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Die Zukunft der Home-PCs

Die Zukunft der Home-PCs

Eine Zusammenfassung von Aussagen aus dem im
Dezember 2000 veröffentlichten Bericht von Technographics®

1. Der europäische Home-PC Markt wächst bis 2005
2. Haushalte mit mehreren PCs sind auf dem Vormarsch
3. Der PC ist das Standardgerät europäischer Haushalte
4. Der PC ist das vorrangige Internet-Zugangsgerät


1. Der europäische Home-PC Markt wächst bis 2005

  • Der europäische Markt für private PCs wird von derzeit 142 Millionen Verbrauchern auf 197 Millionen im Jahr 2005 wachsen. Die Konsumenten werden den PC in Zukunft anders nutzen und sogar dazu übergehen, mehrere PCs in einem Haushalt einzusetzen.
  • Der PC wird das Standardgerät in europäischen Haushalten.
  • Sechs von 10 Europäern werden im Jahr 2005 einen PC besitzen.
  • Der PC wird in einigen europäischen Märkten fast die Verbreitung des Fernsehers erreichen. In dieser Phase ist der PC bei weitem das populärste Gerät für den Zugang zum Netz.
  • Home-PCs werden zu Standardgeräten –Der eigene PC wird in Europa rasch zu einem Standardgerät in den Haushalten, wobei fast einer von zwei Verbrauchern (45 Prozent) bereits seit Mitte des Jahres 2000 einen PC Zuhause hat.
  • 61 Prozent aller Europäer werden bis zum Jahr 2005 einen PC besitzen – Die Verbreitung des PCs innerhalb europäischer Haushalte schreitet voran. Die derzeit 55 Prozent der Europäer, die keinen PC besitzen, werden im Jahr 2001 eine Minderheit darstellen, und bis zum Jahr 2005 weiter auf 39 Prozent abnehmen.
2. Haushalte mit mehreren PCs sind auf dem Vormarsch
  • Besitzer mehrerer PCs treiben das Marktwachstum voran.
  • Besitzer mehrerer PCs spornen den PC-Markt an – Die Verbreitung von Home-PCs in Europa pendelt sich allmählich bis zum Jahr 2005 ein, wobei die zusammengesetzte jährliche Wachstumsrate bei 7 Prozent liegen wird. Die Anzahl der Multi-PC-Besitzer steigt während der nächsten fünf Jahre jährlich um 19 Prozent. Sie werden das Marktwachstum antreiben und werden den geringfügigen Beitrag von Erst-PC-Besitzern ausgleichen.
  • Multi-PC-Besitzer werden zur größten Verbrauchergruppe. Diese Verbrauchergruppe, die derzeit 23 Prozent der PC-Besitzer ausmacht, wird mit 40 Prozent der größte Bereich der PC-Besitzer im Jahr 2005 sein.
  • Multi-PC-Besitzer integrieren die PCs nahtlos in ihr Leben – Sie kaufen zusätzliche PCs, da sie als häufige PC-Anwender nicht mit den anderen Mitgliedern des Haushalts um die Zeit am einzigen PC streiten wollen. Sie fordern einen hohen Entwicklungsstand. Sie sind an der neuesten Software und Technologie interessiert und sind fortschrittliche Anwender, die den neuesten und schnellsten PC benötigen.
  • Drahtlose lokale Netzwerke werden die europäischen Haushalte erobern. In den Haushalten mit mehreren PCs wollen die Verbraucher Ressourcen wie Internetanbindungen, Drucker und Scanner gemeinsam nutzen. Die hohe Geschwindigkeit in der Entwicklung drahtloser Technologien wird drahtlose LANs für den Gebrauch Zuhause in Reichweite der Haushalte mit mehreren PCs bringen.
3. Der PC ist das Standardgerät europäischer Haushalte
  • Der PC ist der elektronische Mittelpunkt des Haushaltes
  • Der PC ist beliebt als Plattform für Peripheriegeräte. Einen Teil der Anziehungskraft des PCs macht die Fähigkeit aus, viele Geräte wie Drucker, Scanner, Persönliche Digitale Assistenten (PDAs), digitale Fotoapparate und DVD Player anschließen zu können.
