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Intel in Deutschland

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Hintergrundinformation März 2008

Intel in Deutschland

Intel feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Im Jahr 1976, acht Jahre nach seiner Gründung, eröffnete das Unternehmen in München seine erste Niederlassung auf deutschem Boden. Bis heute kamen mit Braunschweig, Ulm und Brühl drei weitere Standorte hinzu. Derzeit beschäftigt Intel hierzulande rund 500 Mitarbeiter, vom Entwickler über Marketing- und Vertriebsspezialisten bis hin zum Controller. Von der Hauptniederlassung in Feldkirchen bei München aus betreut Intel neben dem deutschen Markt auch Europa, den mittleren Osten und Afrika (EMEA).

Ziel aller Intel Innovationen ist es, das Leben und Arbeiten der Menschen zu erleichtern. Investitionen in Forschung und Bildung sind daher fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Neben der Forschung nach neuen Technologien hat Intel auch in Deutschland in den letzten Jahren sein Engagement für Bildung kontinuierlich verstärkt. Beispiele sind das sehr erfolgreiche Lehrerfortbildungsprogramm „Intel® Lehren“, der Schüler-Wettbewerb „Intel® Leibniz-Challenge“ oder die Zusammenarbeit mit ausgewählten Fokus-Universitäten.

Die jüngere Zielgruppe im Blick hat Intel auch bei seinem Engagement in der eSport- und Gaming-Szene. Das Unternehmen unterstützt als Hauptsponsor die ESL (Electronic Sport League Europe), die mit über 750.000 eingetragenen Mitgliedern größte Liga für Online-Spiele. Gemeinsam mit der ESL rief Intel die „Intel Friday Night Games“ ins Leben. Hier treten die besten PC-Spieler Deutschlands bundesweit vor Publikum gegeneinander an.

Im Folgenden werden die vier deutschen Intel-Standorte näher vorgestellt, eine Übersicht der Bildungsaktivitäten des Unternehmens in Deutschland geboten und Sie erfahren, wie Intel hierzulande die Gaming-Szene unterstützt.

Intel-Standorte in Deutschland

Feldkirchen bei München
Die Zentrale und Hauptniederlassung von Intel in Deutschland sitzt in Feldkirchen bei München. Von dort aus betreut das Unternehmen neben dem deutschen Markt auch Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Entsprechend finden sich dort zentrale Abteilungen wie Marketing und Vertrieb, die IT-Organisation, Personalverwaltung und -entwicklung, das Finanzwesen und Intel Capital. Darüber hinaus beheimatet Feldkirchen das Intel® Solution Center. In der individuell und hoch konfigurierbaren Umgebung finden zum Beispiel komplexe Testreihen für Logistikprozesse statt, bei denen Kunden ihre eigene Expertise und Ressourcen vor Ort mit einbringen können.

Braunschweig
Am Standort Braunschweig befindet sich mit dem „Intel Germany Research Center“ (IGRC) das größtes Labor zur Chip-Entwicklung des Unternehmens in Europa. Ein Schwerpunkt des mittlerweile auf 100 Mitarbeiter gewachsenen IGRC ist das „Microprocessor Lab Germany“, das in die globale Entwicklungsarbeit an der Mikroarchitektur für das so genannte Tera Scale Computing eingebunden ist. Dies umschreibt die künftigen Generationen von Mehrkern-Prozessoren, die 100 oder mehr Prozessorkerne integrieren werden und Rechenleistungen im Tera-Bereich zur Verfügung stellen - Intels zentrales Zukunftsthema. Die Forschungsarbeit am Standort ist der aktuellen Produktentwicklung fünf bis zehn Jahre voraus. Das Tera Scale Computing umfasst nicht nur die reine CPU-Hardwareforschung, sondern hat auch maßgebliche Weiterentwicklungen in der Softwarearchitektur im Blickpunkt.

