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Computing

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Hintergrundinformation Mai 2004

Der Heim-Computer im Zentrum moderner Unterhaltungselektronik

Multimedia ist mittlerweile zu einem Teil unseres täglichen Lebens geworden. Hieß Multimedia vor wenigen Jahren kaum mehr, als dass ein PC mit einem CD ROM-Laufwerk ausgestattet war, geraten PCs mehr und mehr zum digitalen Medienzentrum moderner Haushalte. Sie spielen Musik in hoher Qualität und, wenn gewünscht, direkt aus dem Internet ab. CD-Brenner haben die CD ROM-Laufwerke längst abgelöst und selbst DVD-Brenner sind kein Luxus mehr. Dazu gibt es Prozessorleistung im Überfluss und neue Technologien, wie die Hyper-Threading Technologie ¹ von Intel, die es ermöglichen, mehr Dinge als zuvor gleichzeitig an einem PC zu erledigen. Mit TV-Karten ausgerüstet können sie zu Fernsehern mit Digital-Videorekorder werden und dank integrierter Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen wie USB 2.0 und Firewire sich externe Geräte wie Camcorder und Digitalkameras anschließen lassen.

Deshalb dienen PCs auch als Sammelstelle für Medieninhalte aller Art. Wo früher die Schallplattensammlung ganze Schrankwände füllte, passt heute das gesamte Musikarchiv auf eine Festplatte. Ebenso landen Urlaubsfilme und -Fotos direkt auf den Kameras im PC. Im Prinzip könnte ein gut ausgestatteter PC die Funktion einer ganzen Reihe von Unterhaltungselektronik-Geräten übernehmen.

Dass sich dennoch immer mehr solcher Geräte in den Wohnungen stapeln, liegt daran, dass der PC bisher als eine Multimedia-Insel innerhalb eines Systems verteilter Medien-Inseln behandelt wurde. Wer die Urlaubsbilder sehen wollte, musste sich an den PC im Arbeitszimmer setzen. Umgekehrt wurden Video-DVDs über DVD-Player, Stereoanlage und Fernseher im Wohnzimmer betrachtet.

Das wird jetzt mit dem Konzept des “Digitalen Zuhauses“ einfacher. Dieses Konzept macht es möglich, auf dem PC gespeicherten oder über den PC abrufbaren Inhalt in allen Räumen des Hauses zu nutzen. Die MP3-Musik kann in hoher Qualität über die Stereoanlage gehört, aus dem Internet geladene Filme, Urlaubsfotos und -videos auf dem Fernseher betrachtet werden. Um das zu ermöglichen, steht im Zentrum des Digitalen Zuhauses die nahtlose Vernetzung von Computer- und Unterhaltungselektronik *. Bislang fehlt es jedoch noch an verbindlichen Standards für eine solche Vernetzung von PC- und Unterhaltungselektronik.

Eine Initiative für einen Standard
Um dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen, haben sich im Juni 2003 eine Reihe namenhafter Firmen unter dem Titel Digital Home Working Group (DHWG) zusammengetan, um technische Richtlinien für das „Digitale Zuhause“ zu entwickeln. Diese Richtlinien sollen dafür Sorge tragen, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verbunden werden, um digitale Inhalte untereinander auszutauschen. Da diese Richtlinien auf offenen Standards wie dem Internet Protokoll (IP), dem Universal Plug an Play-Konzept (UPnP™) und den WiFi-Regularien für drahtlose Netze basieren sollen, können sie von jedem Hersteller leicht adaptiert werden.

Ein Programm zur Zertifizierung richtliniengemäßer Produkte soll die vollständige Einhaltung der DHWG-Vorgaben sicherstellen. Der Kunde wird das an einem entsprechenden Logo auf den Geräten erkennen, mit dem ihm signalisiert wird, dass das entsprechende Gerät problemlos mit anderen digitalen Unterhaltungs-Geräten zusammenarbeitet.

Da zu der DHWG u.a. weltweit führende Firmen wie Microsoft, Intel, IBM, Hewlett-Packard und Gateway aus dem PC-Bereich sowie Sony, Panasonic, Philips, Nokia, Sharp und Samsung aus der Unterhaltungselektronik gehören, ist damit zu rechnen, dass die DHWG-Vorgaben schnell auf breiter Front umgesetzt werden. Weitere Firmen sind eingeladen, sich der DHWG anzuschließen.

