|
|
|
Hintergrundinformation Mai 2009
|
|
|
|
|
Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt zukunftsweisende Technologien, Produkte und Initiativen mit dem Ziel, das Leben und Arbeiten der Menschen laufend zu verbessern. Gegründet im Jahr 1968 brachte Intel 1971 den weltweit ersten Mikroprozessor auf den Markt. Intel Chips sind seit mehr als 40 Jahren elementarer Bestandteil von Computern, Servern und Netzwerkprodukten der IT- und Kommunikationsindustrie. Mittlerweile ist Intel einer der wichtigsten Motoren der Digitalisierung in unserer Gesellschaft. Bestreben des Unternehmens ist es, intelligente Lösungen für die unterschiedlichsten Lebensbereiche bereit zu stellen, die eine immer bessere Leistung bei größtmöglicher Energieeffizienz bieten. Über die unterschiedlichen Geschäftsbereiche Mobility, Digital Home, Digital Enterprise und Digital Health adressiert Intel ein breites Marktspektrum. Basierend auf Intel Architektur und neuester Halbleitertechnologie treibt das Unternehmen die Weiterentwicklung kleiner Mobiler Internet Devices (MIDs) und mobiler Computer bis hin zu Desktop PCs und High Performance Servern maßgeblich voran. Darüber hinaus entwickelt Intel NAND Speicherprodukte und unterstützt mit dem Bereich Software und Services aktiv Software-Entwickler für Intel Plattformen.
Neben der Entwicklung zukunftsweisender Technologien übernimmt Intel Verantwortung in gesellschaftlichen Fragen wie Bildung und soziale Projekte. Ein besonderes Augenmerk liegt beispielsweise auf der Umweltverträglichkeit der Informationstechnologie und der sparsamen Nutzung von Ressourcen wie Energie.
40 Jahre Intel
Im Jahr 1968 gründeten die beiden Computerwissenschaftler Robert T. Noyce und Gordon Moore das Unternehmen „Integrated Electronics“. Der Durchbruch für Intel kam im November 1971, als das Unternehmen mit dem Intel® 4004 den ersten Mikroprozessor der Welt vorstellte. Mit dieser Pioniertat schrieb das Unternehmen Geschichte und legte zugleich den Grundstein für seinen Erfolg. Längst ist unser Alltag ohne den Einsatz von Mikroprozessoren nicht mehr denkbar. Man findet sie in PCs und Notebooks, aber auch in Autos, Mobiltelefonen, Haushaltsgeräten oder Weckern. Somit gehört der Mikroprozessor zu den Erfindungen, die das Leben der Menschheit entscheidend prägen.
Seit seiner Gründung ist das Unternehmen Intel ein Technologie-Vorreiter. Das Rezept für diesen dauerhaften Erfolg sind ständige Innovationen. Den rasanten Fortschritt der Halbleitertechnologie spiegelt die kontinuierlich steigende Anzahl der verwendeten Transistoren wieder, das Kernelement der Mikroprozessoren. Aus den 2300 Transistoren von Intels erstem Mikroprozessor 4004 im Jahr 1971 sind mittlerweile 731 Millionen Transistoren bei dem neuen, im 45nm-Fertigungsverfahren hergestellten, Intel® Core™ i7 Extreme Prozessor geworden.
Aktuelle Unternehmensdaten
Intel beschäftigt weltweit über 80.000 Mitarbeiter, davon etwa 15.000 in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Weltweit hat Intel 300 Standorte in mehr als 50 Ländern. Die Zentrale ist in Santa Clara, Kalifornien beheimatet. Präsident und CEO ist Paul S. Otellini, Aufsichtsratsvorsitzender ist Craig R. Barrett.
Von der Hauptniederlassung in Feldkirchen bei München aus betreut Intel den deutschen Markt und Europa, den mittleren Osten und Afrika (EMEA). In Deutschland beschäftigt das Unternehmen etwa 460 Mitarbeiter an den Standorten in Feldkirchen/München, Braunschweig, Ulm und Brühl/Köln. Geschäftsführer sind Hannes Schwaderer und Peter Gleissner.
