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PC oder was? So finden Sie den richtigen...

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PC oder was? So finden Sie den richtigen...

März 2004

Haben Sie Ihren aktuellen PC schon vor einigen Jahren gekauft? Dann könnte es sein, dass Sie gerade ein komplettes Paket an Fortschritten und Neuerungen verpassen. Denn allein in den letzten fünf Jahren, hat sich die Art, wie wir mit Hilfe des PCs kommunizieren und unsere Freizeit verbringen, grundlegend geändert. Um was es auch geht: DVD-Filme anschauen, Live-Konzerte im Internet, Lernprogramme für Kinder, Ihren individuellen Sprachkurs, Bankgeschäfte oder Einkäufe, Video¬konferenzen mit Freunden aus aller Welt, digitale Fotoalben oder viele hundert andere Anwendungen – der PC im Haus macht’s möglich. Mit der Einführung der Intel Hyper-Threading Technologie hat der PC einen weiteren Quantensprung hinter sich gebracht, der alle diese Anwendungen noch schneller werden lässt. Die Hyper-Threading Technologie ist eine Standard Funktion aller neuen Intel® Pentium® 4 Prozessoren.

Der Kauf eines PCs ist eine wichtige Anschaffung, die wohl vorbereitet und überlegt sein sollte. Menschen mit wenig Fachwissen fühlen sich oft mit Begriffen rund um Bits und Bytes unsicher, ob sie auch den richtigen PC für ihre Bedürfnisse finden. Folgende Tipps werden Ihnen die Wahl etwas leichter machen:

1. Probieren geht über studieren
Am besten beginnen Sie mit einem Besuch bei einem Freund, der einen PC hat oder gehen in einen Computer Shop. Sie werden sehen, dass PCs heutzutage Spaß machen und einfach zu bedienen sind.

2. Betrachten Sie die Ausgabe für einen PC als eine Investition für die nächsten zwei bis drei Jahre
Die zu einem Zeitpunkt angebotenen PCs decken immer eine gewisse technologische Spanne ab, sind entweder auf dem allerneuesten Stand oder basieren auf Technologie der letzten 6 bis 12 Monate. Mit der Zeit kommen neue Programme auf den Markt, und ein heute gekaufter PC wird irgendwann Probleme haben, diese neue Software noch so zu zeigen, dass es Spaß macht.

Wenn Sie sich also vorher die Zeit nehmen und sich darüber informieren, was derzeit das Obere und was das untere Ende der Leistungsskala eines PCs ist, werden Sie eine optimale Investition tätigen. PCs veralten nämlich nicht plötzlich, sie verlieren den Anschluss an die aktuelle Technologie eher in kleinen Schritten. Den Unterschied zwischen der neuesten und der etwas in die Jahre gekommenen Technologie machen einige wenige Komponenten aus, die nur einen Bruchteil des Kaufpreises betragen. Diese kleine Extra-Ausgabe in die beste Technologie am Markt ist der Garant dafür, dass Sie für die nächsten Jahre Spaß an Ihrer Investition haben. Heute stellt der Intel® Pentium® 4 Prozessor mit Hyper Threading-Technologie (HT) den aktuellen Stand dar. Hyper-Threading bedeutet, dass der Prozessor mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen kann und nicht wie frühere Modelle eine Aufgabe nach der anderen abarbeiten muss. Da immer mehr Menschen gerne gleichzeitig verschiedene Anwendungen ausführen (z.B. Textverarbeitung, Musik hören und Viren Scannen), bedeutet dies ein nicht unerheblicher Vorteil gegenüber früheren Prozessoren.

3. Stellen Sie sicher, dass Ihr PC auf dem neuesten Stand ist
Software, die zuhause eingesetzt wird, ist in der Regel für den Computer viel anspruchsvoller als Software in Unternehmen, etwa für Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. Das liegt daran, dass Software für zuhause mehr Multimedia-Elemente hat: zum Beispiel für Audio, Video, digitale Photos, 3D-Graphiken und interaktive Spiele.

