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Bildungsinitiativen

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Intel fördert Aus- und Weiterbildung

1.  Einführung
Unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur stützt sich in starkem Maß auf Informations- und Kommunikationstechnik. Diesen Sachverhalt muss auch das Lernen und Lehren an unseren Schulen reflektieren. Das Unternehmen Intel und seine Mitarbeiter engagieren sich daher stark für zeitgemäße Bildung und Ausbildung.

Intel hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • eine verbesserte schulische Ausbildung durch den effektiven Einsatz von PC-Technologie, Multimedia und Internet im Klassenzimmer sowie konkrete Unterstützung der Lehreraus- und weiterbildung zu ermöglichen
  • eine verbesserte Ausbildung in Naturwissenschaften, Mathematik, Ingenieurwesen und Technik herbeizuführen
  • mehr Jugendliche für technische Laufbahnen zu begeistern
  • Zugang zu Technologie für breitere Bevölkerungsschichten zu bieten.

Intels Maßnahmen reichen von finanziellen Sponsorships und der Ausstattung von Schulen und Universitäten mit neuester Technologie über den Know-how-Transfer bis hin zur Mitarbeit in Initiativen wie beispielsweise die Initiative D21. Zudem engagiert sich Intel in der Aus- und Fortbildung von Lehrern im Rahmen des Programms „Intel® Lehren für die Zukunft“. Natürlich kann ein einzelnes Unternehmen Projekte wie die IT- und Multimedia-Schulung von Lehrern, die Einführung von Technologie in Schulen und die Heranführung der Jugend an diese Technologie nicht allein leisten. Intel verfolgt daher viele Maßnahmen gemeinsam mit anderen Institutionen und Unternehmen. Damit sollen Technologieverständnis und -nutzung in Schule und Ausbildung gefördert werden. Bei allen Projekten, die im Folgenden kurz beschrieben werden, handelt es sich um langfristige Kooperationen.

2.  Lehrerfortbildungsprogramm „ Intel® Lehren für die Zukunft
Intel® Lehren für die Zukunft“ - dieses Lehrerfortbildungsprogramm hat im deutsprachigen Raum über 240.000 Lehrerinnen und Lehrer, Referendare sowie Lehramtsstudenten erreicht und bezieht alle Schularten ein. Es ist Teil einer weltweiten Aktion, die Intel gemeinsam mit Microsoft und führenden PC-Herstellern gestartet hat. Den Lehrern wird in modular aufgebauten Trainingseinheiten das methodisch-didaktische Handwerkszeug vermittelt, um ihren Unterricht im Rahmen der Länder-Richtlinien unter Einbeziehung moderner Medien flexibel und individuell zu gestalten. Sie sollen unmittelbar nach der Schulung in der Lage sein, PC, Internet und neue Medien für den Unterricht und dessen Vorbereitung effektiv zu nutzen. Zu den Zielen von „Intel® Lehren für die Zukunft“ gehören zudem die Umsetzung konkreter Unterrichtsinhalte, die Anleitung zu fachübergreifenden Projekten und die Förderung von Teamarbeit.

Das Lehrerfortbildungsprogramm „Intel® Lehren für die Zukunft“ wurde vom Institute of Computer Technology (ICT), Sunnyvale (Kalifornien), entwickelt und von der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen adaptiert. Für die Implementierung in den einzelnen Bundesländern kommt die existierende Fortbildungs-Infrastruktur in Absprache mit den Kultus- bzw. Bildungsministerien zum Einsatz. Die als Senior Master Teacher ausgebildeten Lehrer geben ihr Know-how in einem kaskadierenden System an Kollegen weiter. Zur Unterstützung des Trainingsprogramms hat Intel jedem Bundesland mehrere funkvernetzte mobile Trainingssets (FMTS) übergeben. Die FMTS, bestehend aus 15 funkvernetzten Notebooks und einem Beamer, erhöhen die Flexibilität und erleichtern konkrete Unterrichtseinsätze im Rahmen dieses Fortbildungsprogramms. Zudem wurden gemeinsam mit den Firmen Fujitsu-Siemens Computers und Siemens Business Services regionale Trainingszentren in den Bundesländern mit modernster Technologie ausgestattet.

