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Eine Unternehmensübersicht

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Eine Unternehmensübersicht

1. Geschichte
2. Moores Gesetz
3. Wesentliche Finanzdaten
4. Intels Strategie: vier Architekturen fur die Internet-Ara
5. Fuhrend in Technologie und Fertigung
6. Intel Inside
7. Intel Capital
8. Aus- und Weiterbildung mit Intel
9. Intel Architecture Labs
10. Die Zukunft

1. Geschichte

Drei Jahrzehnte lang entwickelt die Intel Corporation Technologien für Personal Computer und das Internet, die die Welt verändert haben. Geschäftszweck bei Gründung des Unternehmens im Jahr 1968 war die Herstellung von Halbleiter-Speicher-Produkten. Am 11. November 1971 hat Intel mit der Einführung des ersten Mikroprozessors der Welt – dem 4004 – Geschichte geschrieben. Ein japanischer Hersteller von Taschenrechnern war an Intel herangetreten, um 12 kundenspezifische Logik-Chips für eine hochleistungsfähige Produktlinie in Auftrag zu geben. Intels Ingenieure unterbreiteten einen Gegenvorschlag: eine Allzweck-Logik-Einheit auf einem einzigen Chip. Das war die Geburtsstunde des Mikroprozessors. Das Produkt war zunächst als Mikrocomputer Set bekannt, da der Begriff Mikroprozessor erst später geprägt wurde. Es war kleiner als ein Daumennagel und hatte Platz für 2.300 Transistoren. Der 200-Dollar-Chip bot genauso viel Rechenleistung wie der erste elektronische Computer ENIAC, der in seinem Baujahr 1946 auf 18.000 Vakuum-Röhren aufsetzte. Der 4004 führte 60.000 Befehle in einer Sekunde aus – was sich angesichts des heutigen Standards als primitiv ausnimmt, damals aber ein absoluter Durchbruch war. Bald nach dem 4004 brachte Intel den 8008 Mikrocomputer auf den Markt, der acht Bits Information gleichzeitig verarbeiten konnte – das Doppelte des ursprünglichen Chips. Zum ersten Mal stand Entwicklern und Designern aller möglichen Produktkategorien Rechenleistung zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung. Damit wurde vielleicht sogar der Grundstein dafür gelegt, dass Intel den Prozessor für IBMs ersten PC im Jahr 1981 entwickelte.

Heute beliefert Intel die Computer- und Kommunikationsindustrie mit Chips, Platinen, Systembaueinheiten als Bestandteile von Computern, Servern und Netzwerk-Kommunikationsprodukten. Diese Produkte werden in der Industrie für die Entwicklung moderner Computer- und Kommunikationssysteme genutzt.

2. Moores Gesetz

Als Gordon Moore, Mitbegründer von Intel, im Jahr 1965 eine Rede vorbereitete, machte er eine denkwürdige Entdeckung. Als er Daten über das Wachstum der Leistung von Speicherchips zusammentrug, stellte er einen auffallenden Trend fest. Jeder neue Chip besaß etwa doppelt so viel Kapazität wie sein Vorgänger und wurde etwa 18 bis 24 Monate nach diesem auf den Markt gebracht. Hielte dieser Trend an, so Moores Überlegung, würde die Rechenleistung innerhalb kurzer Zeitperioden exponentiell ansteigen. Während „Moores Gesetz“ ursprünglich als Faustregel gedacht war, ist es heute zum Leitprinzip der Industrie beim Bau immer noch leistungsfähigerer Halbleiter-Chips zu proportional sinkenden Kosten geworden.

3. Wesentliche Finanzdaten

Erstes Quartal 2001 weltweit

 Umsatz 6,7 Mrd. Dollar
 Gewinn 1,1 Mrd. Dollar*
 Bruttogewinn-Marge 51,7%*
 Gewinn pro Aktie 0,07 Dollar*
 * ohne akquisitionsbedingte Kosten 


Geographische Umsatzverteilung des ersten Quartals 2001

 America 35%
 Europa 25%
 Asiatisch-pazifischer Raum 28%
 Japan 12%
  

Ergebnisse des Jahres 2000

 Umsatz33,7 Mrd. Dollar
 Gewinn12,1 Mrd. Dollar
 F&E 3,9 Mrd. Dollar
 Gewinn pro Aktie 1,73 Dollar *
 * ohne akquisitionsbedingte Kosten 


4. Intels Strategie:
vier Architekturen für die Internet-Ära

Intel hat sich zum Ziel gesetzt, der wichtigste Lieferant von Bausteinen für die globale Internet-Wirtschaft zu sein.