Im Geschäftsjahr 2008 erzielte Intel bei einem Umsatz von 37,59 Milliarden US-Dollar (2007: 38,33 Mrd. US-Dollar) einen Nettogewinn von 5,29 Milliarden US-Dollar (2007: 6,98 Mrd. US-Dollar) sowie einen Gewinn pro Aktie von 0,92 US-Dollar (2007: 1,18 Cents).
Geschäftsbereiche und Produkte
Intel konzentriert sich auf die Entwicklung kompletter Technologieplattformen bestehend aus Mikroprozessor, Chipsatz, Kommunikationsbausteinen und entsprechender Software. Das Unternehmen ist in folgenden Kernsegmenten aktiv, die auch die Intel Geschäftsbereiche darstellen:
Im Bereich Mobility setzte Intel 2003 mit der Einführung der Intel® Centrino® Mobiltechnologie für Notebooks neue Maßstäbe in punkto Prozessorleistung, Akkulebensdauer und Integration eines drahtlosen Netzzugangs. Mittlerweile hat Intel die Intel® Centrino® 2 Prozessortechnologie auf den Markt gebracht. Speziell für Unternehmen konzipiert ist die aktuelle Intel® Centrino® 2 und vPro™ Technologie mit der Option zur Fernverwaltung von Endgeräten sowie umfassenden Sicherheitsmerkmalen. Einen weiteren Baustein im Mobility Segment stellen ultramobile Geräte bzw. Mobile Internet Devices (MIDs) dar, für die Intel 2008 die Intel® AtomTM Prozessoren vorgestellt hat.
Lösungen für Desktop-PCs und Server stehen im Mittelpunkt der Digital Enterprise Group. Mit der inzwischen in der 3. Generation verfügbaren Intel® vProTM Prozessortechnologie können Unternehmen Hardware- und Softwarekomponenten auf den Client-PCs aus der Ferne inventarisieren, warten oder updaten, selbst wenn diese ausgeschaltet sind oder ihr Betriebssystem nicht funktionsbereit ist. Darüber hinaus hat Intel mit den Intel® CoreTM i7 Prozessoren die ersten Desktop-CPUs auf Basis einer neuen Mikroarchitektur vorgestellt, die neue Maßstäbe in bezug auf Leistung und Energieeffizienz setzen.
Im Server-Bereich bietet Intel Systeme auf Basis von Intel® Itanium® und Intel® Xeon® Prozessoren für alle Segmente, von Einstiegsservern bis hin zu verteilten Clustern und High-Performance Computing-Systemen.
Im Segment Digital Home arbeitet Intel an modernen Gaming Plattformen und engagiert sich dafür, digitale Inhalte wie Musik, Bilder und Videos auf alle technischen Geräte innerhalb eines Hauses zu verteilen und nahtlos miteinander zu verbinden. Aktuell im Mittelpunkt steht der Intel® CE 3100 Media Prozessor, der für die neue Generation von Settop-Boxen, Mediaplayer und TV-Geräte optimiert ist. Dies ermöglicht die Ausführung von Internet-Anwendungen und -Services auf TV-Geräten und bietet dadurch mehr interaktive Funktionen als Ergänzung zum traditionellen Fernsehen.
Intel treibt im Geschäftsbereich Digital Health die Digitalisierung des Gesundheitswesens mit dem Ziel voran, die Qualität von Diagnose und Versorgung zu erhöhen und gleichzeitig Kosten zu senken. Intel hat mit Partnern bereits eine Reihe innovativer Projekte umgesetzt - so etwa am Klinikum Saarbrücken oder in den Asklepios Kliniken in Hamburg. Darüber hinaus legt Intel ein Augenmerk auf den Bereich Home Care, der künftig eine immer wichtigere Rolle für Pflege, Prävention und einen gesünderen Lebensstil spielen wird.