Multimedia-Anwendungen mit Audio und Video produzieren Millionen mal mehr Daten auf dem PC als es zum Beispiel Geschäftsdokumente tun. Innovative Internet-Anwendungen wie Echtzeit-Video und -Audio, dreidimensionale Webseiten und interaktive Spiele verstärken diesen Trend. Man denke nur an 3D-Flugsimulatoren, DVD-Filme und Autorennen: Sie brauchen heute soviel Prozessorleistung, wie sie vor kurzem noch nur die viele Millionen Dollar teuren Supercomputer hatten.

PC-Anfänger aufgepasst: Wenn Sie denken, dass Sie ohnehin nur ein bisschen Textverarbeitung und eine e-Mail-Funktion brauchen, seien Sie darauf gefasst, dass Sie bald mehr wollen, wenn Sie erst einmal die Anwendungsvielfalt und das Internet entdeckt haben. Daher sollten Sie Ihren PC wie Kinderkleidung aussuchen: immer ein bisschen größer, um noch hinein wachsen zu können.

4. Wählen Sie das richtige Modell zum richtigen Preis
Die Preisspanne für Home PCs liegt zwischen rund 500 Euro und nahezu unendlich. Es ist wichtig zu wissen, welche Technologie überhaupt zu haben ist, um das Beste für Ihr Geld zu bekommen. Nur so können Sie dann auch die attraktivste Software nutzen und sicher sein, dass sich die Leistung Ihres PCs ein paar Jahre wirklich am oberen Ende des Möglichen bewegt. Die meisten Hersteller von Home PCs bieten heute PCs mit Intel® Mikroprozessoren an.

Der Intel® Pentium® 4 Prozessor (mit bis zu 3,4 GHz) mit Hyper-Threading-Technologie ist zur Zeit Intels schnellster und technisch am weitesten entwickelter Prozessor. Er unterstützt die Multimedia-Fähigkeiten Ihres PCs und des Internets am besten. Für Spiele Freaks und Power User gibt es die Extreme Edition des Intel® Pentium 4 Prozessor mit 3,4 GHz.

5. Sehen Sie sich gut um
Zeitungen und PC Shops sind voll mit scheinbar attraktiven Angeboten. Auch wenn diese einen guten Eindruck machen, vergewissern Sie sich trotzdem, dass der Preis nicht nur deswegen günstig ist, weil das Angebot ein paar qualitativ schwache Elemente oder einen PC mit veralteter Technologie enthält.

Jede Kaufentscheidung sollte auch das Service- und Support-Angebot nach dem Kauf berücksichtigen. Eine Herstellergarantie und möglichst eine kostenlose Telefon-Hotline für allgemeine Anfänger-Fragen gehören zum Standard. Private PC-Nutzer sind besonders am Wochenende aktiv. Das sollte dann auch Ihr PC-Hersteller sein. Stellen Sie sicher, wer technische Unterstützung gewährt und wer das Gerät repariert oder ersetzt wenn es zu Problemen kommt. Und kontrollieren Sie beim Kauf, ob alle Handbücher und CDs für die mitgelieferte Software auch wirklich dabei sind.

6. Die Leistungsbeschreibung verstehen
Neben dem Preis und dem Modell gibt es noch eine ganze Reihe von Details, für die Sie sich entscheiden müssen und die ziemlich kompliziert aussehen. Stellen Sie sicher, dass der PC „multimedia-fähig“ ist und über ein gutes CD-ROM oder DVD-Laufwerk verfügt. Außerdem brauchen Sie eine Sound-Karte und Lautsprecher. Inzwischen gehört auch ein CD-Brenner zur Grundausstattung eines PCs viele Hersteller bieten ihre Geräte bereits mit einem DVD-Brenner an.

Wollen Sie den PC an das Internet anschließen, ist ein schnelles Modem, eine ISDN-Karte oder eine Netwzerkkarte für einen DSL-Zugang erforderlich. Darüber hinaus gibt es noch weitere Entscheidungen zu treffen. Folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick:

 Was ist das?

 Wofür braucht man das?