Darüber hinaus realisieren die Ingenieure in Braunschweig Entwicklungsprojekte zum Thema energieeffiziente Systeme, etwa für eine erhebliche Steigerung der Batterielebensdauer. Der Forschungszyklus bis zum fertigen Produkt beträgt bei derartigen Projekten zwischen fünf und zehn Jahre. Erste Produkte zum Tera Scale Computing erwartet Intel zwischen 2010 und 2012.

Brühl/Köln
In Brühl bei Köln entwickelt das Intel Cologne Software Lab Softwarewerkzeuge für High-Performance-Computing (HPC) und Grids bzw. Clustersysteme im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Tools zur Performance-Analyse von verteilten Anwendungen. Als Entwicklungsplattformen betreibt Intel dort mehrere Cluster unter Linux und Windows. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Grid-Computing und die Integration modernster Serverfunktionalität (z.B. Multicore, Virtualisierung und automatisches Management) in Grid-Middleware.

In Kooperation mit Labs in den USA und Russland war das Intel Cologne Software Lab federführend in der Optimierung zentraler Softwarebausteine wie Intel® MPI Library, Intel® Trace Analyzer und Collector, Intel® MPI Benchmarks, Intel® Cluster Toolkit oder dem Intel® Grid Programming Environment.

Ulm
Am Intel-Standort Ulm dreht sich alles um Compiler, Debugger und Simulationsprogramme für Prozessoren, die im Embedded Markt eingesetzt werden und auf Intel® Architektur basieren. Die Beschäftigten sind Teil der Intel® Software Solutions Group. Weitere Einsatzfelder sind das Testen von Software sowie Dokumentation. Zu den bekanntesten in Ulm entwickelten Produkten gehören der Intel® C++ Compiler 2.0 für Windows* CE, Professional oder der Intel® C++ Compiler 2.0 für Windows* CE, Standard.
Engagement in Bildung
Intel versteht die Investition in Forschung und Bildung als festen Bestandteil der Zukunftssicherung. Jährlich gibt das Unternehmen rund 100 Millionen US-Dollar weltweit für Bildungsmaßnahmen aus. Ziel dieser Initiativen ist es, junge Menschen schon zu deren Schulzeit für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern und an moderne Technologien heranzuführen. Auch hierzulande verstärkt Intel sein Bildungsengagement stetig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland im internationalen Vergleich zu verbessern.

Bereits 1999 war Intel Gründungsmitglied der Initiative D21, einer Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership), die einen Beitrag dazu leisten möchte, die Wissens- und Informationsgesellschaft im Deutschland des 21. Jahrhunderts zu stärken. In diesem parteien- und branchenübergreifenden Netzwerk treiben mehr als 400 Vertreter von Parteien, Unternehmen, Vereinen und anderen Einrichtungen gemeinnützige Projekte zu Themen wie Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit, eGovernment oder Sicherheit im Internet voran. Im Rahmen der D-21 Initiative ist Intel auch einer der Motoren von Mitarbeiter PC Programmen (MPP) in Deutschland. Diese bieten Arbeitnehmern die Möglichkeit, Desktop PCs oder Notebooks von ihren Arbeitgebern durch Leasing und Kauf günstig zu erwerben. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer und Managing Director Central Europe bei Intel, ist Vizepräsident der Initiative D21. Intel-Vertreter leiten zudem die D21-Arbeitsgruppe „Aus- und Fortbildung von Lehrkräften“.

Lehrer-Fortbildung
Intel engagiert sich mit unterschiedlichen Initiativen seit Jahren in der Lehrer-Fortbildung. Das Programm „Intel® Lehren“ erreichte national bislang weit über 400.000 Lehrer und unterstützt die Pädagogen mit technischer und didaktischer Anleitung dabei, Computer und neue Medien im Unterricht einzusetzen. Es geht dabei um die Umsetzung konkreter Unterrichtsinhalte, die Anleitung zu fachübergreifenden Projekten und die Förderung von Teamarbeit.

