Der Pentium® III Prozessor
Die Prozessorgeneration für das Internet
1. Die Herausforderung: Erwartungen an einen Personal Computer
2. Der Intel Pentium III Prozessor: Mehr Leistung, mehr Spaß, höhere Produktivität
3. Das Internet der Zukunft: Der Pentium III Prozessor bildet die Basis
4. Gut für das Geschäft:Der Pentium III Prozessor steigert die Produktivität
1. Die Herausforderung: Erwartungen an einen Personal Computer
Personal Computer haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert: Als Arbeitshilfen konzipiert, wurden sie primär für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbankverwaltung eingesetzt.
Moderne PCs sind dagegen wahre Allround-Talente: Sie müssen heute komplexe Büroanwendungen beherrschen, 3D-Grafikfunktionen aufweisen, Fotos und Videofilme bearbeiten, Töne in Hifi-Qualität wiedergeben, als Plattform für interaktive 3D-Spiele dienen, Sprache erkennen und natürlich den Zugang zum Internet ermöglichen. Allerdings braucht man heute dazu zusätzliche Hardware. Mit dem Pentium III Prozessor können die oben genannten Anwendungen in Software integriert werden, was zu günstigeren Preisen und einfacherer Bedienbarkeit der PC-Systeme führt.
Berufliche und private Anwender verlangen heute vom Personal Computer eine Leistung, die ihre Arbeit effektiver und ihre Freizeit attraktiver macht. Doch diese Leistung hängt in erster Linie vom Prozessor, dem 'Motor' des PCs, ab. Ist der Prozessor zu schwach, so kann sich auch die beste Software nicht voll entfalten. Darunter leidet nicht nur die Produktivität im Unternehmen, sondern auch das Spielvergnügen, wenn die liebevoll gestalteten Grafiken ruckelnd über den Bildschirm stolpern. Gefragt ist also ein Prozessor, der den heutigen Anforderungen gerecht wird und auch noch morgen über genügend Reserven verfügt, um die komplexesten Aufgaben bewältigen zu können.
Intel hat sich dieser Herausforderung gestellt. Das Ergebnis umfangreicher Forschung und jahrelanger Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Softwareherstellern ist der Pentium III Prozessor.
2. Der Intel Pentium III Prozessor: Mehr Leistung, mehr Spaß, höhere Produktivität
Der Pentium III Prozessor repräsentiert die neueste Generation der Mikroprozessoren von Intel. Er bietet höchste Leistung, seine Fähigkeiten liegen insbesondere in der enormen Beschleunigung von 3D-Grafikanwendungen und Multimedia-Daten speziell in Verbindung mit dem Internet. Durch ein enges Zusammenspiel zwischen Intel und der Industrie sind bereits jetzt -zig Softwaretitel erhältlich, die für diesen Prozessor entwickelt oder optimiert wurden. Der Pentium III Prozessors wird eine vollkommen neue Internet-Erlebniswelt erschließen. E-Commerce-Anbieter werden auf ihren Webseiten realistische 3D-Ansichten ihrer Produkte darstellen und diese mit Sprach- und Videosequenzen untermalen können; die Interaktivität wird gefördert und Online-Spiele werden eine nie gekannte Qualität aufweisen. Außerdem sorgen die Fähigkeiten des neuen Prozessors dafür, daß die Sicherheit bei der Online-Nutzung wesentlich erhöht wird.
70 neue Befehle eröffnen eine neue Erlebniswelt im Internet
Eine der wesentlichen Neuerungen im Pentium III Prozessor sind 70 neue Befehle, die für die verbesserte Abarbeitung von 3D-Darstellungen, Audio- und Video-Daten sorgen, aber auch Anwendungen wie die digitale Bildbearbeitung und die Spracherkennung beschleunigen. Diese neuen Befehle werden als "Internet Streaming SIMD-Extensions" (SIMD = Single Instruction Multiple Data) bezeichnet. Sie sind so aufgebaut, daß sie mehrere Berechnungen gleichzeitig ausführen können, was zu einer enormen Zeitersparnis und Qualitätsverbesserung führt.
Internet Streaming SIMD-Extensions unterstützen und beschleunigen 3D-Anwendungen
Gleitkommazahlen werden u.a. für die Darstellung dreidimensionaler Welten genutzt. Der Darstellung einer dreidimensionalen Szene auf dem Bildschirm liegen pro Bild Zehntausende winziger Polygone (Vielecke) zugrunde, die bei jeder Änderung der Perspektive neu berechnet werden müssen. In 3D-Spielen oder in anderen interaktiven 3D-Welten muß der Prozessor demnach ständig (30x pro Sekunde) die Polygonberechnungen ausführen, um Ferseh-Qualität zu erhalten. Die SIMD-Gleitkomma-Instruktionen sorgen in diesem Zusammenhang dafür, daß sich mehr Bilder pro Sekunde oder realitätsnähere Darstellungen auf dem Bildschirm genießen lassen. Das bedeutet, mehr oder realistischere Bilder als zuvor können pro Sekunde dargestellt werden, die Bewegungen werden fließender, das aus früheren Anwendungen bekannte Ruckeln verschwindet.
