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Vierkern-Battle: Intel Demo Competition 2007 startet auf der Breakpoint

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Vierkern-Battle: Intel Demo Competition 2007 startet auf der Breakpoint

Feldkirchen, den 04. April 2007 – Am Osterwochenende, vom 7. bis zum 9. April 2007, ist es wieder so weit: die weltweit größte Demo-Party Breakpoint lockt über 1.000 Teilnehmer aus 30 Ländern in die kleine Weinstadt Bingen am Rhein. Unter dem Motto „Demoscene through time and space“ erwartet die Besucher eine faszinierende Zeitreise von den Anfängen des Personal Computers Anfang der achtziger Jahre bis hin zu neuesten Technologien. Intel lädt die versammelte Demoszene in diesem Rahmen zur Intel Demo Competition 2007 ein. Vier Teams erhalten die Chance gegen Fairlight, den Vorjahresgewinner des Intel-Wettbewerbs, anzutreten. Das diesjährige Thema bilden vier Kerne in einem Prozessor. Dafür rüstet Intel die im Finale teilnehmenden Teams mit Systemen basierend auf Intel® Core™ 2 Quad Prozessoren aus. Die Intel Demo Competition rundet das langjährige Engagement des Prozessorherstellers in der Demoszene ab. Intel ist auch in diesem Jahr Hauptsponsor der Breakpoint und richtet einen Workshop aus.

High performance meets digital Art
Bei der ersten Auflage des Intel Demo Wettbewerbs im letzten Jahr ging es noch um zwei Prozessorkerne. Fairlight, ein Team dessen Mitglieder aus Großbritannien und Skandinavien kommen, konnte dabei die Teams ASD aus Griechenland, die Ungarn Conspiracy, Farbrausch, die die deutsche Fahne hoch hielten, und MFX aus Finnland mit seiner Demo hinter sich lassen. Unter www.intel.de/demoscene gibt es die Chance, die kunstvoll programmierten Demos dieser Teams aus dem Jahr 2006 noch einmal zu betrachten. Ein Jahr später hat Intel die Zahl der Kerne auf einem Prozessor erneut verdoppelt und stellt die Intel Demo Competition ganz ins Zeichen der Vierkern-Technologie.

Neuer Modus, neues Glück
2006 wurden die fünf Wettbewerber noch eingeladen. Jetzt hat jedes Team die Chance, sich für die Intel Demo Competition zu bewerben. Dazu müssen die Demo-Gruppen nur eine bestehende Arbeit auf www.intel.de/demoscene hoch laden. Dort sind zudem die Voraussetzungen und Auswahlkriterien hinterlegt. Alternativ können die Bewerber einen Pouet-Link (http://www.pouet.net/) mit ihren besten Arbeiten an Intel@haebmau.de schicken. Eine Jury, bestehend aus sechs Experten, wertet die eingesendeten Arbeiten aus und ermittelt die finale Auswahl der vier Teams, die gegen Fairlight antreten.

Die Jury Mitglieder:
- Alexander "Monroe" Scholz, sceen
- Andry "Unlock" Joss, Pain Magazine
- Moses Grohe, GEE Magazin
- Matti "Melwyn" Palosuo, scene.org Awards
- Simon "Scamp" Kissel, Breakpoint
- Tobias Heim, Digitale Kultur e.V.
- Hans-Jürgen Werner, Intel

Die Bewerbungsphase endet am 25. April. Am ersten Mai stehen die fünf Teams fest, die gegeneinander antreten. Anschließend haben die Kontrahenten acht Wochen Zeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ihre Demo zu erstellen. Zur Programmierung stellt Intel jeweils einen Computer, basierend auf Intel Core 2 Quad Prozessoren, zur Verfügung. Die Gruppen sind dabei für das komplette audiovisuelle Erlebnis verantwortlich und produzieren im Gegensatz zum letzen Mal auch die Musik für ihren Beitrag. Die Gesamtlänge der Demo darf drei Minuten nicht überschreiten und sie darf insgesamt nicht größer als 64 MB werden.