Die Kurse sind als Fortbildungsmaßnahme offiziell von den Kultusministerien anerkannt und werden beispielsweise in Bayern an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen durchgeführt. Ein weiteres Modul ist „Intel® Lehren - Aufbaukurs Online“, in dem praxiserprobte Unterrichtsbeispiele für die Lehrerfortbildung speziell aufbereitet sind. Die Fortbildungsinhalte werden dabei über eine Online-Trainingsplattform vermittelt, die permanent aktualisiert und erweitert wird.

Darüber hinaus treibt Intel im Rahmen der Initiative D21 das innovative Programm „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft“ voran. Zielgruppe dieser Fortbildung sind Referendare für alle Fächer, Fachbereiche und Schulformen. Ähnlich wie bei „Intel® Lehren für die Zukunft“ erhalten die Referendare in den Ferien einwöchige technische und didaktische Schulungen zum Einsatz von Computer-Technologie und neuen Medien im Unterricht. Im Mittelpunkt stehen Themen zum multimedialen Unterricht, Managementaufgaben vor Ort sowie praxiserprobte Lehrmaterialien. Zudem behandelt das Projekt Aspekte wie eigenverantwortliche Schule, neue Lehrerrolle und regionale Netzwerkfunktion.

Hintergrund dieser Projekte ist der steigende Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs mit IT-Kompetenz. Damit der Umgang mit Computer und neuen Medien ganz selbstverständlich in den Unterricht integriert wird, muss das Lehrpersonal entsprechend geschult sein. Schüler, die im Unterricht regelmäßig und reflektiert den Computer nutzen, lernen nachweislich schneller und nachhaltiger. Das wiederum stärkt langfristig den Standort Deutschland.

Zielgruppe Schüler
Gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover hat Intel die Intel®-Leibniz-Challenge ins Leben gerufen, den größten bundesweiten Schülerwettbewerb nach „Jugend forscht“. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche der Klassenstufen 9-13 an Gymnasien, Fachgymnasien sowie Gesamtschulen. Schülern soll die Faszination der Naturwissenschaften vermittelt sowie ihr Interesse für Ingenieursberufe frühzeitig geweckt werden. Ein Teilnehmerteam besteht dabei aus einer Gruppe von drei bis fünf Schülern, denen im Monatsrhythmus insgesamt fünf Aufgaben aus der täglichen Arbeit in der IT-Branche gestellt werden, zum Beispiel zu Schaltkreisen, Transistoren, elektromagnetischen Widerständen oder Platinenlayout.

Die Fragestellungen sind von Intel erarbeitet und mit der Leibniz Universität Hannover abgestimmt, um bestmöglichen Praxisbezug zu bieten. Aufgabenstellung und -abgabe läuft vollständig über das Internet, ein Online-Forum stellt zusätzliche Tipps bereit und vereinfacht die Vernetzung der Teilnehmer. Zu gewinnen gibt es neben zahlreichen Hardware-Preisen wie Notebooks für jedes Mitglied des Siegerteams auch Praktikumsplätze bei Intel sowie Preise für besonders engagierte Lehrer und Schulen.

Den Wettbewerb haben Intel und die Leibniz Universität Hannover erstmals im ersten Halbjahr 2007 mit großem Erfolg auf Landesebene in Niedersachsen ausgerichtet. 442 Teilnehmer aus 86 Schulen waren dabei. Nach dieser positiven Resonanz haben sich die Projektpartner entschieden, den Wettbewerb bundesweit in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 auszurichten. Weitere Informationen finden Sie unter www.intel-leibniz-challenge.de.

