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Hintergrundinformation März 2009
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Intel® Xeon® 5500er-Prozessor für Server
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Auch in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wächst das Internet weiter und fordert mit umfangreichem Datenverkehr, E-Business und Social Media-Anwendungen zunehmend leistungsstarke Server in den Rechenzentren. Darüber hinaus steigt die Anzahl der IT-Applikationen und die zu speichernde Datenmenge in den Unternehmen stetig. Immer mehr Rechenzentren gelangen daher bei Strom- und Platzbedarf sowie Kühlung an ihre Grenzen - und werden somit zur Kostenfalle. Nach Angaben des Analystenhauses IDC kommen auf jeden Dollar, den der CIO für einen neuen Server ausgibt, 50 Cent für Stromversorgung und Kühlung.
Mit Server-Konsolidierung, Virtualisierung und einer höheren Energieeffizienz der Komponenten lässt sich eine bessere Klimabilanz der Rechenzentren erreichen und der Stromverbrauch sowie die Betriebskosten senken. Ziel ist es, mit den Servern maximale Leistung bei minimalem Energie- und Platzbedarf zu realisieren. Intel unterstützt dies mit einer neuen Generation intelligenter Server-CPUs - den Intel® Xeon® 5500er-Prozessoren. Sie basieren auf der neuen Intel® Mikroarchitektur mit dem Codenamen Nehalem und kommen in Servern mit zwei Sockeln, High Performance Computing (HPC)-Systemen und als Ein- oder Zwei-Sockel Systeme in Workstations zum Einsatz. Kennzeichen der neuen Intel Xeon 5500er-Prozessoren sind:
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Intelligente und hohe Leistung: Der Prozessor optimiert seine Rechenleistung selbständig für die gerade benötigten Anforderungen
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Automatisierte Energieeffizienz: Der Strombedarf wird automatisch dem gerade benötigten Rechenaufwand angepasst, um eine optimale Leistung/Watt zu erreichen und die Betriebskosten zu senken
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Flexible Virtualisierung: Beste Leistung in virtuellen Umgebungen für eine konsolidierte IT-Infrastruktur und niedrigere Kosten
Intelligente und hohe Leistung
Die neuen Intel Xeon Prozessoren sind als Quadcore-Variante und als Dualcore-Version erhältlich. Sie bieten außergewöhnliche Performance und passen ihre Rechenleistung automatisch den aktuellen Anforderungen an. Möglich machen das folgende Technologien:
Die Intel® QuickPath® Interconnect-Technik (QPI) optimiert den Datenfluss vom und zum Prozessor und verschafft den Intel Xeon Prozessoren eine um bis 3,5mal höhere Speicherbandbreite im Vergleich zu bisherigen Intel Prozessoren1. Über Intel QPI hat ein Prozessor bei Bedarf auch Zugriff auf den Speicher eines anderen Prozessors. Die Vorteile von QPI ergänzt Intel durch einen 8 MByte großen L3-Cache, den alle Cores gemeinsam nutzen. Der L3-Cache steigert die Leistung zusätzlich und entlastet die Prozessorkerne.
Die Intel® Turbo Boost Technik wird aktiviert, wenn das Betriebssystem vom Prozessor Höchstleistung erfordert. Sie beschleunigt Anwendungen, die nicht alle Prozessorkerne ausnutzen, indem sie die Taktfrequenz einzelner Kerne kontrolliert. Dazu überwacht die auf dem Chip integrierte Power Control Unit (PCU) den Leistungsbedarf des Prozessors und passt die Prozessorleistung automatisch an die Bedürfnisse der Anwendungen an. Sind nicht alle Rechenkerne voll ausgelastet, erhöht der Turbo Mode je nach Anwendung automatisch die Taktfrequenz eines oder mehrerer Prozessorkerne um bis zu maximal drei Stufen (pro Stufe um 133 MHz).
Die Intel® Hyperthreading Technik gestattet auf vier Kernen die parallele Bearbeitung von bis zu acht Threads. Da ein Prozessorkern mit Hyperthreading zwei separate Threads gleichzeitig ausführen kann, verbessert sich die Leistung, wenn zwei oder mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen. Während beispielsweise ein Thread auf ein Ergebnis oder ein Ereignis wartet, führt ein anderer Thread im selben Kern eine Aktion durch.