Der Digital Media Adapter:
Vermittler zwischen den Welten 2004 wird mit den ersten DHWG-konformen Geräten gerechnet. Bis dahin muss man allerdings nicht damit warten, seinen PC mit Fernseher und Stereoanlage zu verbinden. In der Zwischenzeit sorgen so genannte Digitale Media-Adapter dafür, dass der Rechner Videos auf den Fernseher oder Musik auf die Stereoanlage senden kann. Solche Boxen gibt es in Ausführungen für drahtgebundene und drahtlose Netzwerke. Der PC muss also nicht ins Wohnzimmer geschleppt werden, damit man das frisch geschnittene Urlaubsvideo auf dem großen TV-Bildschirm betrachten kann. Stattdessen empfängt die Media-Box Videos, Bilder und Musik über das heimische Netzwerk und leitet sie über Standard TV- und Hifi-Anschlüsse an die Endgeräte im Wohnzimmer weiter. Eine normale Fernbedienung und eine Software auf dem PC sorgen dafür, dass man auch vom Sofa aus die Inhalte des PC abrufen kann.

Breitband: ein Muss
Das „Digitale Zuhause“ ist auch ein vernetztes Heim ². Denn die verschiedenen Endgeräte und Computer müssen miteinander vernetzt sein, um miteinander zu kommunizieren und Daten austauschen zu können. Dabei hat man heutzutage die Wahl zwischen fest verkabelten Netzwerken auf Basis des etablierten Ethernet-Standards und drahtlosen Funknetzwerken, den so genannten WLANs. Letztere bieten eine ganze Reihe von Vorteilen. So müssen für solche Netzwerke keine Kabel verlegt oder Wände durchbohrt werden. Stattdessen genügt es in der Regel, einen kleinen Adapter an PC oder Endgerät anzustöpseln. Für viele Handheld-PCs gibt es Steckkarten zum Nachrüsten, und Notebooks auf Basis der Intel® CentrinoTM Mobiltechnologie ³ sind grundsätzlich bereits ab Werk mit dieser Funktechnologie ausgerüstet.

Neben dem Aufbau bieten drahtlose Netzwerke den Vorteil, dass man von überall innerhalb der bis zu 300 Meter messenden Reichweite auf das Netzwerk zugreifen kann. Davon profitieren zwar in erster Linie Notebooks und Organizer, aber so ein Netzwerk gibt einem auch die Freiheit, beispielsweise die vernetzte Stereoanlage spontan aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer zu verlegen, ohne dass man dafür Netzwerkkabel über den Flur verlegen müsste.

Ebenso wichtig wie die Vernetzung der Geräte innerhalb des Hauses ist ein leistungsfähiger Internetanschluss. Viele der Vorzüge eines Digitalen Zuhauses kann man nur mit einem solchen Anschluss sinnvoll nutzen. So ist es zwar auch per Modem oder ISDN möglich, einen digitalen TV-Programmführer zu laden, richtig komfortabel wird der Umgang damit jedoch erst mit einem Breitband-Anschluss wie z.B. T-DSL und einer Flatrate, die eine ständige Verbindung zum Internet erlaubt. Über eine solche Leitung kann sich der Programmführer dann automatisch aktuelle Updates des TV-Programms besorgen und verpasst keine Sendung, ganz egal, ob ihr Starttermin um eine Minute oder um eine Woche verschoben wurde.

Die beste Grundlage: ein leistungsfähiger PC
Um ohne Wartezeiten und Qualitätseinbußen die Vorzüge eines Digitalen Zuhauses genießen zu können, braucht man einen leistungsstarken PC. Bestens geeignet sind dafür Modelle mit dem Intel® Pentium® 4 Prozessor mit Hyper-Threading Technologie. Diese Technologie ermöglicht es dem Computer, mehrere Dinge gleichzeitig und ohne Verzögerung zu erledigen. So kann der PC beispielsweise gleichzeitig einen Videofilm auf dem TV-Gerät im Wohnzimmer abspielen, ein laufendes TV-Programm aufzeichnen und Musik aus dem Internet herunterladen, ohne dabei ins Stottern zu geraten. Ebenso könnte ein Familienmitglied an dem PC arbeiten oder spielen, während ein anderes gleichzeitig über den Digital Media Adapter am Fernseher die digitalen Fotos vom Wochenend-Ausflug betrachtet oder über die Stereoanlage MP3-Musik anhört. Unter der Bezeichnung „Media Center PC“ werden PCs angeboten, die mit der Software Windows* XP Media Center Edition 2004 bereits für den Einsatz im Digitalen Zuhause vorkonfiguriert sind.

