Intel die Aufwendungen (ohne laufende F&E, aber inklusive Marketing und Werbung) in einer Höhe zwischen 2,4 und 2,5 Milliarden. Die Höhe der Ausgaben ist abhängig von der Höhe des Umsatzes und dem Gewinn, das gilt besonders für Marketingausgaben und Ausgleichszahlungen. 
  • Die Investitionen in Forschung und Entwicklung, ohne laufende Kosten für Forschung und Entwicklung, werden in 2004 mit 4,7 Milliarden Dollar leicht unter den vorausgesagten Investitionen von rund 4,8 Milliarden Dollar liegen. 
  • Intel plant Ausgaben für den Ausbau und den Neubau von Anlagen in Höhe von ca. 3,6 bis 4,0 Milliarden Dollar für das Jahr 2004.
  • Gewinne und Verluste aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten werden bei rund $65 Millionen Dollar liegen.
  • Die Steuerquote für das vierte Quartal Jahr 2004 wird voraussichtlich bei 30,5 Prozent liegen. Die Steuervorhersage beruht auf der heutigen Steuergesetzgebung, auf den erwarteten Einnahmen und auf der Annahme, weiterhin Steuervorteile aus dem Exportgeschäft ableiten zu können. Die Steuerquote kann beeinflusst werden durch Akquisitionen, Auflösung von Investitionen, aufgeschobene Steuern oder Steuerguthaben und von der Verteilung der Gewinne auf regionale Steuerquoten.
  • Die Abschreibungen werden sich im vierten Quartal 2004 zwischen 1,1 Milliarden und 1,2 Milliarden bewegen.
  • Die Abschreibung auf immaterielle Werte und andere Kosten im Zusammenhang mit Akquisitionen wird sich im vierten Quartal auf 40 Millionen Dollar belaufen und für das Gesamtjahr auf ca. 180 Millionen Dollar.

Der Geschäftsverlauf im Rückblick
- Vergleich mit dem 2. Quartal 2004 -

Produktrückblick

  • Rekordauslieferung von Mikroprozessoren für das dritte Quartal. Die durchschnittlichen Verkaufpreise lagen auf dem Niveau des Vorquartals. Die 50-Millionengrenze (Auslieferungen kumuliert seit Einführung) von Mikroprozessoren mit der Intel Hyper-Threading Technologie wurde überschritten 
  • Rekordauslieferungen von Chipsätzen. 
  • Rekordauslieferung von Motherboards (Hauptplatinen für PCs) 
  • Unveränderte Auslieferungen von Flash-Speichern. Rekordauslieferungen für Intel® StrataFlash® Speicher. 
  • Geringere Auslieferungen von Ethernet-Komponenten und –Produkten 
  • Rekordauslieferungen von drahtlosen Netzwerk-Komponenten und -Bausteinen 
  • Produktion: Unter Nutzung der 65nm Herstellungsverfahrens stellte Intel einen 70Mb SRAM (Speicher) mit mehr als einer halben Milliarde Transistoren her. Die Entwicklung dieses Herstellungsprozesses wird 2005 abgeschlossen sein und die Massenproduktion ist für 2006 geplant. 
  • Produktion: Intel installierte die erste kommerzielle Belichtungseinheit für die Nutzung von Extremem Ultravioletten Licht, dass für den 32nm Herstellungprozess im Jahr 2009 eingesetzt werden soll.

Finanzrückblick 

  • Die Bruttogewinnmarge lag bei 55,7 Prozent unter den Erwartungen von ca. 58 Prozent. Die Gründe liegen in der ungünstigeren Zusammensetzung der Produktauslieferungen mit einem höheren Anteil aus Motherboards und Chipsätzen und einem geringeren Anteil der umsatzstärkeren Mikroprozessoren sowie der höher als ursprünglich erwarteten Reserve für Lagerbestände und der Wertberichtigung auf Lagerbestände aus Chipsätzen. 
  • Die tatsächliche Steuerquote lag im dritten Quartal bei 21,4 Prozent unter den im Juli erwarteten 31 Prozent und unter den im September angenommenen 29,5 Prozent. In Verbindung mit der Vorbreitung und Einreichung der Anträge zur bundesstaatlichen Steuererstattung für 2003, sowie der staatlichen Steuerrückzahlungen für das Jahr, reduzierte Intel Steuerrückstellungen für das dritte Quartal um 195 Millionen Dollar. Das wirkte positiv auf den Gewinn pro Aktie mit 0,03 Dollar. Die Anpassung spiegelt erwartete Steuervorteile aus Exportgeschäften und der Veräußerung von Kapitalvermögen wider. Daneben beinhaltet die Kalkulation die Erwartung auf einen größeren Anteil von Gewinnen in Niedrig-Steuerregionen. Der Effekt auf den Gewinn pro Aktie lag hier bei 0,6 Cents. 
  • Intel verwendete ca. 2,5 Milliarden kurzfristige Mittel, um 106,3 Millionen Aktien im Rahmen des Aktienrückkauf-Programms zu erwerben.