Zusätzlich sorgt der Pentium III Prozessor dafür, daß sich die Komplexität von dreidimensionalen Darstellungen weiter steigern läßt. Insbesondere die Darstellung von Lichtquellen und der daraus resultierenden Schattenbildung hat den Softwareentwicklern bisher große Probleme bereitet. Die Darstellung der Bilder soll außerdem mit höchstmöglicher Qualität in Echtzeit erfolgen. Bisher mußten die Szenarien einfacher gestaltet werden, da die Prozessoren nicht in der Lage waren, derartige Aufgabenstellungen zu bewältigen oder sie mußten im Voraus berechnet werden und ließen daher keine Interaktivität zu. Mit dem Pentium III Prozessor sind 3D-Echtzeitdarstellungen selbst komplexer und damit realitätsnaher Animationen mit vielen Lichtquellen möglich. Doch nur durch Licht und Schatten entsteht eine Atmosphäre.
Auch Geschäftsanwendungen werden von den 3D-Fähigkeiten des neuen Prozessors profitieren. So können grafische Benutzeroberflächen aufwendiger gestaltet werden, Suchmaschinen führen schneller zum Ziel, und umfangreiche Daten lassen sich in kürzerer Zeit analysieren.
Der Pentium III Prozessor: Der Motor für Kreativität, Kommunikation, Unterhaltung und E-Business
Das Zusammenspiel von Tönen, Grafiken, Photos und Videos ist aus den meisten Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Auch in diesen Bereichen bietet die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Gleitkomma-Befehle deutliche Vorteile, speziell in Zusammenarbeit mit dem Internet. Hier werden in der Regel hoch komprimierte Daten verwendet, die dekomprimiert und weiterverarbeitet oder dargestellt werden müssen.
Kreativität
Der Pentium III Prozessor beschleunigt und erleichtert die Bearbeitung und die anschließende Komprimierung von Audio-, Bild- und Videodaten für das Online-Publikum. Dank einfach zu benutzender Programme lassen sich persönliche Webseiten mit animierten 3D-Figuren, qualitativ hochwertigen digitalen Photos und Videofilmen mühelos erstellen.
Digitale Bildverarbeitung
Neue Bildverarbeitungssoftware erstellt aus Photos und Videos 3D-Ansichten, die zur Navigation im Internet verwendet werden können.
Kommunikation
Der Pentium III Prozessor macht es möglich, durch den Einsatz optimierter Video-Telefon-Software die übertragenen Bilder in voller Bildschirmgröße darzustellen und gleichzeitig rauschfreien Ton zu übertragen. In neuartigen Chaträumen können dreidimensionale Figuren (Avatars) in Echtzeit mit der Stimme des Anwenders reden.
Internet
Durch die Leistungsfähigkeit des Pentium III Prozessors können die Anwender völlig neue Technologien beim Surfen durch das World Wide Web nutzen. 3D-Suchmaschinen helfen, schneller die gewünschten Inhalte zu finden. Außerdem sind sie intuitiver bedienbar als Text-basierte Suchmaschinen. Internetadressen müssen nicht mehr umständlich in den Webbrowser eingetippt werden, sie lassen sich zukünftig per Sprachbefehl eingeben.
Unterhaltung
Dank sogenannter Multi-Path-Filme im Internet können die 'PC-Kinogänger' die Handlung und das Film-Ende selbst bestimmen. Online-Spieler können sich übers Internet miteinander unterhalten. Sobald höhere Bandbreiten verfügbar sind, werden sich Filme mit Hilfe des Pentium III Prozessors über das Internet abrufen und in Fernsehqualität auf dem Monitor darstellen lassen.
Spracherkennung
Spracherkennungssoftware erfordert eine extrem hohe Rechenleistung des Prozessors. Durch den neuen Pentium III Prozessor sinkt die Fehlerrate bei der Erkennung gesprochener Texte, was zu wesentlich besseren Ergebnissen und einer höheren Akzeptanz derartiger Anwendungen führen wird. Der Trainingsaufwand wird auf wenige Minuten reduziert.