Wie wählt man richtig aus und nach was muss man fragen? 

 Prozessor (Mikroprozessor oder CPU)

 Der Prozessor ist das Gehirn des Computers. Er liest Befehle aus der Software und teilt dem Computer mit, welche Aktionen erforderlich sind. Die Taktfrequenz, mit der die CPU Informationen intern verarbeitet, wird in Megahertz (MHz) und Gigahertz (GHz) angegeben. 1 GHz ist gleich 1.000 MHz.

Überlegen Sie sich wofür Sie Ihren Rechner einsetzen. Generell gilt Prozessoren mit höheren GHz-Werten verbessern die Leistung des Rechners für Multimedia Anwendungen (z.B. Gaming, digitale Fotografie, DVD brennen und erstellen).

 Arbeitsspeicher (RAM)

 Der Computer kann ohne diesen Speicher nicht arbeiten. Je mehr RAM er hat, desto mehr Anwendungen können gleichzeitig genutzt werden und desto besser ist seine Leistung.

 Nehmen Sie nicht weniger als 256, besser 512 MB RAM. Damit haben Sie dann noch Spielraum für kommende, anspruchsvollere Software.

  Festplatte

 Speichert alle Dateien und Programme – das Langzeitgedächtnis des PC

 Anwendungen wie digitale Fotographie, Video- und Musikbearbeitung produzieren enorme Datenmengen. Ihre Festplatte sollte mindestens 60 GB (Gigabyte) Kapazität haben.

 Modem

 Damit kommuniziert der PC mit anderen Rechnern über eine Telefonleitung, surft im Internet, sendet und empfängt E-Mails und Faxe.

 Fast jeder möchte ins Internet - dafür ist ein Modem wichtig. Der Standard liegt derzeit bei 56 Kbps (Kilobit pro Sekunde) – noch schneller geht’s mit einer ISDN-Karte und am schnellsten per DSL.

 CD-ROM-Laufwerk

 Eine CD-ROM sieht wie eine normale Musik-CD aus. Auf ihr sind Software oder Daten wie Texte, Fotos, Grafiken, Sprache und Videos gespeichert. Mit Hilfe von CD-Brennern können Nutzer ihre eigenen Musik- und Software-CDs herstellen.

 Sie sollten beim Kauf auf ein CD-ROM-Laufwerk mit 48-facher Geschwindigkeit achten oder gleich einen CD-Brenner mit 24-facher Geschwindigkeit wählen, der kaum teurer ist.

 DVD-Laufwerk

 DVD steht für Digital Versatile Disc und ist ein neues System für die Speicherung und Verteilung digitaler Informationen. Damit können mehr Video, 3D-Graphiken, Audio- und interaktive Anwendungen auf einer Diskette gespeichert werden als je zuvor. Vor allem zum abspielen von Filmen mit digitaler Bildqualität sind DVD-Laufwerke geeignet. So wird der PC zum Heimkino.

 Um Filme und neue Anwendungen auf dem PC anzusehen bzw. zu spielen, benötigt man ein DVD-Laufwerk. Von Vorteil ist, dass auf diesem Laufwerk viele der heute gebräuchlichen CDs abgespielt werden können. Immer mehr Firmen bieten auch DVD-Brenner oder so genannte Kombi-Laufwerke an. Diese können DVDs abspielen und CDs beschreiben.

 Soundkarte und Lautsprecher

 Damit Sie bei Programmen, Spielen und Musik von Ihrem PC auch etwas hören.

 Wählen Sie eine Surround-Sound-Karte wenn Sie viel Spielen wollen. Für Musik genügt Stereo. Das Lautsprecher-Set sollte mit einem Subwoofer für bessere Bässe ausgestattet sein.

 Graphik- und Video-Karte

 Damit kann der Computer Filme und Spiele auf dem Bildschirm anzeigen. Grafikdaten werden schnell und effizient abgearbeitet.

 Wählen Sie eine Karte mit mindestens 64 MB RAM. Wenn Sie Videos auch am Fernseher betrachten wollen, brauchen Sie einen TV-Ausgang.