Automatisierte Energieeffizienz
Die Intel® Intelligent Power Technik verbessert die Energieeffizienz der neuen Intel Xeon Prozessoren, indem sie nur diejenigen Teile der Prozessorkerne mit Strom versorgt, die gerade benötigt werden. Zudem senkt sie die Taktfrequenz und Spannung des Prozessors automatisch in Echtzeit, wenn Programme nicht die volle Rechenleistung abrufen. Da die Prozessoren auf diese Weise nicht nur weniger Strom verbrauchen, sondern auch weniger Wärme abgeben, sinken der Aufwand für die Klimatisierung - und damit die Betriebskosten.
Mit Hilfe von Integrierten Power Gates werden Prozessorkerne, die gerade nicht aktiv sind, unabhängig voneinander nahezu stromlos geschalten und verbessern so die Energiebilanz. Die neuen Intel Xeon Chips nehmen im Idle-Zustand gerade einmal 10 Watt auf; beim Vorgänger Xeon 5400 waren es noch 16 Watt. Intel hat zudem die Zahl der CPU-Modi mit geringerem Stromverbrauch von 5 auf 15 erhöht, sowie die Latenzzeit beim Umschalten zwischen den einzelnen Betriebszuständen erheblich von 5 Mikrosekunden auf unter 2 Mikrosekunden reduziert. Dank all dieser Funktionen liefern die Intel Xeon 5500er CPUs bei gleichem Energieverbrauch die 2,25-fache Leistung wie die Vorgänger2.
Ein weiterer Vorteil: Administratoren von Rechenzentren können auch manuell festlegen, welche Anwendungen hohe Rechenleistung und Spannung benötigen oder welche Applikationen mit niedriger Frequenz ausgeführt werden, um Strom zu sparen. Sie brauchen dies nicht dem Betriebssystem zu überlassen. Die manuelle Konfiguration erfolgt überwiegend im BIOS.
Flexible Virtualisierung
Die Intel Xeon 5500er-Prozessoren bieten durch ihre hohe Leistung eine optimale Basis für die Konsolidierung von mehreren Servern auf virtuellen Maschinen. Damit reduziert sich die Zahl der physikalisch eingesetzten Server und führt zu einer höheren Auslastung der Server, niedrigerem Stromverbrauch sowie geringerem Kühlungs- und Platzbedarf. Zudem erhöht sich die Packungsdichte, was den Platz im Rechenzentrum effizienter nutzbar macht, da mehr Server in den Raum passen.
Die neuen Intel Xeon Prozessoren sind mit der nächsten Generation der Intel® Virtualisierungstechnik ausgestattet. Diese ist jetzt nicht mehr nur im Prozessor, sondern auch im Chipsatz und in Netzwerk-Geräten integriert. Im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt sich dadurch die Virtualisierungs-Geschwindigkeit3. Grundsätzlich läuft die Virtualisierung dank der Intel Virtualisierungstechnologie Hardware-gestützt ab. Dies verbessert die Virtualisierungsleistung, da der Server weniger softwarebasierte Übersetzungen zwischen dem Host-Betriebssystem und dem fremden Betriebssystem durchführen muss. Weiterer Vorteil: Intel Virtualisierungstechnologie ermöglicht die Kombination von Intel-Servern unterschiedlicher Prozessorgenerationen über alle 32 Bit- und 64 Bit-Umgebungen. Damit sind größere Pools von virtuellen Maschinen möglich.
Mit Intel VT FlexMigration ist es möglich, Anwendungen, die auf virtuellen Servern laufen, während des Betriebs von einem Server auf einen anderen zu migrieren. Intel VT FlexPriority verbessert die Virtualisierungsleistung, indem sie Gast-Betriebssystemen erlaubt, ohne den Umweg über die Virtualisierungs-Software die Rangfolge der auszuführenden Prozesse zu lesen und zu ändern.
Intel Virtualisierungstechnologie für Connectivity (Intel® VT-c) bietet schon im Netzwerk-Chip Hardwareunterstützung für Peripheriegeräte (I/O), die zur Verbindung der Server mit dem Netzwerk des DataCenters, der Storage-Infrastruktur und anderen Geräten eingesetzt werden. Da Intel VT-c im Netzwerk Routing-Funktionen zu und von den virtuellen Maschinen übernimmt, verdoppelt sie den Datendurchsatz im Vergleich zu nicht Hardware-unterstützten Geräten.