3. Lehrerfortbildungsprogramm „ Intel® Lehren für die Zukunft – online trainieren und gemeinsam lernen
Im Herbst 2003 startete der Aufbaukurs für Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare aller Unterrichtsfächer und Schulformen. Die Fortbildung ist fachdidaktisch orientiert und vermittelt vielfältige unterrichtspraktische Anregungen. Im Mai 2004 war dieser Aufbaukurs Gewinner des Public Private Partnership Award der Initiative D21. Der Schwerpunkt liegt beim „Blended Learning“: Präsenz- und Online-Trainings-Phasen sowie die Erprobung im Unterricht werden miteinander kombiniert. Die Methodenkompetenz soll durch den Einsatz digitaler Medien erweitert werden. Im Sinne kollegialer Praxishilfe stellen Lehrkräfte praxiserprobte Unterrichtsbeispiele zur Verfügung, die in „Lernpfaden“ für die Lehrerfortbildung aufbereitet sind. Schrittweise werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeleitet, die vorgestellten Inhalte und Methoden den eigenen Stoffinhalten und schulspezifischen Voraussetzungen anzupassen und selbst zu erproben. Dabei werden fachbezogene und fächerübergreifende Themen aufgegriffen. In den Lernpfaden sind auch Übungseinheiten integriert, die eine Ausweitung der Medienkompetenz im Rahmen eines Trainings enthalten.

Die Fortbildungsinhalte werden über eine Online-Trainingsplattform bgvermittelt, die permanent aktualisiert und erweitert wird. Sie ist Grundlage für die schulinterne Fortbildung, unterstützt die fachspezifische oder fächerübergreifende Teamarbeit und ermöglicht die schulübergreifende Zusammenarbeit mit Lehrkräften anderer Schulen.

Die Fortbildung ist fachdidaktisch orientiert und vermittelt vielfältige unterrichtspraktische Anregungen. Im Mittelpunkt steht die Erweiterung der Methodenkompetenz durch den Einsatz digitaler Medien und die Erweiterung der Lernkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Pilotschulen aus allen Bundesländern, Österreich, der Schweiz und Südtirol testetn und evaluierten bis Juni 2004 die Intel-Trainingsplattform in verschiedenen technischen Lernumgebungen.

Die Zertifizierung aller Lehrkräfte erfolgt in Form einer Teilnahmebescheinigung durch das Bundesland und Intel.

Ein umfangreiches Medienpaket, bestehend aus CDs und DVDs mit Filmen und Lernmaterialien sowie den notwendigen Softwarepaketen, unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Erstellung und Einbindung digitaler Unterrichtsmaterialien.

Neben dem langjährig bewährten Partner, der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, kamen im Projekt weitere Partner hinzu: FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, Landesinstitut für Schule, Soest (NRW), Schulen ans Netz e.V., Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Mathematik und ihre Didaktik,  Zentrum zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts.

4. Die Initiative D21
Intel gehört zu den Gründungsmitgliedern der Initiative D21. Dort werden gemeinsam mit Politik, Wissenschaft und Gesellschaft optimale Rahmenbedingungen für den Wandel ins Informations- und Kommunikationszeitalter geschaffen. Darüber hinaus leitet Intel die D21-Arbeitsgruppe "Aus- und Fortbildung von Lehrkräften" und führt in Zusammenarbeit mit allen 16 Bundesländern die oben beschriebene Lehrerfortbildungsinitiative "Intel® Lehren für die Zukunft" durch, die im Oktober 2000 das "D21-Gütesiegel" erhielt. Eine besonders interessante Aktivität der Initiative D21 ist ein Sponsoring-Projekt, in dessen Rahmen Schulen und Sponsoren für die Ausrüstung von Klassenzimmern mit moderner Computer- und Kommunikationstechnik zueinander finden können.

5. Regionale Bildungsinitiativen
Auch auf Länderebene wurden Initiativen gegründet, die den selbstverständlichen Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationsmedien in Schulen aktiv unterstützen und darauf abzielen, Schulen rasch und flächendeckend mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik auszustatten. Die Initiativen (z. B. n-21-Initiative, Bildungspakt Bayern, e-nitiative.nrw) stellen jeweils einen Verbund aus öffentlichen Trägern, kommunalen Spitzenverbänden und Wirtschaftsunternehmen dar.

6. Intel Fokus-Universitäten
Seit über 15 Jahren arbeitet Intel weltweit mit Hochschulen zusammen, um den Ingenieuren und Managern von morgen modernste Technologie nahe zu bringen. In Europa, im Mittleren Osten und in Afrika pflegt Intel Kontakte zu über 30 so genannten „Fokus Universitäten“ und unterstützt Forschungsprojekte, vergibt Stipendien und stellt modernste IT-Ausstattung zur Verfügung. In Deutschland werden vor allem Forschungsprojekte aus den Bereichen mobile Kommunikation,
e-Business und e-Commerce gefördert. Jedes Jahr treffen sich Top-Akademiker der Fokus Universitäten mit Forschern von Intel während eines „Academic Forum“. Die Beziehungen zu den Hochschulen haben langfristigen und strategischen Charakter und konzentrieren sich auf Gebiete, die wichtig für die Zukunft der IT-Industrie insgesamt sind und nicht unmittelbar mit den Produkten von Intel in Zusammenhang stehen. In Deutschland gehören die TU München, TU Berlin, die TU Braunschweig sowie die Universität Hannover zu den Fokus Universitäten.

