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Neues aus Innovation in education


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kann Schiffe fliegen lassen. von Thomas Rahn

Innovation in Education Intel® Fortbildung bei Jürgen Wuttig von Thomas Rahn
Ich kann Schiffe fliegen lassen. Was zunächst wie realitätsferne Selbstüberschätzung oder gar Harry-Potter-Zauberlehrling-Manie anmutet, gewinnt an Sinn, wenn klar wird, dass Kollege Jürgen Wuttig als Zaubermeister seine Finger mit im Spiel hat- nämlich als Leiter der Intel Fortbildung.

Unter Wuttigs fachkundiger Anleitung gelang es nicht nur mir, sondern rund dreizehn weiteren Kollegen diverser Schulen, eine Ausflugsfähre die Gesetze von der trägen Masse überwinden und um die Brooklyn Bridge kreisen zu lassen. Doch nicht okkultes Tun vollbrachte dieses kleine Wunder, sondern die zunehmend sichere Beherrschung des Computer-Programmes „Front Page“.

Von den hier beschriebenen höheren Weihen des Computerisierens standen jedoch eine ganze Reihe bodenständiger „Fingerübungen“, denn die Grundlagen kreativen Schaffens an der Zaubermaschine wollen hart erarbeitet sein.

So ging es zu Beginn des Lehrganges darum, unerwünschtes Vokabular in einem Word-Dokument durch wohlfeileres zu ersetzen-eine Tätigkeit, die manuell ausgeübt, kostbare Arbeitszeit raubt. Mit Hilfe einiger durch findige Programmierer bereitgestellter Kniffe jedoch erledigt der gewiefte Kursteilnehmer derlei Ungemach nunmehr im Handumdrehen. Ebenso virtuos wird mit wenig gefälliger Formatierung verfahren.

Wer sich bislang des schnellen und sicheren Rechnes rühmte, konnte erfahren, dass Kollege Computer alles noch schneller, wahrscheinlich auch sicherer (richtige Bedienung vorausgesetzt) bewätigt. Mit Excel erledigen sich so komplexe mathmatische Probleme wie etwa das Ermitteln zensuraler Durchschnittswerte so erstaunlich einfach, dass man sich fragt, wieso man nicht schon längst auf die Mitarbeit des elektronischen Helferleins zurückgegriffen hat. Ab jetzt gilt der Rechenstift als antiquiert, es wird der PC hochgefahren. Also, wie war das jetzt gleich...

Wer meint, dem wissensdurstigen Kursteilnehmern eröffneten sich an dieser Stelle erste Schwierigkeiten, hat vollkommen Recht. Nun bietet ein PC im Verein mit seiner Software alle Voraussetzungen, seinem Benutzer die Erfahrung eines veritablen Nervenzusammenbruchs recht nahe zu bringen – wäre nicht Rettung in Person unseres Kollegen Wuttig stets zugegen gewesen. Seine Geduld wurde sicherlich des öfteren auf eine mehr als harte Probe gestellt; jahreslanges Training der Geduldsfäden ließen den fortbildungserprobten Magister Computum jedoch fürsorglich und hilfsbereit zu jedem Verzweifelten eilen, so dass Weinkräpfe und konvulsivisches Schluchzen nich unkontrolliert um sich griffen. Lediglich der eine oder andere leise Fluch ließ sich nicht immer unterdrücken – wieso klappt es bei dem und bei mir nicht?

Damit die erworbenen Kenntnisse der schönen neuen Computerwelt nicht ins Leere liefen, oblag jedem Lehrling die Aufgabe, ein eigenes Intel Projekt zu erstellen. Im Duell Rechner gegen Lehrer blieb dem potentiell Unterlegenen die Wahl der Waffen, sprich des Programmes, mit dessen Hilfe der Plan in die Tat umgesetzt werden sollte. Hier nun zeigte sich wer sich den Weg im Dschungel der Software zu bahnen verstand. Gefährliche Raubtiere namens PowerPoint, Front Page , Mediator oder PhotoDraw säumten den Weg des furchtlosen Entdeckers, und es galt sie zu bändigen und zu zähmen. Wildhüter Wuttig, mit diesen Bestien bestens vertraut, war gottlob stets zur Stelle den Expeditionsteilnehmern im entscheidenden Moment das Leben zu retten. Zur Stärkung wurden hot potatoes gereicht-Service rundum!.

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