Intel® Virtualisierungstechnologie für Directed I/O (Intel® VT-d) im Chipsatz beschleunigt den Datentransfer, indem sie ausgewiesene virtuelle Maschinen speziellen I/O-Peripheriegeräten fest zuordnet.
Einsatzgebiete der Intel Xeon 5500-Prozessoren
Die neuen Intel® Xeon® 5500er-Prozessoren eignen sich besonders für Standard Enterprise Server (E-Mail-Server, Webserver, Fileserver) in kleinen und mittleren Unternehmen, die hohe Leistung und Energieeffizienz benötigen, Platz und Kosten sparen wollen und auf Virtualisierung setzen. Im Vergleich zu Single Core-Servern bringen die neuen Prozessoren bis zu neunfache Leistung4, das heißt neunmal weniger Server werden benötigt. Zudem senken sie Intel Schätzungen zufolge die Betriebskosten um bis zu 90 Prozent und bieten einen schnellen Return on Investment (ROI) von rund acht Monaten.
Server mit Intel Xeon 5500er-Prozessoren bieten dank neuer Technologien im Vergleich zu Intel Dualcore bis zu vierfach höhere Leistung für High Performance Computing-Anwendungen (Supercomputer, Server-Cluster)5. Wissenschaftler, Forscher und Unternehmen können mit diesen leistungsfähigen Plattformen Probleme schneller lösen und größere Datenmengen bearbeiten.
Ein künftiger Trend ist Cloud Computing. Hier betreiben Unternehmen ihre Anwendungen und die dazu notwendige Hardware nicht mehr selbst, sondern beziehen sie via Internet über einen Anbieter, der beides für sie und andere Firmen vorhält. Die Anbieter von Cloud Computing betreiben riesige Rechenzentren, um die benötigte Kapazität anbieten zu können. Flexibilität, hohe Leistung, schnelle Virtualisierung und vor allem Energieeffizienz sind im Cloud Data Center von höchster Bedeutung. Die Intel Xeon 5500er-Prozessoren erfüllen mit intelligenter Leistung, automatisierter Energieeffizienz und flexibler Virtualisierung genau diese Geschäftsbedürfnisse.
Workstations auf Basis der Intel Xeon 5500er-Prozessoren bieten genug Leistung für die schnelle Analyse, Auswertung und Visualisierung komplexer Daten. Sie liefern die Performance für das Erstellen multimedialer Inhalte, grafikintensive und aufwändige Rendering-Prozesse zur 3D-Darstellung von Objekten sowie CAD/CAE-Anwendungen etwa zur Konstruktion von Maschinen. Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter www.intel.de/pressroom und http://blogs.intel.com.
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1 Basis sind interne Intel-Messungen mit dem Stream-Triad Benchmark. Verglichen wurden Red Hat Enterprise Linux Server 5.3 mit Intel® Xeon® Prozessor E5472, 3.0 GHz, 2x6MB L2 Cache, 1600MHz System Bus, 16GB Speicher (8x2GB FB DDR2-800) gegenüber einer Version mit Intel® Xeon® Prozessor X5570, 2.93 GHz, 8MB L3 Cache, 6.4QPI, 24GB Speicher (6x4GB DDR3-1333).
2 Im Vergleich zur Xeon 5400-Serie. Das Ergebnis wird durch verschiedene Leistungsmessungen von Intel bestätigt, darunter ein OLTP Datenbank-Benchmark sowie ein aufwändiger Benchmark für wissenschaftliche Untersuchungen (SPECfp_rate_base2006).
3 Die Leistungsergebnisse basieren auf Messungen mit dem VMmark-Benchmark. Die Ergebnisse des Xeon X5470 sind veröffentlicht, die des Xeon X5570 basieren auf Intel-internen Messungen.
4 Hier wurden neun vier Jahre alte Server auf Basis von Singlecore Intel® Xeon® Prozessoren mit 3.8GHz Taktrate und 2 MByte Cache durch einen Server mit Intel Xeon Prozessor X5570 ersetzt.
5 Vierfache Leistung im Vergleich zur Xeon 5100-Serie ermittelt mit dem Benchmark SPECint*_rate_base2006 and SPECfp*_rate_base2006.
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