Die Online-Community entscheidet
Nach der Abgabe der Demos Ende Juni beginnt die heiße Phase des Wettbewerbs. Auf www.intel.de/demoscene kann jeder für seine Lieblingsdemo stimmen und das favorisierte Team unterstützen. Zusätzlich stellt Intel dort Informationen zu den Teams, der Szene und der Hardware zur Verfügung. Das Finale findet auf der zweiten großen Demo-Party in Deutschland statt: Der Sieger wird auf der Evoke gekürt, die vom 10. bis zum 12. August in Köln stattfindet.

Breakpoint 2007 – Demoscene through time and space
Über 1.000 Teilnehmer aus über 30 Ländern machen über Ostern die Breakpoint in Bingen am Rhein zum weltweit größten Treffen dieser Art. Die viertägige Veranstaltung bietet eine Plattform für Technik-Fans und Anhänger der digitalen Kunst, die auf der Veranstaltung aus Musik, Grafik und Programmcode kreierte Kunstwerke erstellen und präsentieren. Ein voll gepackter Veranstaltungsplan bestehend aus Wettbewerben, Seminaren und Partys sorgt für Unterhaltung und faszinierende technischen Meisterleistungen rund um die Uhr. Passend zum diesjährigen Motto „Demoscene through time and space“ ist für Fans von „Old-School“-Hardware von Amiga bis C64 genauso wie für die Anhänger der aktuellsten PC-Technik von Heute und Morgen etwas dabei.

Intel bietet vor Ort einen eigenen Workshop für die Entwickler an. Jonathan P. Story, Senior Application Engineer, gibt Tipps und Tricks rund um das Thema „Debugging and Tuning Multi-Threaded Games“. Dabei zeigt er in einer live Demo den effektiven Umgang mit den Intel Software Werkzeugen VTune und Thread Profiler im Multi-Core-Zeitalter.

Die Demoszene – wie alles begann
Eine Demo ist ein ausführbares Programm, das aus Musikstücken, Soundeffekten und Animationen besteht – eine Art computergeneriertes Video. Die Ursprünge der Demoszene reichen bis in die 80er Jahre, der Glanzzeit des C64, zurück. Demos sind damit eine Urform digitaler Kunst. Im Gegensatz zu den 80ern steht mittlerweile ein Vielfaches an Rechenpower zur Verfügung. Der Kreativität der Künstler sind dadurch, zumindest technisch, kaum noch Grenzen gesetzt. Allerdings gibt es, zur Gewährleistung von Vergleichbarkeit, zum Teil Beschränkungen auf die Dateigrößen 64KB, 4KB oder sogar 256 Bytes. Zum Vergleich: Allein die Word-Datei dieser Meldung hat eine Größe von 150 KB. Die Herausforderung besteht darin, möglichst komplexe audiovisuelle Arbeiten zu erstellen, die aber sehr wenig Speicher benötigen.

Viele Mitglieder der Demoszene haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeiten zum Beispiel für Computerspieleproduzenten oder Animationsstudios. Gerade beim Film sind solche Fähigkeiten gefragter denn je. In fast jedem Hollywood-Blockbuster sind am Computer erstellte Spezialeffekte nicht mehr wegzudenken.

Bei Demos stehen künstlerische und ästhetische Aspekte im Vordergrund – hier können sich die Programmierer auf verschiedenste Weise ausdrücken – alles, was der Computer hergibt, ist erlaubt. Eine gute Demo ist ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk, denn die Künstler programmieren und gestalten nicht nur Animationen, sondern produzieren auch passende Musik, die die Bewegungsabläufe akustisch begleitet. Weitere Informationen gibt es auf:
www.intel.de/demoscene
www.digitalekultur.org

Über Intel
Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern.

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