Ein weiteres Highlight ist die Intel® International Science and Engineering Fair (ISEF), die weltweit größte Wissenschaftsmesse für Schüler. Über 1.200 junge Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern treffen sich in den USA, um Ideen auszutauschen, Spitzenleistungen aus der Wissenschaft zu präsentieren und im Wettbewerb um mehr als drei Millionen US-Dollar Preisgelder und Stipendien anzutreten. Jedes Jahr zeichnet Intel zwei regionale Preisträger des deutschen „Jugend forscht“-Wettbewerbs mit einem Sonderpreis aus und spendiert ihnen den Aufenthalt bei der ISEF.

Kooperation mit Universitäten
Intel hat enge Kontakte zu rund 80 Universitäten auf der ganzen Welt aufgebaut, um Innovationen zu fördern. Die Beziehungen zu den Hochschulen haben langfristigen und strategischen Charakter und konzentrieren sich auf Gebiete, die wichtig für die Zukunft der gesamten IT-Industrie sind. In Deutschland kooperiert Intel mit fünf so genannten „Fokus-Universitäten“, den akademischen Spitzenzentren TU München, TU Berlin, TU Braunschweig, Universität Karlsruhe und der Universität Hannover.

Intel unterstützt dort Forschungsprojekte, vergibt Stipendien, Praktikumsplätze und Studienarbeiten an Studenten, stellt modernste IT-Ausstattung für Laboratorien bereit und finanziert ein Programm für Gastprofessuren. An der Technischen Universität Braunschweig sponsert Intel eine Professur, speziell zum Thema "Advanced VLSI Design” fokussiert. Studenten erhalten hier eine sehr praxisorientierte Einführung in die Struktur hoch komplexer Mikroprozessoren. In jedem Jahr führt Intel Top-Akademiker der Universitäten mit seinen internen Forschern während eines zwei- bis dreitägigen „Akademischen Forums“ zusammen, um aktuelle Forschungsvorhaben und gemeinsame Initiativen zu diskutieren.

Intel und die Gaming-Szene
Den Blick voraus gerichtet hat Intel auch bei seinem Engagement in der Gaming-Szene. Denn eSport, sprich der sportliche Wettbewerb mit anderen Computerspielern via Internet, wird immer populärer. Online-Gamer organisieren sich in so genannten „Clans“ und sorgen damit für eine zunehmende Professionalisierung der Szene. Inzwischen existieren weltweit mehrere Ligen, die regelmäßige Wettbewerbe für Hobby- und Profispieler ausrichten. In Europa ist die ESL (Electronic Sports League) wichtigste Dachorganisation für den Ligabetrieb in 31 Ländern mit über 750.000 registrierten Nutzern. Die Königsklasse der ESL ist die ESL Pro Series (EPS), deren Stellenwert für den eSport in Deutschland mit dem der Fußball-Bundesliga vergleichbar ist. Zu den wichtigsten eSport-Games zählen „Counter Strike“, „Warcraft“ und „FIFA“. Intel engagiert sich seit 2001 aktiv in der eSport-Szene und ist Hauptsponsor der ESL.

Höhepunkt der ESP-Saison sind die Intel Friday Night Games, die jeweils zwei ausgewählte Top-Spiele der Woche aus der Pro Series live vor Publikum präsentieren. Diese Roadshow des eSports bringt die größten eSportler in Städte wie München, Frankfurt, Hamburg und Köln sowie auf große Messen wie die CeBIT, die Jugendmesse YOU oder die Games Convention. Mehr als 1000 Zuschauer können das Intel Friday Night Game inklusive Moderation und Interviews live vor Ort verfolgen oder über das Internet. Seit 2007 richtet Intel zudem gemeinsam mit der ESL die Intel® Extreme Masters aus, eine Meisterschaft für die besten europäischen eSportler, vergleichbar mit der Champions League beim Fußball.

Intel, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern. Weitere Informationen über Intel finden Sie http://blogs.intel.com.
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* Intel, Intel Inside, Pentium, Core, Itanium, Xeon, Centrino, Viiv, vPro, „Intel. Leap ahead“, das „Intel. Leap ahead“ Logo und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
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