 Bildschirm

 Bildschirm und Computer werden oft separat verkauft, mitunter aber auch als Komplett-Paket. Die Qualität des Monitors ist elementar und gewiss nichts, an dem Sie sparen sollten. Sie werden ihn jahrelang nutzen.

 Der Monitor sollte mindestens 17 Zoll Bildschirm-Diagonale haben. Einige Home PCs werden mit LCD-Bildschirmen angeboten, die oft fantastische Qualität besitzen. Die Bildschirm-Größe wird anders gemessen, so dass ein 15 Zoll-LCD Monitor in etwa einem normalen 17-Zoll Monitor entspricht.

 USB 2.0

 Dient dem einfachen und schnellen Anschluss von Extra-Geräten wie Druckern, Kameras, Scannern, schnurlosen Tastaturen und MP3 Playern. USB 2.0 ist wesentlich schneller als der Vorgänger und abwärts-kompatibel. Das heißt, ältere USB-Geräte können auch an einer USB 2.0-Schnittstelle betrieben werden.

 Ihr PC sollte mindestens zwei USB Ports haben – am besten USB 2.0

 Firewire/i.Link/IEEE1394

 Eine Firewire-Schnittstelle dient der schnellen Daten-Übertragung. Sie ist besonders zum Anschluss von Camcordern, MP3-Player und externen Festplatten geeignet.

 Ein oder zwei Firewire-Schnittstellen sind ein Muss für einen Home-PC, der auch für Videoschnitt verwendet werden soll.

 Ethernet

 Über die Ethernet-Schnittstelle (auch Netwzerk-Karte) kann der Computer mit anderen PCs oder einem DSL-Modem verbunden werden

 Eine Ethernet-Schnittstelle ist heutzutage ein Muss, besonders, wenn Sie mit dem superschnellen DSL (z.B. T-DSL) ins Internet gehen wollen.

 Wireless LAN

 Die schnurlose Weiterentwicklung des Ethernet-Netzwerkes. Daten werden per Funk übertragen, derzeit ist der Standard IEEE 802.11b am weitesten verbreitet. Benötigt wird eine Wireless-LAN-Karte im PC (oder Laptop) und eine Funk-Basisstation.

 Wireless-LAN ist heute für Notebooks fast Pflicht. Tragbare Rechner mit Intels CentrinoTM Mobiltechnologie haben das serienmäßig eingebaut. Aber auch bei einem stationären PC verhindert WLAN unnötigen Kabelsalat. Beim Kauf unbedingt eine passende Basisstation erwerben!

 Drucker

 Um Texte und Bilder auszudrucken.

 Für digitale Photos und Kinder-Software ist ein hoch auflösender Farbdrucker ein Muss.

 Scanner

 Scanner können für das Einfügen von Photos, Grafiken oder Texten genutzt werden. Die Unterlagen lassen sich auf dem PC speichern und bearbeiten.

 Scanner werden heute oft im Paket mit Home PCs verkauft. Für einfache Bedürfnisse reichen günstige Gerät der Preisklasse um 100 Euro aus.

 Karten-Leser/Card-Reader

 Digitalkameras und MP3-Player speichern ihre Daten auf Speicherkarten, von denen es verschiedene Typen gibt – etwa CompactFlash, SD-Card oder Memory Stick. Ein Card Reader liest die Daten Direkt in den Computer ein – eine Kabelverbindung zwischen Digitalkamera und Computer ist nicht mehr nötig

 Achten Sie darauf, dass der Card-Reader auch das Kartenformat ihrer Digitalkamera oder ihres MP3-Players lesen kann.

 Bluetooth

 Eine drahtlose Kurzstreckenverbindung, etwa zwischen Handy und Laptop oder Drucker und PC, Reichweite bis zehn Meter.

 Nur nötig, wenn Kabelsalat verhindert werden soll, z.B. bei Notebooks, oder andere Bluetooth-Geräte (etwa ein Handy) vorhanden sind und an den PC angeschlossen werden sollen.

Über Intel
Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.

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