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Was PCs schnell macht

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Hintergrundinformation März 2004

Was PCs schnell macht

Auch wenn es einem so erscheinen möchte: Die Geschwindigkeit eines Computers kann nicht an der Taktrate seines Prozessors allein gemessen werden. Sie ist zwar ein guter Indikator für das generelle Leistungs-Niveau eines Computers, wie schnell ein PC aber tatsächlich alltägliche Aufgaben oder aufwändige Projekte bewältigt, hängt von weit mehr Faktoren ab. Ebenso wie ein Formel 1-Bolide nicht einfach aufgrund seiner PS-Leistung die Pole Position erreichen kann, kommt es auch beim PC darauf an, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Und nur bei Verwendung der modernsten verfügbaren Technologien hat man eine Chance, auch im Rennen die Nase vorn zu behalten.

Der Prozessor
Das wichtigste Bauteil eines jeden PC ist sein Prozessor. Von ihm hängt ab, welche Leistung der Rechner im besten Fall erreichen kann. Allerdings gibt es bei Prozessoren erhebliche Unterschiede – nicht nur bei der Taktfrequenz – die sich auf die Geschwindigkeit auswirken. Die wichtigsten Kriterien für optimale Prozessor-Performance sind:

  • Die Taktfrequenz
    Dieser Wert gibt an, wie viele Schaltvorgänge der Prozessor pro Sekunde ausführen kann. Generell gilt hier: je schneller, desto besser. Allerdings gibt es auch Prozessoren, die durch technische Optimierungen schon bei vergleichsweise geringen Taktfrequenzen hohe Leistung bringen. Der Intel Pentium® M Prozessor, ein Element der Intel® CentrinoTM Mobiltechnologie beispielsweise erreicht bereits bei 1,7 GHz das Leistungsniveau eines Intel Pentium 4 Notebookprozessor-M zwischen 2,5 und 2,8GHz – je nach Anwendung.
  • Frontside Bus
    Möglichst schnell sollte er sein, damit keine Engpässe beim Datenaustausch zwischen Prozessor und Chipsatz entstehen. FSB 400 ist gut, FSB 533 besser und der 800 MHz schnelle FSB 800 das Beste.
  • Der Level 2-Cache
    Eines der wichtigsten Mittel zur Leistungssteigerung ist der so genannte Level 2 Cache. Dieser Zwischenspeicher hält häufig benötigte Daten und Befehle weit schneller als der normale Arbeitsspeicher für den Prozessor abrufbereit. Generell gilt für Cache: viel hilft viel. Aktuelle Intel® Pentium® 4-Prozessoren verfügen über 1 MByte Level 2-Cache. Der Intel® Pentium® M Notebookprozessor ist ebenfallst mit 1 MByte ausgestattet. Der Intel® Pentium® 4 Prozessor Extreme Edition 3.40 GHz mit Hyper-Threading Technologie hat einen zusätzlichen (L3-) Zwischenspeicher von 2 Megabyte - ideal für Power User und Spiele Enthusiasten.
  • Die Sprungvorhersagen
    Unter diesem Oberbegriff kann man verschiedene Technologien wie beispielsweise die Advanced Branch Prediction des Intel® Pentium® M Notebookprozessors zusammenfassen. Sprungvorhersagen versuchen aus den gestellten Aufgaben an den Prozessor abzuleiten, welche Befehle als nächstes ausgeführt werden und welche Daten dazu benötigt werden. Diese Daten und Befehle werden dann bereits im Voraus in den Cache-Speicher geladen, somit stehen diese der CPU bei Bedarf sofort zur Verfügung. Erreicht die Sprungvorhersage eine hohe Trefferquote, kann das die Leistung bei gleicher Taktfrequenz deutlich erhöhen.
  • Die Hyper-Threading Technologie
    Computer mit der Hyper-Threading Technologie arbeiten, als hätten sie zwei CPUs. Dabei wird die simultante Verarbeitung mehrerer Programme beschleunigt. Bei Anwendungen bemerkt man den Unterschied daran, dass keine Verzögerungen mehr beim Umschalten zwischen Programmen auftreten. Somit ist es problemlos möglich, im Hintergrund eine CD zu brennen, während man die Wartezeit mit einem fetzigen Spiel überbrückt. PCs mit dem Intel® Pentium® 4 Prozessor und der Hyper-Threading Technologie sind erkennbar am „HT“-Logo.

Chipsätze und Mainboards
Fast ebenso wichtig wie der Prozessor ist ein passendes und gut ausgestattetes Mainboard. Auf dieser Platine werden alle Komponenten des Computers zusammengeführt. Auf dem Mainboard befindet sich auch der so genannte Chipsatz. Chipsätze kümmern sich um die Eingabe und Ausgabe von Daten sowie den Datenfluss im Computer. Des Weiteren sollten sie die maximale Frontside Bus Geschwindigkeit des Prozessors unterstützen. Folgende Daten sind wichtig, um Höchstleistung zu erreichen:

  • AGP
    Hinter diesem Kürzel verbirgt sich der Steckplatz für Grafikkarten. Auf manchen aktuellen Mainboards ist bereits die AGP8X-Variante für besonders schnelle Grafikkarten enthalten. Nur damit spielen 3D-Profis in Bestform auf.
  • Dual-Channel-Speicher
    Eine schnelle Anbindung zum Arbeitsspeicher garantiert ein Chipsatz mit Dual-Channel-Speicher. Am besten mit DDR400 Speichermodulen.
  • Serial-ATA
    Serial-ATA ist der neue Standard zum Anschluß von Festplatten und CD-, bzw. DVD-Laufwerken.
  • Integrierte Anschlüsse
    USB 2.0 und Firewire gehören dazu, wenn man moderne Peripherie wie Camcorder oder DVD-Brenner anschließen will. Eine integrierte Netzwerkschnittstelle erspart den Kauf von Zusatzkarten.