Beispiel: TU München
Im Rahmen des weltweiten Intel e-Business Förderprogramms für Hochschulen wurde 2001 die TU München als erste Universität in Deutschland mit einem Internet-Labor ausgestattet. Das I-Lab ist im Institut für Informatik der TU München angesiedelt und dient fakultätsübergreifend als „Keimzelle“ für Firmengründungen in den Bereichen Internet und e-Business. Darüber hinaus hat Intel im November 2002 den Campus der TU München mit einer WLAN Infrastruktur ausgestattet, so dass Studenten und Lehrkräfte von überall auf dem Campus drahtlos auf ihre Lerninhalte und das Internet zugreifen können.

7. Die Intel ISEF
Jedes Jahr werden zwei regionale Preisträger von "Jugend forscht" mit dem Sonderpreis der Intel GmbH ausgezeichnet und fliegen zur Intel International Science and Engineering Fair  (ISEF), der weltgrößten Veranstaltung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den USA.

8. Focus Award „Schule macht Zukunft“
Als Mitglied im Trägerkreis des Schülerwettbewerbs "Schule macht Zukunft" baut Intel gemeinsam mit dem Nachrichtenmagazin Focus und weiteren Partnern den Dialog zwischen Schule, Wirtschaft und Technologie weiter aus. Im vergangenen Schuljahr haben sich mehr als 1500 Schüler an der siebten Runde des Wettbewerbs beteiligt und an komplexen Projekten im Gebiet der Zukunftstechnologien gearbeitet. Die achte Runde startete mit Beginn des Schuljahrs 2003/2004 unter dem Motto „Perspektive Job“.

9. Deutscher Bildungssoftwarepreis digita -Award
Mit dem Deutschen Bildungssoftware-Preis digita wird die inhaltlich und formal wertvollste Bildungssoftware im deutschsprachigen Raum jährlich auf der Bildungsmesse INTERSCHUL / didacta ausgezeichnet. Seit 2002 wird der „Intel Online-Förderpreis“ in Rahmen des digita Preises vergeben. Den Preis gibt es für herausragende Projekte, die im Rahmen des Fortbildungsprogramms "Intel® Lehren für die Zukunft" entstanden sind.

10. Grimme Online Award
Seit 2001 vergibt das Grimme Institut Preise für Webseiten, die sich in innovativer und herausragender Weise mit dem Thema Fernsehen beschäftigen. Der „Grimme Online Award“ versteht sich als Definition von „Qualität im Netz“. Durch seine Auszeichnungen will er bekunden und bekräftigen, wie das Internet als Medium für herausragende fernsehbezogene Angebote einem hochwertigen Qualitäts-Anspruch gerecht werden kann. Intel unterstützt den Grimme Online Award als Hauptsponsor im Rahmen seiner Bildungs-Initiativen, die sich vorwiegend mit Neuen Medien und Internet im Bildungssektor befassen.

Über Intel® Innovation in Education 
„Intel® Innovation in Education“, das weltweite Bildungsprogramm von Intel, fördert die mathematische, naturwissenschaftliche und technische Ausbildung in mehr als 35 Ländern. Dabei arbeitet Intel mit langjährigen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Intels Engagement reicht von finanziellen Sponsorships und der Ausstattung von Schulen und Universitäten mit neuester Technologie über den Know-how-Transfer bei Lehrern, Schülern und Studenten, bis hin zur Mitarbeit in Initiativen wie der Initiative D21. Seit Anfang 2000 engagiert sich Intel in der Aus- und Fortbildung von Lehrern im Rahmen des Programms „Intel® Lehren für die Zukunft“. In der Bildungsförderung unterstützt Intel Mathe- und Wissenschaftswettbewerbe wie die Intel „International Science and Engineering Fair“ (ISEF), den Focus-Award „Schule macht Zukunft“, den „digita“-Preis, den Grimme Online Award sowie den ProSieben-Wissenspreis. Weitere Informationen zum gesamten Bildungsprogramm „Intel® Innovation in Education“ finden Sie unter www.intel.de/education

Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.

* Intel, Pentium und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
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