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Hauptschule Dillingen im Zentrum europäischer Lehrerfortbildung


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Wie der Intel® Aufbaukurs online an einer Hauptschule praktisch umgesetzt wird, können Sie in diesem Artikel erfahren. Immer im Blick ist dabei die europäische Umsetzung des erfolgreichen deutschen Projektes – bei unserem Besuch an der Schule waren die Education Manager England und Frankreich gleich mit dabei.
Hauptschule Dillingen im Zentrum europäischer Lehrerfortbildung
Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung entwickelte in Zusammenarbeit mit dem IT Firma Intel das Lehrerfortbildungsprogramm "Intel® Lehren –Aufbaukurs online“. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbesserung der Unterrichtsqualität durch aktive Einbindung von Schülerinnen und Schülern in Lernprozesse. Grundlegend sind dabei eine Verzahnung des Einsatzes digitaler Medien wie Computer, digitale Kamera und Internet mit innovativen Unterrichtsmethoden und die Teamarbeit der Lehrkräfte an der Schule.

Aufgrund des großen Erfolges in Deutschland und Österreich startete in diesem Jahr die weltweite Umsetzung des Fortbildungsangebots in Frankreich und Großbritannien. Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung begleitet federführend die europäische Ausweitung durch Trainings der Fortbildner und berät die Projektleiter in den einzelnen Ländern.

Die Projektleiter aus England und Frankreich konnten sich an der Hauptschule Dillingen ein Bild von der Umsetzung des Projektes in der Praxis machen. Mentorin Christine Böttcher erläuterte in einem Referat die schulinternen Prozesse, die zu einer aktiven Zusammenarbeit im Kollegium führten. Schulleiter Markus Reutter bestätigte, dass durch das Projekt die Lehrkräfte motiviert worden sind, die Qualität des Unterrichts zu steigern, indem sie Neues ausprobieren und vor allem die Teamarbeit durch die Maßnahme gesteigert werden konnte. Auf diese Weise sei das schulinterne Fortbildungsprogramm zum Selbstläufer geworden. Die Mitglieder der Arbeitsteams vereinbaren untereinander die Arbeitstreffen und entwickeln immer neue Unterrichtsideen. Vertreter aus dem Kreis der Teilnehmer bestätigten, dass sie das Angebot gerne aufgegriffen haben und die Umsetzung in der Klasse zu einer hohen Motivation der Schülerinnen und Schülern führt. Wertvoll seien für sie besonders die vielen Anregungen und Hilfen der Trainingsplattform sowie der Erfahrungsaustausch untereinander gewesen. Von Anfang an habe sie aktive Lernbereitschaft im Klassenzimmer überzeugt. Der Systembetreuer Dietmar Käck betonte, dass technische Anfangsprobleme beim Einsatz des Online-Angebots schnell überwunden werden konnten und mit der Fortbildung keine nennenswerte Belastung aus der Sicht EDV-Admininstrators verbunden sei.

Die Gäste konnten sich von Unterrichtsergebnissen überzeugen und waren von der Aktivität der Schule so beeindruckt, dass sie spontan darum baten, im September mit einem Team von 16 Vertretern aus dem französischen Bildungsministerium und den einzelnen Fortbildungsakademien der Departements wieder kommen zu dürfen. Schulleiter Markus Reutter versicherte, dass die Hauptschule jederzeit bereit sei, das Anliegen durch die engagierte Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

Im Bild (v. .) Tobias Macharon, Technischer Manager EU, Francois Ledoux, Projektmanager Frankreich, Wassila Mehanna, Projektmanagerin UK, Mentorin Christine Böttcher, Lehrerin Petra Küfner, Systembetreuer Dietmar Käck, Lehrerin Elisabeth Wurm, Projektleiter Johannes Böttcher.
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