Ergänzend zu den Geschäftsbereichen hat die Intel NAND Products Group im zweiten Halbjahr 2008 die Intel® High Performance SATA Solid-State Drives auf den Markt gebracht. Diese ganz neuen hochleistungsfähigen Solid-State Drives (SSDs) haben das Ziel, die extrem hohe Rechenleistung der Intel Mehrkerntechnik und 45 nm Fertigungstechnologie für mobile Computer, Desktop PCs und Server optimal nutzbar zu machen.
Zudem unterstützt der Bereich Software und Services an über 50 Standorten in mehr als 20 Ländern Software-Entwickler darin, ihre Software optimal auf die verschiedenen Intel Plattformen abzustimmen und deren Potenzial voll auszuschöpfen. In Deutschland ist Software und Services in München, Brühl (u.a. Tools für High Performance Computing) und Ulm (u.a. Compiler, Debugger) vertreten. Unter www.intel.de/ibx betreibt Intel zudem einen Online Software Download Shop, der sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen richtet.
|
|
|
|
|
Forschung und Entwicklung
Das Intel Budget für Forschung und Entwicklung betrug im Jahr 2008 mehr als fünf Milliarden US-Dollar. Mit der jüngst gegründeten Dachorganisation Intel Labs Europe (ILE) baut Intel sein Engagement im Bereich Forschung und Entwicklung in Europa aus. Ziel ist es, Synergien zwischen bestehenden Forschungsprojekten zu verstärken, den Dialog zwischen Forschern bei Intel, der akademischen Welt und der Industrie zu intensivieren und das Partnernetzwerk sukzessive zu erweitern. Bestandteile der ILE sind das am 02. März 2009 offiziell angekündigte Intel Open Lab in München sowie das Intel Open Lab Leixlip/Irland, die eng in der Koordination der R&D Aktivitäten zusammenarbeiten werden. Derzeit ist Intel in Europa in 18 Forschungseinrichtungen mit rund 800 Forschern und Entwicklern aktiv (z.B. in Frankreich, Deutschland, Israel, Irland, Russland, Spanien Großbritannien und Schweden). Beispiel hierfür ist das Germany Microprocessor Lab in Braunschweig, wo an zukunftsweisender Manycore Technologie geforscht wird.
Weitere Entwicklungsstandorte in Deutschland befinden sich in Köln (Intel Software Lab) und Ulm (Embedded Compiler und Tools Lab). In Saarbrücken eröffnete Intel gemeinsam mit der Universität des Saarlandes das Intel Visual Computing Institute. Intel investiert 12 Millionen US-Dollar In die neue Forschungseinrichtung, die sich vor allem auf die Entwicklung von zukünftigen Grafik- und Visual Computing-Technologien konzentriert.
Produkt der Intel Innovationsphilosophie ist die „Tick-Tock“ Strategie, bei der alle zwei Jahre eine neue Prozessortechnologie vorgestellt wird. In den Jahren dazwischen präsentiert das Unternehmen jeweils eine neue Generation der Mikroarchitektur.
Die Aufgabe, Technologien für zentrale Bedürfnisse der Menschen in allen Teilen der Welt zu entwickeln, stützt Intel durch ethnographische Studien. Die Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten deshalb mit Anthropologen, Psychologen und Kommunikationsexperten zusammen, um neue Nutzer-Gruppen und neue Nutzungsmöglichkeiten für Computerleistung zu entdecken. Gesellschaftliches Engagement, Bildungsinitiative und Umweltschutz
Ziel aller Intel Innovationen ist es, das Leben und Arbeiten der Menschen durch innovative Technologien zu erleichtern. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in gesellschaftlichen Fragen wie Bildung, Umweltschutz und sozialen Projekten.
Das Intel World Ahead-Programm beispielsweise hat das Ziel, die Lebensumstände der Menschen durch den ungehinderten Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien an jedem Ort weltweit zu verbessern. Insbesondere die Menschen in den Entwicklungsländern sollen dadurch die Chance erhalten, am Fortschritt der globalen Wirtschaft teilzuhaben, indem sie über den Zugang ins Internet bessere Bildungschancen erhalten. In Zusammenarbeit mit regionalen und weltweit tätigen Organisationen und Unternehmen arbeitet Intel daran, mehr PCs, Softwareapplikationen und Services anzubieten, die auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten sind.