Geschäftsprognosen, „Quiet Period“ und Zwischenbericht im ersten Quartal
Intel beabsichtigt, am 2. Dezember 2004 einen Zwischenbericht des vierten Quartals abzugeben. Ab dem 26. November 2004 beginnt die „Quiet Period“. Mehr Informationen zu den Formalien erhalten Sie unter: www.intc.com.

Webcast
Intel bietet die Möglichkeit, an der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse über das Internet im Rahmen eines Webcastes teilzunehmen. Die Live-Ausstrahlung findet um 2:30 p.m. PDT (23:30 Uhr CET, 12.Oktober 2004) statt. Bis zum 11.Januar 2004 bietet Intel einen Mitschnitt unter www.intc.com an.

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation. 

* Intel, Pentium, Celeron, Intel Xeon, Itanium, Intel StrataFlash and Intel XScale und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

** Die in diesem Dokument aufgeführten Aussagen, die sich auf Pläne und Erwartungen für das vierte Quartal, das Jahr und die Zukunft beziehen, stellen zukunftsorientierte Prognosen dar, die eine Anzahl von Risiken und Unsicherheiten enthalten. Zusätzlich zu den genannten Faktoren könnten andere Umstände dazu führen, dass sich aktuelle Ergebnisse substanziell von den Erwartungen unterscheiden. Die Nachfrage nach Produkten von Intel, die auch Auswirkungen auf die Einnahmen und die Bruttogewinnspanne haben, werden durch unternehmerische und ökonomische Bedingungen beeinflusst, sowie durch Trends in der Computer- und Kommunikationsindustrie und durch Veränderungen im Bestellverhalten der Kunden. Da Intel einen großen Anteil seiner Herstellung, Montage, Tests sowie Verkaufsaktivitäten außerhalb der Vereinigten Staaten ausführt, sind diese einer Anzahl von Faktoren unterworfen, einschließlich der Kontrolle und Schwankungen der Währung, sowie Zöllen und Importbestimmungen. Sollten terroristische Aktivitäten, bewaffnete Konflikte, zivile beziehungsweise militärische Unruhen oder politische Instabilitäten in den Vereinigten Staaten, Israel oder an anderen Orten auftreten, könnten solche Ereignisse die Logistik, Sicherheit und Kommunikation unterbrechen und zu einer verringerten Nachfrage nach den Produkten von Intel führen. Bedeutende Ereignisse im Gesundheitsbereich, wie z.B. das Auftreten von SARS, könnten ebenfalls negative Auswirkungen auf unsere Geschäfte und das Kaufverhalten unserer Kunden haben. Die Einnahmen und die Bruttogewinnspanne werden beeinflusst durch konkurrierende Chip-Architekturen und Herstellungstechnologien, konkurrierende softwarekompatible Mikroprozessoren, durch Preisdruck und weitere, die Mitwettbewerber betreffende Faktoren, sowie durch die Marktakzeptanz der neuen Produkte von Intel und die Entwicklung und den Zeitpunkt des Erscheinens von Softwareanwendungen und Betriebssystemen, die von den Merkmalen unserer Produkte profitieren. Die zukünftigen Einnahmen hängen außerdem ab von technologischen Fortschritten, einschließlich der Entwicklung und Implementierung neuer Prozesse und strategischer Produkte, sowie der Aufrechterhaltung und dem Ausbau neuer Geschäftsfelder, und der Integration und dem Betrieb aller erworbenen Unternehmen. Die Bruttogewinnspanne könnte außerdem durch die Inbetriebnahme neuer Produktionsstätten oder –prozesse (die 90nm Herstellungstechnologie und der Einsatz von 300mm Wafern eingeschlossen), überschüssige Herstellungskapazitäten, überschüssige oder veraltete Lagerbestände sowie Schwankungen bei der Bewertung der Bestände beeinflusst sein. Ergebnisse könnten außerdem durch Veränderungen des effektiven Steuersatzes, durch ungünstige Auswirkungen im Zusammenhang mit Abweichungen der Produkte von deren veröffentlichten Spezifikationen (sog. Produkt-Errata), sowie durch Rechtstreitigkeiten wie in Intels SEC Berichten aufgelistet, beeinflusst werden. Risikofaktoren wie in Intels SEC Berichten aufgeführt, einschließlich des Berichts auf dem Formular 10-Q für das Quartal mit Ende 26. Juni 2004 könnten die Ergebnisse ebenfalls beeinflussen.

*** Kosten für Akquisitionen beinhalten einmalige Abschreibungen auf noch nicht abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungs-Projekte, auf immaterielle Werte, auf immaterielle Werte der Akquisition und der damit verbundenen Kosten und vor 2002 gehörten auch Abschreibungen auf gesunkene Firmenwerte dazu. Immaterielle Werte sind zum Beispiel Technologien, die von der akquirierten Firma entwickelt wurden. Firmenergebnisse ohne die Kosten für Akquisitionen unterscheiden sich von den Ergebnissen nach den Richtlinien der GAAP. 
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