  • Nahezu einer von zwei Home-PCs findet sich im Studier-, Hobby- oder Kinderzimmer, während 16 Prozent der Home-PCs im Wohnzimmer aufgestellt sind. Einzelpersonen, nicht Haushalte benutzen die PCs. Im Gegensatz zum anderen wichtigen Bildschirm-basierten Gerät, dem Fernseher, wird der PC meist ausschließlich für einzelne Aktivitäten genutzt, wie zum Beispiel für das Abrufen der elektronischen Post und die Suche im Web, und nicht für Gruppen-basierte Aktivitäten wie die Betrachtung von Fernsehserien. Dies erklärt, warum 51 Prozent der Verbraucher ihren PC im Studier- oder Schlafzimmer aufstellen, während ihn nur 23 Prozent in gemeinsamen Räumen wie dem Wohnzimmer oder dem Kinderzimmer aufstellen.
  • PCs werden zum digitalen Herz der Haushalte der Verbraucher. Ein Grund, warum 33 Prozent der Home-PCs nur zum Lernen verwendet werden, ist das graue und unattraktive Äußere heutiger PCs, das die meisten stilbewussten Europäer stört. Zu Gunsten einer besseren Akzeptanz der PCs werden sich die PCs in einen farbenfrohen und stilvollen Mittelpunkt des Wohnzimmers verwandeln.
4. Der PC ist das vorrangige Internet-Zugangsgerät
  • PCs werden die Technologie-Server der Haushalte sein.
  • Der Home-PC ist das vorrangige Online-Gerät. Der Personal Computer bleibt bei weitem das wichtigste durch den Anwender eingesetzte Gerät für den Online-Zugang, trotz der wachsenden Popularität anderer Geräte, die ebenfalls den Zugang zum Web ermöglichen, wie zum Beispiel WAP-Telefone, PDAs und interaktives Fernsehen (iDTV).
  • 98 Prozent der heimischen Online-Nutzer besitzen einen PC. Andere Web-fähige Tools weisen eine nur sehr geringe Verbreitung auf, sogar dann, wenn die Verbraucher von Zuhause aus Online-Verbindungen nutzen: PDAs besitzen lediglich acht Prozent der heimischen Online-Nutzer, iDTV besitzen sechs Prozent und WAP-Telefone nicht mehr als drei Prozent.
Warum einige Europäer und Amerikaner keinen PC besitzen
Sind westliche Konsumenten überall gleich? Auf den ersten Blick scheint dies so zu sein, wenn man die PC-losen Verbraucher in Europa und den USA vergleicht. Aber die Gründe für das Fehlen eines PCs sind sehr unterschiedlich. Ein geringes Einkommen ist der wichtigste Grund, warum 62 Prozent der amerikanischen Nicht-PC-Besitzer keinen Computer haben, aber in Europa haben nur 12 Prozent dieser Gruppe ein geringes Einkommen. Aber 57 Prozent der europäischen Nicht-PC-Besitzer haben eine niedrigere Bildung, und dies ist der wahre Grund für die niedrigere Verbreitung des PC bei diesen Verbrauchern.

Quelle:
 Technographics® Report (Teil von Forrester Research). Die Daten, die für diesen Bericht verwendet wurden, entstammen der „Technographics March 2000 Europe Benchmark Study“ von Forrester, und wurden in 11 europäischen Ländern durch eine postalische Umfrage mit 23.500 Teilnehmern ermittelt. Die 11 Märkte setzen sich wie folgt zusammen: Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden und Schweiz. Die Daten wurden gewichtet, um demografisch die Bevölkerungszahl der Länder zu berücksichtigen. Die auf diesen Daten beruhenden Statistiken haben in Bezug auf die Gesamtheit eine Genauigkeit von +/-2 Prozent.

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