Analysten, Geschäftsleute und IT-Experten stimmen darin überein, dass das Internet der globale Wachstumsmotor der Zukunft ist. Dabei hat die Internet-Nutzung – ob B2B (Business to Business) oder B2C (Business to Consumer) gerade erst begonnen und wird IT-Unternehmen noch immense Geschäftsmöglichkeiten bieten.

„Wo immer man in der Welt auch hinschaut, kann man den Internet-Aufbau beobachten. Er steckt noch in den Kinderschuhen, bietet sehr hohe Wachstumsraten und immense Chancen für uns alle.“ - Craig Barrett, CEO Intel Corporation.

„Wir befinden uns mitten im Übergang zu einer digitalen Welt. Internet und Computer spielen eine zunehmend wichtige Rolle in unserem Alltag – ob es sich nun um Telefonleitungen als Basis der Kommunikation handelt oder um die Art, wie wir Musik und Videos aufnehmen und abspielen, wie wir Bankgeschäfte führen, Aktien- oder Sportinformationen erhalten, einkaufen oder kommunizieren. Was wirklich wichtig ist, ist in die Zukunft zu sehen und zu erkennen, welche Möglichkeiten wir haben ... und diese Zukunft ist die digitale Welt.“ - Craig Barrett

Ein globales Netz – Millionen von Servern, Milliarden von Clients
Mit dem Wachstum des Internets werden in unserer „digitalen Zukunft“ alle PCs, Handhelds, Server und intelligenten Netzwerk-Elemente Teil eines weltweiten Netzwerks. Wir nennen es „Next Generation Network“ das auf paketvermittelnder Technologie basiert.

„Wir werden ein gemeinsames, globales Netz mit einheitlichen Kommunikationsprotokollen haben. Es wird end-to-end digital arbeiten.“ - Craig Barrett

Intels Stärken – Silizium-Architekturen und Bausteine
Intels Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und Herstellung komplexer Siliziumprodukte, der Schaffung und Verbreitung von Architekturen, die diese Produkte unterstützen. Intel hat für jedes Gebiet, in dem Silizium im Next Generation Network genutzt wird, Architekturen entwickelt: PCs und mittlere Server (IA-32), größere Datenbank- und Backend-Server (IA-64), Netzwerk-Infrastruktur (IXA) und drahtlose Handhelds (PCA).

Die vier Architekturen in Stichworten IA-32: Intels Kerngeschäft seit 1985 ist die Herstellung von Prozessoren für PCs (Desktop und mobil) und Server. Intels IA-32-Architektur umfasst Prozessoren, Chipsätze und Motherboards und wird für das Internet weiterentwickelt:

  • Der Pentium® 4 wurde speziell für die Verarbeitung umfangreicher Informationen und Anwendungen (Video, Audio, Bilder, Netz-Kommunikation, Verschlüsselung etc), die das Internet mit sich bringt, entwickelt.
  • Die Low Power und Ultra-low Power-Pentium® III Prozessoren sind Dank ihres geringen Stromverbrauchs ideal für mobile (Internet-)Anwender geeignet.
  • Das günstige Preis/-Leistungsverhältnis von Pentium® III und Pentium® III Xeon Servern trägt dazu bei, dass Web Server immer stärkere Verbreitung finden. Mit der NetBurst™-Architektur des Pentium® 4 Prozessors wird sich die Leistungsfähigkeit des Server-Netzes weiter verbessern, da es sich um eine spezielle Xeon Server-Version handeln wird. Der Xeon Prozessor basierend auf der NetBurst™-Architektur wird für Server Ende des Jahres verfügbar sein.
  • Für private Kunden treibt Intel den „Extended PC“ voran und schafft PC-kompatible Spielzeuge, Kameras, Musik-Abspielgeräte und andere Geräte für eine digitale Welt.
  • Damit kleinere Unternehmen oder Selbständige ihre PCs einfacher zusammenstellen oder aufrüsten können, verkauft Intel einige Prozessoren und Motherboards separat über den Groß- und Einzelhandel.

„In Unternehmen ist der Einsatz von Pentium 4 Computern Standard. Die Preise sinken massiv. Für Anwendungen wie Video Streaming und Audio bieten sie eindeutig bessere Performance.“ - Van Baker, Vice President der Gartner Group.

  • Intel® Pentium 4 wurde im November mit der Intel NetBurst-Technologie – Intels erster neuen Mikroarchitektur seit 1995 - eingeführt.
  • Pentium® 4 wird Intels sich am schnellsten verbreitende Technologie werden
  • Pentium® 4 Systeme sind für weniger als 1.000 Dollar verfügbar
  • Im ersten Quartal 2001 wurde der millionste Pentium® 4 ausgeliefert.