Festplatten
Für Festplatten gilt die Faustregel: Je höher Kapazität und Umdrehungszahl, desto höher ist auch die Leistung. Der aktuelle Standard sind Festplatten mit 80 bis 250 Gigabyte (GB) Kapazität und 7200 Umdrehungen pro Minute. Einige Highend-Platten drehen mit bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugen dabei allerdings erheblichen Lärm und sorgen für zusätzliche Hitzeentwicklung, die wiederum durch Lüfter abgeführt werden muss. Der aktuelle Anschluss-Standard ist das so genannte IDE-Interface mit seinen charakteristischen breiten Flachbandkabeln. Massenspeicher mit SCSI-Anschluss findet man nur noch in Servern, da sie vergleichsweise teuer sind und für Normal-Anwender keinerlei Vorzüge gegenüber IDE-Modellen bringen. Die neueste Technologie ist das Serial ATA-Interface, dessen schmale Kabel einfacher zu verlegen sind als die breiten IDE-Kabel und bis zu 150 Mal schneller sind als bestehende IDE-Verbindungen. Das garantiert einfachen Einbau und optimale Datenübertragung.

Arbeitsspeicher
Alle Programme und Daten müssen zur Laufzeit in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen werden. Für moderne Betriebssysteme wie Windows XP oder 2000 sollte man mindestens 512 Megabyte (MB) RAM installieren. Je mehr Speicher man dem PC spendiert, desto seltener muss er Dateien von der Festplatte laden, was die Geschwindigkeit deutlich erhöht. Wichtig ist es, den schnellsten für das Mainboard zugelassenen Speichertyp zu verwenden. Die meisten aktuellen PC verwenden so genanntes Double Data Rate (DDR) RAM, verfügbar in verschiedenen Ausführungen. Generell gilt, je höher seine Bezeichnung, umso schneller ist der Speicher. DDR3200- RAM ist also fixer als DDR2700 RAM. In einigen Rechnern kann es zudem Sinn machen, zwei identische Speichermodule anstelle eines einzigen großen einzubauen, also etwa 2 mal 256 MB statt 1 mal 512 MB. Der Prozessor kann dann auf beide Module parallel zugreifen und so erheblich mehr Daten pro Lesezyklus transportieren (Dual-Channel-Speicher).

Grafikkarten
Im Bereich der Grafikkarten tobt ein harter Wettkampf, der in immer kürzeren Zyklen neue, noch leistungsstärkere Modelle hervorbringt. Highend-Karten überflügeln in der Rechenleistung so manchen Alt-PC. Während für Büro-Arbeit so ziemlich jede günstige Karte vollkommen ausreicht, benötigen vor allem PC-Spieler Höchstleistung. Für aktuelle Games sollten man eine Karte mit 128 MB Speicher wählen. 256 MB Grafikspeicher machen nur bei teuren Karten ab etwa 400 Euro Sinn, die mit entsprechend schnellen Prozessoren ausgerüstet sind. Für den normalen Gebrauch ist man mit einem Modell im Preisbereich von 150 bis 250 Euro bestens bedient. Wer bereits einen Flachbildschirm mit digitalem Eingang besitzt, sollte darauf achten, dass die Grafikkarte ebenfalls über einen solchen verfügt, da bei komplett digitaler Übertragung der Bilddaten die Qualität erheblich gesteigert wird.

Software
Die Wahl des Betriebssystems spielt eine wichtige Rolle. So kann beispielsweise nur Windows XP mit dem Service Pack 1 alle Funktionen aktueller Intel Prozessoren voll ausnutzen. Ebenso wichtig ist es, stets die neuesten Treiber aus dem Internet herunter zu laden. Vor allem Chipsatz und Grafikkarten können durch Installation einer neuen Treiberversion oft beschleunigt werden. Ebenso hilft Disziplin bei der Installation neuer Software. Viele Programme starten automatisch beim Einschalten des PC und blockieren so Arbeitsspeicher und Prozessorzeit. Man sollte daher nur installieren, was man auch wirklich benötigt und alles Überflüssige über Bord werfen. Wer diesen Tipp beherzt und seinen PC nach den oben genannten Informationen auswählt oder zusammenstellt, erhält ein System, dass schnell und stabil seinen Dienst verrichtet– egal ob als Office-PC, Rendering-Plattform oder Spiel-Maschine.

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation. 

* Intel, Intel Inside, Pentium, Itanium, Intel Centrino, das Intel Logo und das Intel Centrino Logo sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Erforderlich für die Hyper-Threading-Technologie sind ein Computersystem mit einem Intel® Pentium® 4 Prozessor mit 3,06 GHz oder höherer Taktfrequenz, ein Chipset und BIOS, die diese Technologie nutzen, sowie ein Betriebssystem, das für diese Technologie optimiert wurde. Die Leistungseigenschaften sind je nach der von Ihnen verwendeten spezifischen Hardware und Software unterschiedlich. Lesen Sie weitere Informationen unter www.intel.com/deutsch/hyperthreading/info.htm.

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