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Prozessor Evolution: Von Pentium® Pro zum Intel® Xeon® 5500er-Prozessor
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Hintergrundinformation März 2009
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Prozessor Evolution: Von Pentium® Pro zum Intel® Xeon® 5500er-Prozessor
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Mit der Einführung der Intel® Xeon® 5500er-Prozessoren am 30. März 2009 setzt Intel neue Maßstäbe in der Computerindustrie. Die Prozessoren basieren auf der Intel® Core™ Mikroarchitektur (Codename Nehalem) und zeichnen sich durch außergewöhnlich hohe Leistung und Energieeffizienz sowie ihre flexible Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Anforderungen aus. Im Verhältnis zur vorherigen Zweisockel-Servergenerationen der Intel Xeon 5400er-Prozessoren bieten die Intel Xeon 5500er-Prozessoren den größten Leistungszuwachs, den eine neue Serverprozessor-Generation von Intel jemals bereitgestellt hat. Konkret liefern die neuen Systeme eine um 70 bis 125 Prozent höhere Rechenleistung.
Die Ära der Intel Server Prozessoren
Die Intel Xeon 5500er-Prozessoren markieren das jüngste Kapitel in der Geschichte der Intel Server-Prozessoren. Der erste Abschnitt wurde bereits 1995 mit dem Intel Pentium Pro Prozessor geschrieben, Intels erste CPU, die für Server-Workloads optimiert war. Damals wurden weniger als 750.000 Server auf Basis der Intel Architektur verkauft – das entsprach einem Anteil von nur zehn Prozent am Gesamtvolumen für Server-Hardware.
Heute basieren acht von zehn Servern auf Intel Technologie und weiterhin verzeichnen Intel basierte Server, insbesondere im Bereich der High-End Anwendungen, ein rasantes Wachstum. Anwendungen von High Performance bis Cloud Computing profitieren von den neuen Intel Xeon 5500er-Prozessoren.
Technologien für den High-End-Server-Bereich
Die Arbeitslast, Auslastung und Aufgaben eines Servers können sehr unterschiedlich sein. Zudem bestehen in Rechenzentren oft Grenzen im Bezug auf Platzangebot und Stromversorgung. Die Intel Xeon 5500er-Prozessoren verfügen über Funktionen, die es dem Server ermöglichen, sich der jeweiligen Arbeitslast und physikalischen Umgebung anzupassen:
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Die Intel® Turbo Boost Technik erhöht die Leistung des Chips, indem sie Anwendungen beschleunigt, die nicht alle Prozessorkerne ausnutzen. Sind nicht alle Rechenkerne voll ausgelastet, je nach Single- oder Multithread-Anwendung, steigt automatisch die Taktfrequenz eines oder mehrerer Prozessorkerne an.
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Die Intel® Hyper-Threading Technik ermöglicht auf jedem Prozessor die Parallelverarbeitung auf Thread-Ebene. Somit lassen sich beispielsweise auf vorhandenen vier Kernen bis zu acht Threads parallel bearbeiten.
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Durch die Intel® Virtualisierungstechnik lassen sich auf einem physikalischen Server mehrere virtuelle Server einrichten – das erhöht die Auslastung, reduziert den Platzbedarf und die Kosten der IT-Infrastruktur. Anwendungen können zudem von einem physikalischen Server auf einen anderen verschoben werden, um Lastspitzen auszugleichen oder wenn dies für die Wartung notwendig sein sollte. Durch die Intel Virtualisierungstechnik erhalten Anwender mehr Flexibilität und eine bessere Systemauslastung.
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Die Intel® Intelligent Power Technik reduziert den Strombedarf der Prozessoren, wenn diese nicht voll ausgelastet sind. So kann der Strombedarf einzelner Prozessorkerne, die sich im Ruhezustand befinden, auf ein Minimum reduziert werden. Der komplette Strombedarf der neuen Vier-Kern Prozessoren im Ruhezustand ist im Vergleich zur Vorgängergeneration um bis zu 50 Prozent niedriger und beträgt maximal 10 Watt.
Impulse für die Computerindustrie
Die Intel Xeon 5500er-Prozessoren bilden die Basis für High-Performance-Lösungen jeder Größe und unterstreichen hiermit ihre enorme Vielseitigkeit. Die Prozessoren erledigen mühelos rechenintensive Anwendungen und ermöglichen komplexe Berechnungen. So lassen sie sich zum Beispiel im Bereich der Astronomie einsetzen, um die Geheimnisse des Weltalls zu erforschen oder bei der Produktentwicklung, um Strömungen an Flugzeugtragflächen genauer und schneller simulieren zu können.
Zwei wesentliche Trends werden zudem den weiteren Ausbau der Internet-Infrastruktur antreiben: So sollen zum einen mit Cloud Computing verschiedene Softwareanwendungen bei Bedarf rasch für die breite Masse über das Internet zur Verfügung stehen. Zum anderen ist die Vision von Intel, dass bis zum Jahr 2015 rund 15 Milliarden vernetzte Geräte, unter anderem aus den Bereichen Car-Infotainment, Anlagenbau, Home-Automation und Gesundheitswesen, miteinander kommunizieren werden. Server auf Basis der neuen Intel Xeon 5500er-Prozessoren werden durch ihre Anpassungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit dabei eine tragende Rolle spielen.
Mit speziellen Low-Voltage-Varianten der neuen Xeon Chips - einschließlich einer 38-Watt-Version der Intel Embedded Business Division - adressiert Intel insbesondere den Bereich Kommunikationsinfrastruktur (Festnetztelefonie und Fax), Storage und medizinische Anwendungen. Dort sind häufig besonders kleine Formfaktoren erforderlich, die in Umgebungen mit extremen Wärmebedingungen eingesetzt werden. Dazu zählen Server-Racks bei Telekommunikations-Carriern und proprietäre Systeme wie spezielle Routermodule oder U-Boot-Technologie.
Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://blogs.intel.com.
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