IA-64: Die Großen Datenbank-Server, die derzeit viele Web-Anwendungen unterstützen, gehen in ihrer Leistungsfähigkeit weit über die von IA-32-Prozessoren hinaus. Die IA-64 Architektur auf Itanium™-Basis wurde speziell für Server mit Mainframe-Dimension konzipiert.

  • Server mit Intel® Itanium™ Prozessor können 16 Terabytes an Informationen direkt adressieren. Das ist genug, um den gesamten gedruckten Inhalt der United States Library of Congress anderthalb mal zu speichern.
  • Server mit Intel® Itanium™ Prozessor könnten theoretisch 18 Exabytes Informationen speichern. Diese Kapazität reicht aus, um jedes je gesprochene Wort der Menschheit drei mal zu speichern.
  • Intel® Itanium™ Prozessoren können Daten mit bis zu 2,1 Gigabyte pro Sekunde übertragen – und sind damit schnell genug, um eine ganze Bibliothek mit wissenschaftlichen Magazinen in weniger als einer Minute zu übertragen.
  • Pilotkunden: Mehr als 6500 Systeme wurden bereits an Systemhersteller und Endkunden ausgeliefert, um ihnen Tests und Entwicklungen zu ermöglichen. Kunden mit Applikationen von e-Business-Sicherheit über riesige Datenbanken bis hin zu Echtzeit-Interaktion profitieren von der Intel® Itanium™ Plattform.
  • Prozessor und Plattform: Die Testläufe verlaufen sehr gut und im gesetzten Zeitrahmen. Die kommerzielle Freigabe erfolgte kürzlich. IDC prognostiziert den Absatz von 26.000 Systemen in 2001, der sich bis zum Jahr 2004 auf 540.000 Stück erhöhen wird.
  • Systeme: Zu den wichtigen OEMs, die Systeme mit Intel® Itanium™ Prozessor eingeführt haben und werden, gehören Bull, Compaq, Dell, Fujitsu-Siemens, HP, IBM, NEC, SGI und Unisys.
  • Betriebssysteme: Hersteller von Betriebssystemen unterstützen Intel® Itanium™ Prozessoren auf breiter Ebene. Zu den Betriebssystemen, die auf den Prozessor portiert werden, zählen Microsoft Windows 2000, IBMs AIX5L, Linux (Red Hat, Turbo, Caledra, SuSe), HP UX 11i und Novell.
  • Anwendungen: Mehr als 500 Anwendungen werden auf die Intel® Itanium™ Architektur portiert. Intel hat gemeinsam mit den bedeutendsten OEMs ein Netz von Zentren aufgebaut, in denen unabhängigen Software-Anbietern (ISVs) Rat und Hilfe bei der Portierung von Software erhalten können.
  • Investitionen: in den Intel® 64 Fonds wurden mehr als 250 Millionen Dollar von 40 Unternehmen investiert. Der Fonds wurde aufgelegt, um die Entwicklung von Lösungen für die Intel® Itanium™ Prozessor-Architektur durch strategische Investitionen zu beschleunigen. Er zielt auf die Internet Infrastruktur, e-Commerce, den Fertigungs- und Finanzmarkt sowie vertikale Märkte ab.

Internet® Exchange Architecture (IXA): Die Entwickung und Fertigung von Telekommunikationsgeräten wird zunehmend komplex, der Bedarf an schneller Bereitstellung und Anpassung immer dringlicher. Bei IXA handelt es sich um eine Serie von Bausteinen – einschließlich des hochleistungsfähigen, wiederprogrammierbaren Netzwerk-Prozessors – die die Zeit für die Entwicklung von Netzprodukten reduzieren. Durch die Wiederprogrammierbarkeit wird ihre Lebensdauer verlängert. Dieses Geschäft ist mittlerweile auf mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz gewachsen und verzeichnet weiter hohe Wachstumsraten.

„Schnell auf den Markt und lange im Markt. Das ist die Vision von IXA.“ - Mark Christensen, Vice President,Director Intel Capital Communications Sectors.