Videoaufzeichnung und -wiedergabe in Echtzeit
Der Pentium III Prozessor ist optimiert für die Aufzeichnung und Wiedergabe von Videodaten in Echtzeit durch die Verwendung des MPEG2 Standards. Dieser Standard wird auch beim digitalen Fernsehen eingesetzt und bietet beste Bildqualität. Weiterhin wurde die AC3-Sound Software für den Pentium III Prozessor optimiert. AC3-Sound ist ein Standard, der insbesondere auf Digital Video Disks (DVD) genutzt wird, um einen dreidimensionalen Klang wie im Kino zu ermöglichen. Die DVD wird bereits jetzt als Nachfolger der CD-ROM angesehen. Sie wird über einen Speicherplatz von bis zu 17 GB verfügen, wodurch sie sich als ideales Medium für Multimedia-Anwendungen anbietet.
Einkaufen
Mit dem Pentium III Prozessor werden die Anbieter von Shopping-Seiten im Internet in der Lage sein, umfangreiches Audio-, Video- und 3D-Material ihrer Produkte anbieten zu können. Kaufinteressierte Anwender können vor dem Kauf die Waren im dreidimensionalen Raum betrachten, beispielsweise deren Farbe oder Accessoires ändern oder sich übers Internet über das Angebot unterhalten.
3. Das Internet der Zukunft: Der Pentium III bildet die Basis
Dreidimensionale Bilder und Animationen faszinieren seit jeher die PC-Nutzer. Derartige Darstellungen suggerieren eine Welt, wie sie aus dem täglichen Leben bekannt ist. 3D-Darstellungen wären daher eine großartige Möglichkeit, die Orientierung in Programmen und speziell auf Webseiten zu verbessern, und deren Akzeptanz auch bei unerfahrenen Anwendern durch die natürliche Beweglichkeit in virtuellen Räumen zu steigern.
Die Berechnung von dreidimensionalen Bildern ist seit jeher HochleistungsWorkstations vorbehalten. Die Verteilung über Netzwerke - also firmeninterne Intranets oder dem Internet - erfordert eine enorme Bandbreite. Unternehmen könnten diese Anforderungen durch hohe Investitionen erfüllen. Der Heimanwender mit Zugriff auf das Internet ist durch die Fähigkeiten des Modems, der Verbindungsgeschwindigkeit und dem Datendurchsatz in seinen Möglichkeiten eingeschränkt. Die bisherige Übertragung von 3D-Grafiken frustriert den Heimanwender eher, als daß sie ihm einen Nutzen bringt.
Der Pentium III Prozessor wird diesen Flaschenhals aufbrechen und dem Internet-Nutzer eine völlig neue Erlebniswelt bieten.
3D-Darstellung im Internet
Der Pentium III Prozessor bietet genügend Rechenleistung, um 3D-Modelle mit Hilfe von Non-Uniformal Rational B-Splines (NURBS) darzustellen. NURBS werden in der Mathematik benutzt, um die Oberflächen auch von realen Objekten zu beschreiben. Grundlage sind wenige Punkte und eine mathematische Formel, mit deren Hilfe die Oberflächenform beschrieben wird. Das bedeutet, selbst komplizierte Gebilde benötigen nur wenig Speicherplatz, diese Daten lassen sich auch bei geringen Bandbreiten problemlos über das Internet verteilen. Bei Animationen müssen lediglich einige Punkte und die dazugehörige Funktion übertragen werden, die den Formeln zur Berechnung der Objekte dienen. Je nach verwendeter Szenerie müssen bei der Nutzung von NURBS im Vergleich zu den bisherigen Modellen lediglich ein Zehntel bis ein Hundertstel der Daten übertragen werden. Die Folge: Der Spaß beim Surfen im Internet steigt, außerdem werden die Kosten für die Übertragung der 3D-Dateien um ein Zehntel bis ein Hundertstel sinken.
NURBS benötigen jedoch für die Berechnung eine enorme Prozessorleistung. Vor der Einführung des Pentium III Prozessors waren nur High-End-Workstations oder Supercomputer in der Lage, aus den NURBS-Daten dreidimensionale Szenerien in Echtzeit zu erzeugen. Der Pentium III Prozessor kann vier Gleitkommaberechnungen gleichzeitig ausführen, was den Prozeß zur Berechnung der Modelle erheblich beschleunigt. NURBS können auch auf einem Computer ohne den Pentium III Prozessor dargestellt werden. Die Qualität der berechneten Bilder wird jedoch automatisch den Fähigkeiten des Prozessors angepaßt. Für den Anwender bedeutet das: Ohne Pentium III Prozessor weisen die berechneten Bilder deutlich grobere Strukturen auf.
