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Weshalb sind Spiele für den größten Chiphersteller der Welt so wichtig? Ganz einfach: Spiele sind weit verbreitet und gehören zu jenen Anwendungen, die am meisten von der Leistungskraft moderner Prozessoren (CPU) profitieren.
Rechen-Power ist bei Standard-Anwendungen wie Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen heutzutage kaum noch ein Thema. Oder kennen Sie jemanden, der seinen Computer aufgerüstet hat, um schneller tippen zu können? Doch etwa 60 Prozent aller PC-Nutzer sind einem gemeinsamen Steckenpferd verfallen: sie Spielen. Und hier trennt sich bei den Prozessoren die Spreu vom Weizen. Immer leistungsfähigere Prozessoren wie etwa der Intel® Pentium® 4 Prozessor Extreme Edition mit Hyper-ThreadingTM Technologie erlauben ein immer aufregenderes Spiele-Erlebnis.
Doch Intel gibt sich nicht damit zufrieden, leistungsfähige Prozessoren für Gamer zu entwickeln. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen eng mit den Entwicklern der Spiele zusammen, damit diese auch das letzte bisschen Leistung aus den Intel-Prozessoren heraus kitzeln können. So bietet Intel den Entwicklern spezielle „Developer Kits“ und exklusiven Informationen schon während der Entwicklungsphase eines neuen Prozessors an. Das hilft den Programmierern, ihre Spiele vom ersten Moment an für Intels Prozessoren zu optimieren und alle Möglichkeiten der CPU auszuschöpfen.
Um beste Ergebnisse zu erreichen, geht Intel mit weltweit führenden Spiele-Herstellern wie Atari, Electronic Arts und Lego Kooperationen ein. Außerdem unterstützt Intel LAN-Partys und internationale Gaming-Wettbewerbe. Dieses Engagement sorgt für ein realistischeres und besseres Spiele-Erlebnis auf Rechnern mit einem Intel® Pentium® 4 Prozessors.
Wieso ein Intel® Pentium® 4 Prozessor?
Besitzer eines PCs mit einem Intel® Pentium® 4 Prozessor erhalten einen leistungsfähigen Spiele-Rechner. Eingeführt im November 2000 mit einem Prozessor-Takt von 1,3 Gigahertz, erreicht der Intel® Pentium® 4 Prozessor Extreme Edition bereits 3,46 Gigahertz. Hinzu kommt die Hyper-Threading Technologie, die dem Computer Multitasking ermöglicht – also das parallele Abarbeiten mehrere Programme. Und genau das brauchen Spieler, deren Computer zur selben Zeit die Aktionen der Spielfiguren und die sich ständig verändernde Spiel-Umgebung berechnen muss. Eine Leistung, die vor gar nicht so langer Zeit nur Supercomputer erbrachten und die heute auf vielen Schreibtisch PCs möglich ist.
Warum brauche ich einen schnellen Prozessor?
Manche Spieler verzichten, zugunsten einer hochgerüsteten Grafikkarte, auf einen schnellen Prozessor. Ein fataler Irrtum, wie Dan Vivoli, Executive Vice President des Grafikkarten-Herstellers nVidia erklärt: „Der Intel Pentium 4 Prozessor ermöglicht es uns, den Datendurchsatz des Computers zu erhöhen. Damit sind wir in der Lage komplexere Bilder als zuvor darstellen zu können.“ Im Klartext: Die beste Grafik-Karte nützt nichts, wenn der Hauptprozessor nicht in der Lage ist, sie schnell genug mit Daten zu versorgen. Jeder PC bildet eine Einheit, deren Kern der Prozessor ist. Im Fall des Intel® Pentium® 4 Prozessors nutzt auch das Betriebssystem Microsoft Windows XP, das auf vielen Gaming-Rechnern läuft, die besonderen Eigenschaften dieses Prozessors aus. So greifen etwa die Grafik-Befehle von Microsofts DirectX direkt auf den Befehlssatz der Intel CPU zu. Davon profitieren alle Programme die DirectX verwenden – und das trifft auf die meisten Spiele zu.
Was passiert während eines Spiels in meinem Computer?Jedes moderne Computerspiel – und insbesondere die beliebten 3D-Spiele – stellt höchste Anforderungen an einen PC. In Sekundenbruchteilen müssen der Computer und vor allem sein Prozessor unzählige Aufgaben erledigen. Allein die Berechnung dreidimensionaler Spielfiguren oder Fahrzeuge aus tausenden Einzelteilen, den so genannter Polygonen, erfordert eine enorme Rechenleistung. Mehrmals pro Sekunde muss berechnet werden, wie sich die Objekte einer Spielszene zueinander verhalten: Was passiert, wenn beispielsweise zwei Autos zusammen stoßen – und wie wirken sich Schäden an Stoßstange, Fahrgestell oder Seitentür aus? Gleichzeitig muss die Umgebung berechnet werden. Bäume, die sich im Wind wiegen, oder die Wellenbewegungen eines Sees beispielsweise. Eine Herkulesaufgabe, die sich Grafikkarte und Prozessor teilen. Während die Grafikkarte hauptsächlich für grafische Details, etwa die Oberfläche (Texturen) von Objekten und deren Beleuchtung zuständig ist, kümmert sich der Hauptprozessor darum die Grundlagen für die Berechnungen der Grafikkarte schaffen. Der Prozessor berechnet wo sich Objekte befinden, wie sie sich verhalten und ob sie miteinander in Wechselwirkung treten, sprich: kollidieren. Zusätzlich muss der Hauptprozessor die künstliche Intelligenz der Computer-Gegner bereitstellen, ebenfalls eine sehr aufwändige Aufgabe.
Diese Datenflut wird für jedes einzelne Bild (Frame) berechnet und dann an die Grafikkarte geschickt, die daraus sichtbare Bilder formt. Je schneller und leistungsfähiger der Prozessor dabei ist, umso schneller und detailreicher kann das Spiel laufen - und umso stärker zieht es den Spieler in seine virtuelle Welt.
Die Verbindung zwischen Prozessor und Grafikkarte ist wichtig, daher arbeitet Intel mit allen großen Grafikkartenherstellern und Softwareanbietern an immer neuen Standards um diesen Datenkanal zu verbreitern. Die neueste Version des Busses zwischen Prozessor und Grafik heißt PCI Express x16 und transportiert doppelt so viele Daten (4GB/s in eine Richtung) im Vergleich zu seinem Vorgänger, AGP 8x.
Eine hohe Framerate in Computerspielen resultiert z.B. in einem wesentlich präziseren Bewegungsablauf, weiteren Sprüngen, genauerem Zielvermögen und einer gleichmäßig detaillierten Wahrnehmung. Sogar beim Spiel über Internet wird der gefürchtete „Lag“ (Zeitverzögerung) reduziert. Auch die Hyper-Threading Technologie von Intel sorgt hier für neue Maßstäbe. Bei vielen taktischen Computerspielen sind die Spieler per Headset und Kommunikationssoftware miteinander verbunden. Dank Hyper-Threading muss der Spieler aber durch die zusätzlichen Applikationen im Hintergrund keine niedrigere Framerate befürchten.
Um diese virtuellen Welten noch realistischer und das Spiel-Erlebnis noch weiter zu verbessern, investiert Intel jedes Jahr Milliarden von Dollar in die Forschung und Entwicklung neuer Prozessoren und Techniken. Denn das Ende des Weges ist noch lange nicht erreicht.
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