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Deutschland wird Intels Zentrum für Validierung

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6. November

Eröffnung des weltweit einzigen Validierungslabors für optische Nachrichtenkomponenten in Braunschweig Braunschweig, München 6. November 2003 – Intel eröffnet in Braun­schweig das weltweit einzige Labor für die Validierung optischer Nachrichtenkomponenten. Hier entwickeln über 100 Mitarbeiter opti­sche Bausteine und prüfen sie auf ihre Konformität mit den jewei­ligen Spezifikationen sowie relevanten Normen und Standards. Intel setzt mit dem Standort Braunschweig auf die gut ausgebildeten deut­schen Fachkräfte und die Zusammenarbeit mit technischen Universi­täten wie beispielsweise mit der TU Braunschweig.

In nur drei Jahren hat sich Intel Braunschweig zum größten Chip-Entwickl­ungszentrum in Europa entwickelt. Im Rahmen von Intels globaler Zentral­i­sierung wurde das Validie­rungs­labor für optische Netzwerksysteme am Stand­­ort Braunschweig errichtet und Ar­beits­plätze aus den USA und Mexiko nach Deutschland verlagert. Die Niederlassung ist damit konzernweit für die Definition, Entwicklung und Validierung integrierter Schal­tun­gen für die optische Nachrichtentechnik zuständig.

„Europa ist im Zentrum der optischen Telekommunikation. Hier wird intensiv geforscht und entwickelt“, erklärt Hannes Schwaderer, Country Manager von Intel Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Mit dem Standort Braunschweig profitiert Intel von einer modernen Infrastruktur, gut ausgebildeten Fachkräften und starken Forschungs- und Entwicklungs­zentren. Mit der Eröffnung legen wir den Grundstein zu einer weiteren Expansion: im nächsten Jahr planen wir weitere 40 hochqualifizierte Fachkräfte einzu­stellen.“

Entscheidender Vorteil des Standorts Braunschweig ist die Nähe zu den Fach-Universi­täten. Seit einem Jahr kooperieren Intel und die TU Braunschweig bei der Vorentwick­lung der Technologien im Bereich der optischen Nachrichtentechnik. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung fließen weltweit in die verschiedensten Produktsparten ein.

„Die optische Industrie hat sich zu einer Technologie-Branche mit hohem Innovations­potential entwickelt“, erläutert Nikolaus Lange, Leiter des Entwicklungs­zentrums in Braun­schweig. „Vor allem die Möglichkeit einer genauen und extrem exakten Do­sie­rung von Licht eröffnet optischen Komponenten bisher ungeahnte Möglichkeiten. DSL, Video-On-Demand oder Voice-Over-IP sind nur einige Beispiele von Tech­no­lo­gien, die optische Netze nutzen – und es werden kontinuierlich mehr.“

Seit Anfang 2000 wurden in Braunschweig bereits sechs Chips entwickelt, die heute welt­weit im Einsatz sind. Darunter auch der erste Fehlerkorrektur-Baustein für Glas­faser­netze mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde. Dieser Chip erkennt und korrigiert Fehler während der Datenübertragung von optischen Signalen. Da­mit wird die Reichweite der verstärkerfreien Übertragung erhöht und die Nutzung „schlech­ter“ Glasfasern für hohe Übertragungsgeschwindigkeiten möglich. Diese Chips werden unter anderem von Netzbetreibern wie Deutsche Telecom, Arcor und AT&T eingesetzt. Damit tragen die Komponenten aus Braunschweig dazu bei, große Da­ten­ströme kostengünstig in private Haushalte und Unternehmen zu transportieren.

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.
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