Mitte 2004 kommt der sogenannte Entertainment-PC. Ein Entertainment-PC kann digitale Musik, Videos und Fotos wiedergeben oder als Spiele-Konsole dienen und gespeicherte Inhalte drahtlos anderen Geräten im Haus bereitstellen. Das besonders schlanke Gerät wird direkt an einen Fernseher angeschlossen und per Fernbedienung gesteuert. Ausgestattet ist er mit einem TV-Empfänger, einem besonders leisen Lüfter und den notwendigen Anschlüssen zur Einbindung in bestehende Hifi- und TV-Anlagen.

Das „Digitale Zuhause“ zum Mitnehmen
Wer lieber mobil sein möchte und seinen PC am liebsten immer dabei haben will, muss ebenfalls nicht auf die Vorzüge des Digitalen Zuhauses verzichten. Notebooks mit Intel® CentrinoTM Mobiltechnologie können nicht nur leicht, schlank und schick sein, sie verfügen auch über eine exzellente mobile Leistung. So können sie problemlos für Videoschnitt und anspruchsvolle Computerspiele herangezogen werden, aber auch über ein Netzwerk Videos und Musik an andere Geräte senden. Umgekehrt kann ein solches Notebook sich aber auch von der Festplatte eines stationären PCs im Digitalen Heim bedienen, um sich mit Musik und Videos zu versorgen. Ist das Notebook mit einem integrierten TV-Tuner ausgestattet, kann es sogar während man daran arbeitet, automatisch TV-Sendungen aufzeichnen. So hat man die volle Freiheit, wann man sich seine Lieblings-Serie ansehen möchte. Egal ob am Sonntagnachmittag im Ferienhaus, auf dem Rückflug von einer Geschäftsreise oder abends auf der Terrasse: So können Sie ein Teil Ihres Digitalen Zuhauses sogar mitnehmen.

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation. 
* Intel, Pentium, Intel Centrino, das Intel Logo und das Intel Centrino Logo sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

¹ Erforderlich für die Hyper-Threading-Technologie sind ein Computersystem mit einem Intel® Pentium® 4 Prozessor mit 3,06 GHz oder höherer Taktfrequenz, ein Chipset und BIOS, die diese Technologie nutzen, sowie ein Betriebssystem, das für diese Technologie optimiert wurde. Die Leistungseigenschaften sind je nach der von Ihnen verwendeten spezifischen Hardware und Software unterschiedlich. Lesen Sie weitere Informationen unter www.intel.com/deutsch/hyperthreading/info.htm.

² Verbindungen zwischen PC und Unterhaltungselektronikgeräten erfordern unter Umständen zusätzliche Hardware, Software oder Dienstleistungen, die gesondert erworben werden müssen. Einige Unterhaltungselektronikgeräte sind möglicherweise nicht kompatibel mit Ihrem PC. Bitte überprüfen Sie die Kompatibilität Ihrer Geräte mit Ihrem/Ihren Geräteanbieter(n). Mehr Informationen über das Digitale Zuhause unter: http://www.intel.com/personal/computing/emea/deu/news/digital_home/intro.htm

³ Drahtlose Netzwerkverbindungen erfordern unter Umständen zusätzliche Software, Dienste oder externe Hardware, die gesondert erworben werden müssen. Die Verfügbarkeit von öffentlichen WLAN-Zugangspunkten (Hotspots) ist begrenzt. Systemleistung ermittelt durch MobileMark* 2002. Systemleistung, Akkulaufzeit, Wireless-Performance und Funktionalität variieren je nach verwendeter Hard- und Software. Mehr Informationen unter http://www.intel.com/cd/products/services/emea/deu/centrino/index.htm
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