  • Fast alle größeren Telco-OEMs kaufen Intel Silizium-Bausteine und testen und entwickeln Systeme auf Basis von Intel® IXA.
  • Es gibt 54 spezialisierte Software-Hersteller, die Mitglieder des IXA-Entwickler-Forums sind. Sie nutzen die Bausteine als Ansatzpunkte für Software-Produkte und –Designs.
  • Intel hat im Rahmen des Intel® Communication Funds in 37 Unternehmen investiert, um die Entwicklung von IXA-Lösungen zu unterstützen. Der Fund umfasst 500 Millionen Dollar.
  • Intel hat mehr als 100 Designentwürfe bei Kunden für Netzwerkprozessoren.
  • Im Jahr 2000 erzielte Intel einen neuen Rekord beim Absatz von Flash Memories. Der Intel® 1,8 Volt Wireless Flash Memory ist der Flash Chip mit der höchsten Leistungsfähigkeit, den des derzeit gibt. Er ist viermal schneller als andere Flash-Lösungen.

Personal Internet Client Architecture (PCA): PCA basiert auf der Intel® XScale™ Prozessor-Architektur und ist ideal geeignet für hochleistungsfähige, mobile Endgeräte mit längerer Batterie-Lebenszeit.

  • Sonera – ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet mobiler Kommunikation sowie mobiler Services und Anwendungen – hat die PCA-Architektur vor kurzem adaptiert.
  • IBM hat vor kurzem Software für die Intel® Personal Internet Architecture für mobile und andere Internet-Geräte angekündigt.
  • Intel liefert an Cisco Systems hochleistungsfähige Flash Memory Chips für verschiedene Kommunikationstechnologien und an Siemens für internetfähige Mobilfunktelefone und andere schnurlose Geräte.
  • Vor kurzem haben 26 Geräte-Hersteller, Anwendungsentwickler und Service Provider im asiatisch-pazifischen Raum Intel® PCA übernommen.
  • Intel hat die weltweit schnellste digitale Signal-Prozessor-Architektur (DSP) für schnurlose, tragbare Geräte präsentiert. Die Intel® Micro Signal Architecture (MSA) umfasst DSP und Mikro-Controller-Funktionen auf einem einzigen Chip.

5. Führend in Technologie und Fertigung

Das Unternehmen Intel basiert auf technologischer Expertise und hat sich seit den 60er Jahren als Technologie-Trendsetter positioniert. Das Rezept für diesen dauerhaften Erfolg ist ein sogenannter „Closed loop“-Prozess. Intel investiert nicht nur in Forschung und Entwicklung. Vielmehr haben auch die Investitionen und exzellenten Fertigungsverfahren ausschlaggebend zum Erfolg beigetragen.

  • Extreme Ultra Violet (EUV) Lithographie: Forscher haben die ersten Masken für Extreme Ultra Violet (EUV) Lithographie, die Industriestandards entsprechen, entwickelt und auf dem Markt gebracht. Damit setzten sie einen bedeutenden Meilenstein für EUV als den Lithographie-Standard der nächsten Generation für die Halbleiterindustrie.
  • 0,13 Micron Logik-Technologie: Im März hat Intel die Fertigung des ersten Silizium-Chips auf Basis der 0,13-Micron-Technologie und 300mm-Wafer-Entwicklung in der Fab D1C bekannt gegeben. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Kosten pro Mikroprozessor-Die auf 300 mm Wafers um 30 Prozent niedriger liegen als auf den heute üblichen 200 mm Wafern.
  • Der kleinste und schnellste CMOS-Transistor der Welt: Dieser technologische Durchbruch wurde von Intel im Mai 2001 bekannt gegeben und ermöglicht die Fertigung von Mikroprozessoren bis zu 1 Milliarde Transistoren. Sie werden mit 20 GHz (um 1000 Prozent höhere Leistung als heutige Prozessoren) laufen und schon innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre mit weniger als einem Volt arbeiten können. Die Strukturen der Transistoren bewegen sich im Bereich von 20 Nanometern und die Gateoxid-Schicht ist drei Atom-Lagen dick.

6. Intel Inside

Vor zehn Jahren wurde das Intel Inside® -Programm als eines der weltweit größten kooperativen Marketing-Programme begonnen und hat seither eine Marke geschaffen, die im Hinblick auf ihren Wiedererkennungswert bei Kunden mit Coca-Cola™ und Disney™ vergleichbar ist. Die Kampagne wird von rund 1.500 PC Herstellern – davon 800 in Europa - unterstützt, die die Intel Inside®-Logos in Lizenz nutzen dürfen.

Ende 1991 haben nur 24 Prozent der europäischen PC-Käufer das Intel Inside®-Logo gekannt. Bereits ein Jahr später waren es fast 80, im Jahr 1995 beeindruckende 94 Prozent. Der Bekanntheitsgrad ist auf diesem hohen Niveau geblieben. Seit Beginn des Programms wurden mehr als vier Milliarden Dollar in Webung für die Intel Inside®-Logos investiert.