Eine weitere Säule ist die Intel® Bildungsinitiative, in deren Rahmen das Unternehmen jedes Jahr weltweit mehr als 100 Millionen US-Dollar in Bildungsprogramme investiert, um Lehrer beim Lehren, Studierende beim Lernen und Universitäten weltweit auf dem Weg zur Innovation zu unterstützen – insbesondere in den Bereichen Mathematik, Wissenschaft und Technologie. Flaggschiff ist das Lehrerfortbildungsprogramm „Intel® Lehren“. Diese in 40 Ländern weltweit aktive Initiative half bislang 5,5 Millionen Lehrern – allein in Deutschland mehr als 400.000 Pädagogen - moderne Medien in den Unterricht zu integrieren.
Das Thema Umweltschutz steht bei Intel ganz oben auf der Tagesordnung. Das Unternehmen legt großen Wert auf umweltfreundliche „Best Practices“ in seinen Produktionsstätten und Arbeitsprozessen. Dazu gehört der Ausschluss von Blei und Halogen, eine höhere Energieeffizienz, geringerer Schadstoff-Ausstoß, die Wiederaufbereitung von Wasser sowie verstärktes Recycling von Materialien. Im Mittelpunkt der Intel Umweltinitiativen steht der Bereich Energieeffizienz. So arbeitet Intel seit Jahren intensiv mit der US-Umweltbehörde EPA an den Energy Star® Stromspar-Richtlinien für Computer. Gemeinsam mit Google*, Microsoft* und anderen namhaften Unternehmen hat Intel die Climate Savers Computing Initiative gestartet, deren Ziel es ist, Energie zu sparen und die Emission von Treibhausgasen erheblich zu reduzieren. Des Weiteren hat Intel ein Signal auf dem Markt für "Grünen Strom" gesetzt und jährlich mehr als 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom in Form von Stromzertifikaten für erneuerbare Energiequellen (Renewable Energy Certificates REC) erworben. Damit wird Intel auf Unternehmensseite zum größten Abnehmer von erneuerbaren Energieträgern in den USA.
Darüber hinaus nimmt Intel auch Einfluss in Verbänden und politischen Institutionen. So hat das Unternehmen in Deutschland in enger Zusammenarbeit mit dem Branchenverband BITKOM und dem Umweltbundesamt (UBA) entscheidend zu einem Beschaffungsleitfaden beigetragen, der Behörden und Unternehmen auffordert, beim Kauf von PCs, Notebooks und anderen elektronischen Geräten auf Energieeffizienz zu achten. Intel Capital
Mit der Beteiligungskapitalgesellschaft Intel Capital investiert das Unternehmen in Aktien und strategische Akquisitionen, um neue und zukunftsweisende Technologien voranzutreiben. Weltweit werden innovative Unternehmen aus den Bereichen Digital Entertainment, Digital Health, Enterprise Computing, Netzwerk- und Telekommunikationstechnologie, Software-Entwicklung sowie Produktion identifiziert und gefördert. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 bis Ende 2007 hat Intel Capital 7,5 Milliarden US-Dollar in etwa 1.000 Unternehmen aus mehr als 45 Ländern investiert. Im Jahr 2007 hat Intel Capital rund 639 Millionen US-Dollar in 166 Geschäftsabschlüsse investiert, 37 Prozent davon außerhalb der USA. Im Mittelpunkt jüngster Investitionen steht insbesondere der Bereich Cleantechnology. Hier unterstützt Intel Capital zum Beispiel den deutschen Solarmodulhersteller Sulfurcell oder den Anbieter von Photovoltaikzellen SpectraWatt.
Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://blogs.intel.com.
|
|
|
© 2009 Intel Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
* Intel, Intel Inside, Pentium, Core, Itanium, Xeon, Centrino, vPro, Intel Atom und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
|