NURBS und weitere Kompressionstechnologien werden zukünftig dafür sorgen, daß im Internet völlig neue Anwendungen entstehen. Diese Anwendungen nutzen visuelle Techniken, die die bisherigen Grenzen der Darstellung von Web-Inhalten sprengen. Die Anwender können mit dem Pentium III Prozessor ein aktiver Teil in virtuellen Welten werden, wie sie zukünftig in Spielen oder virtuellen Kaufhäusern zu finden sein werden. Insbesondere beim Online-Shopping bieten die neuen Techniken deutliche Vorteile. So können sich Anwender ein Video in höchster Bildqualität anschauen, das den Blick aus dem Hotelzimmer zeigt, welches sie anschließend online über einen Reiseveranstalter buchen können. 3D-Modelle der angebotenen Waren, deren Farbe sich beispielsweise ändern läßt, vermitteln bereits vor dem Kauf einen realistischen Anblick. Durch drastisch sinkende Preise für Internetadressen werden immer mehr Privatanwender ihre Webseiten erstellen. Auch hier hilft der Pentium III Prozessor: Der Entwurf der Webseiten wird durch den schnellen Prozessor beschleunigt, die Inhalte können komplexer und damit attraktiver werden. Reale Objekte können modelliert werden, ihre Darstellung erfolgt in Echtzeit mit dem PC. Hochauflösende Videos und Photos bereichern die Optik der Webseiten. Ziel ist es, den Entwicklern und Anbietern von Internetseiten ein Höchstmaß an Flexibilität und Leistung zu bieten, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
4. Gut für das Geschäft: Der Pentium III steigert die Produktivität
Derzeit findet eine Evolution im Bereich des Business Computing statt. Leistungsstarke PCs haben gleichzeitig eine Reihe von Vorder- und Hintergrundaufgaben zu erfüllen. Nicht nur die Anwender benötigen die Rechenleistung bei der Arbeit mit komplexer Büro-Software, auch im Hintergrund laufen Virenprüfprogramme ab, die oft unbemerkt vom Nutzer durch das IT-Management gestartet wurden.
Büro-Anwendungen werden sich in Zukunft über eine stark verbesserte Spracherkennung steuern lassen. Gleichzeitig lassen sich modernste Technologien implementieren, deren Einsatz bisher an der Leistungsfähigkeit der Prozessoren gescheitert ist. So wird der Pentium III Prozessor dafür sorgen, daß auch komplexe Datenanalysen aus Data-Warehouse-Systemen auf dem Desktop-PC in anschaulichen 3D-Ansichten betrachtet werden können. Entscheidungen lassen sich so in kürzester Zeit treffen. Die Kommunikation mit den Kunden wird einfacher: Nicht nur die Online-Kommunikation über Videokonferenzsysteme im Internet wird durch hochauflösende Bilddaten erheblich verbessert, der Pentium III Prozessor wird es Unternehmen auch erlauben, interaktive Schulungen über das Internet anbieten zu können. Intelligente Applikationen und Agenten helfen den Angestellten bei der Suche nach Informationen im Internet, was einen Wettbewerbsvorsprung zur Folge hat.
Für das IT Management bedeutet die Einführung des Pentium III Prozessors, daß rechenintensive Hintergrundaufgaben gestartet werden können, ohne die Leistung der Systeme zu beeinflussen. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, Kompressionssoftware einzusetzen, die automatisch E-Mails und andere Daten komprimiert, bevor diese über das Netzwerk verschickt werden. Durch die Leistungsreserven des Pentium III Prozessors lassen sich Nachrichten im Hintergrund ver- und entschlüsseln, ohne den Produktionsablauf auf dem Desktop zu stören. Das reduziert die Belastung des Netzwerks und spart teuren Speicherplatz.
Prozessor-Seriennummer sorgt für Sicherheit
Jeder Pentium® III Prozessor verfügt über eine einzigartige Seriennummer. Für Unternehmen bedeutet dies, daß die an das Netzwerk angeschlossenen Systeme jederzeit identifiziert werden können. Dadurch wird die Wartung vernetzter PCs vereinfacht, der Wareneinkauf optimiert, die Lizenzverwaltung automatisiert und der Benutzerservice wesentlich verbessert. Darüber hinaus sorgt die Prozessor-Seriennummer dafür, daß Transaktionen im Internet, z.B. Online-Banking, sicherer werden.
Der Benutzer hat die Wahl, zwischen einem Prozessor-Seriennummer-Programm und einer Einstellung im BIOS die Prozessornummer ein- oder auszuschalten.
Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen, die Netzwerk- und Kommunikationsprodukte für Personalcomputer herstellen.
* Alle erwähnten Marken- und Produktbezeichnungen sind Eigentum der entsprechenden Hersteller.