Für Intel® S5000PSL-Server-Mainboards gibt es mehrere RAID-Optionen. Die Benutzer müssen entscheiden, welche für ihre Anwendung und Umgebung die richtige ist. Die folgenden Mainboardmodelle sind erhältlich:
Alle diese Modelle haben unterschiedliche Controller und Funktionen für Massenspeicher:
- Bei allen Modellen ist der ESB2-SATA-Controller auf dem Mainboard integriert. Er steuert die schwarzen SATA-Ports.
- Der 1064e-SAS-Controller findet sich nur auf dem SAS-Modell. Er steuert die vier blauen SAS-Ports auf dem Mainboard.
- Der 1068-SAS-Controller ist nur auf der ROMB-Riser-Karte implementiert, die mit dem ROMB-Modell (RAID on Motherboard) geliefert wird. Er steuert die 8 Ports auf der ROMB-Karte unabhängig von allen Anschlüssen auf dem Mainboard selbst.
Bei allen Controllern ist der RAID-Modus in der Voreinstellung nicht aktiv, er muss erst durch BIOS-Einstellungen oder Activation-Keys aktiviert werden. SAS-Controller können entweder SAS- oder SATA-Laufwerke steuern. Diese drei Controller bieten RAID-Möglichkeiten, die nach zwei Typen unterschieden werden:
- Integrierte Server-RAID-Technik II (ESRT2), eine auf Firmware basierende RAID-Technik beim ESB2- oder 1064e-Controller, aktivierbar durch BIOS-Einstellungen.
- Integriertes Intel® Server-RAID (Hardware-RAID), nur beim 1068-Controller verfügbar, wenn RAM und der optionale RAID-Activation-Key AXXRAK18E auf der ROMB-Karte installiert werden.
ESRTII unterstützt die "Software"-RAID-Level 0, 1 und 10. Eine Erweiterung auf RAID-Level 5 ist durch den Software-RAID-5-Activation-Key (Artikelnummer AXXRAKSW5) möglich. Für beide Controller, welche die integrierte Server-RAID-Technik II unterstützen, wird derselbe Treiber (siehe Link unten) verwendet, obwohl es sich beim einen um einen SATA-RAID-Controller (ESB2) und beim anderen um einen SAS/SATA-RAID-Controller (1064e) handelt. Bei dieser Art RAID stellen die Komponenten des Mainboards den erforderlichen Speicher und die Verarbeitungsleistung bereit. SATA- und SAS-Software-RAID-Treiber für verschiedene Betriebssysteme: http://downloadcenter.intel.com/filter_results.aspx Die SAS-ROMB-Riser-Karte arbeitet in der Voreinstellung als SAS-Controller mit 8 Ports und unterstützt max. 120 Laufwerke. Um bei diesem Controller RAID zu aktivieren, müssen ein Hardware-RAID-Activation-Key und Speicher (im Mini-DIMM-Format) installiert werden. Mit installiertem RAID-Key und RAM unterstützt diese Lösung die RAID-Level 0, 1, 5, 10 und 50 sowie volle Hardware-RAID-Funktion ohne Nutzung der System-CPU oder des Systemspeichers. | | ESB2 SATA (ESRTII-RAID) | 1064 SAS (ESRTII-RAID) | 1068-basiertes ROMB-RAID | | Unterstützte RAID-Level | 0, 1, 10 (5 mit AXXRAKSW5 bei SATA-Modellen) | 0, 1, 10 (5 mit AXXRAKSW5) | 0, 1, 5, 10, 50 mit AXXRAK18E + Mini-DIMM | | RAID-Typ | Verwendet System-CPU und -RAM | Verwendet System-CPU und -RAM | Hat eigenen Speicher und Prozessor | | S5000PSLSATAR | 6 Onboard-Ports | — | — | | S5000PSLSASR | 2 Onboard-Ports | 4 Onboard-Ports | — | | S5000PSLROMBR | 6 Onboard-Ports | — | 8 Ports auf ROMB-Karte |
Die optionale Intel® RAID-Batterie-Ausfallsicherung (RSBBU) kann nur bei ROMB im Hardware-RAID-Modus verwendet werden. Die RSBBU liefert bei einem Spannungsausfall des Systems Batteriespannung zur Erhaltung der Daten im NVRAM, damit diese bei wiederhergestellter Spannungsversorgung auf das Speicherlaufwerk geschrieben werden können. Wichtiger Hinweis: RAID ist keine Alternative zur regelmäßigen Datensicherung. Führen Sie regelmäßige Backups durch, um Datenverlust zu vermeiden. Nützliche Links:
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