7. Intel Capital

Intels strategisches Investitionsprogramm, Intel Capital, geht Beteiligungen ein, um die Internet-Wirtschaft auf globaler Basis zu fördern und damit auch Intels strategische Interessen zu unterstützen. Intel Capital investiert in Unternehmen, um innovative Technologien voranzubringen, Lösungen zu entwickeln, die dem Industriestandard entsprechen, das Internet-Wachstum zu fördern und die Computer-Plattformen zu verbessern. Außerdem verwaltet Intel Capital die Akquisitionen des Unternehmens.

Intel Capital ist eines der größten Investitionsprogramme der Technologie-Branche, die von einem Unternehmen geführt werden. Es bezieht 575 Technologie- und andere Unternehmen in der ganzen Welt ein und hat einen Wert von rund 3,298 Milliarden Dollar. Intel Capital geht in der Regel Minderheitsbeteiligungen unter 10 Millionen Dollar ein.

Intel Capital hat zwei spezielle Fonds aufgelegt. Der Intel® 64 Fund zielt auf IA-64-basierte Lösungen ab, der Intel® Communication Fund setzt seinen Schwerpunkt auf IXA, CT Media™ Initiativen, Intel® PCA und die Intel® Xscale™ Microarchitecture.

8. Aus- und Weiterbildung mit Intel

Intel war immer aktiv in Ausbildungsthemen involviert und hat eng mit Lehrkräften und Behörden zusammengearbeitet, um die Nutzung und den Zugang zu Technologien im Klassenzimmer durch seine „Innovation in Education“-Initiativen zu fördern. Dazu gehören:

  • The Intel® Teach to the Future-Programm: diese weltweite Initiative hilft Lehrern, Computer-Technologie in den Unterricht zu integrieren und die Lernbedingungen für Schüler zu verbessern. Das Programm wird von Microsoft unterstützt. Bis 2003 werden 400.000 Lehrer in der ganzen Welt an dem Intel Teach to the Future-Programm teilgenommen haben.
  • The Intel International Science and Engineering Fair (ISEF): ISEF ist der weltweit größte wissenschaftliche Schülerwettbewerb, der jungen Menschen Gelegenheit gibt, sich auszutauschen, neueste Projekte vorzustellen und um Preise und Stipendien im Wert von mehr als drei Millionen Dollar zu konkurrieren.

9. Intel Architecture Labs

So, wie Intels Mikroprozessoren das „Gehirn“ von Computern sind, sind die Intel® Architecture Labs (IAL) das Gehirn von Intel - das IAL ist Intels „Ideen-Fabriken mit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Die Ingenieure und „Intel Fellows“, Mitarbeiter mit der höchsten technischen Position bei Intel, arbeiten mit Anthropologen, Psychologen und Kommunikationsexperten, um neue Nutzer-Gruppen und neue Nutzungsmöglichkeiten für Computerleistung zu entdecken. Die Aufgabe der IAL, Technologien für wichtige Bedürfnisse der Welt zu finden, werden durch ethnographische Studien unterstützt.

Durch ein Budget für Forschung und Entwicklung, das typischerweise 9 Prozent des Gewinns ausmacht und sich im Jahr 2000 auf 3,8 Milliarden Dollar belief, sowie tiefe Einblicke in die Beziehung zwischen menschlichem Verhalten und Technologie haben zu interessanten neuen Design-Konzepten bei Intel geführt. Dazu gehören:

  • Intel® Streaming Web Media
  • Intel® Play/TM) Toys
  • Intel® Easy Web Media
  • Intel® Internet Presentation Software
“Ein Markenname ist ganz nett, aber letzten Endes kommt es darauf an, dass man coole Produkte hat, die die Leute auch nutzen wollen.” - Craig Barrett

10. Die Zukunft

„Während einige in der aktuellen Position verharren, ist es aus unserer Sicht im strategischen Interesse von Intel, weiterhin ins Kommunikationsgeschäft zu investieren. Wir werden unsere führende Position in Siliziumtechnologie und Kommunikationsarchitekturen nutzen, um unseren Kunden neue Leistungsmerkmale, neue Fähigkeiten und Chancen zu bieten. Wir schätzen das gegenwärtige Umfeld als eine Chance an, unsere Position als führender Anbieter von Silizium-Produkten und Lösungen für Kommunikationstechnik zu stärken. Wir treiben andere Unternehmen zu Investitionen an, um uns beim Aufbau der nächsten Netz-Generation zu helfen. Zusammen können wir die digitale Welt aufbauen.“
Craig Barrett, Mai 2001

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.
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