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Vorübergehende Beibehaltung einer Umgebung mit unterschiedlichen Systemen
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Das IT-Team von Ford war sich von Beginn an darüber im Klaren, dass sie nicht in einer großen Aktion sämtliche UNIX* Systeme auf einmal gegen Systeme auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors austauschen konnten. Dies lag zum Teil an den Leasing-Vereinbarungen. "Wir haben eigentlich keinen einheitlichen Leasing-Zeitraum, sondern unterschiedliche Leasing-Zeiträume, die zu unterschiedlichen Zeiten enden", sagt Clive Johnson. Ein weiteres Problem bildet die Tatsache, dass nicht alle Unternehmensanwendungen, die bei Ford im Einsatz sind, bereits für Microsoft* Windows* verfügbar sind.
"Wir mussten also für eine Umgebung mit unterschiedlichen Systemen planen, in dem ein Teil der UNIX Maschinen noch im Einsatz ist, neben den neuen Maschinen auf Basis des Intel Pentium 4 Prozessors", sagt Christoph Conzen. Das bedeutet, dass das Speichersystem sowohl von den Systemen auf Basis der Intel® Architektur als auch von den UNIX* Systemen aus in transparenter Weise zugänglich sein musste, so dass die Systeme in dieser Hinsicht unterschiedslos benutzt werden konnten.
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"Abgesehen von den konkreten Einsparungen durch die Plattformen auf Basis der Intel Architektur, sind uns auch sehr gute, nicht-konkrete Einsparungen gelungen, durch die Integration von Büroautomatisierungs- und anderen Anwendungen."
Clive JohnsonManager of Deskside Services for the Ford European Operations |
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Einrichten einer Pilotinstallation
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Nachdem im April 2001 klar war, dass die Intel® Plattform alle wesentlichen Anforderungen erfüllte, bestand der nächste Schritt im Einrichten eines Piloten. Dies fand im Kölner Forschungszentrum statt, mit vier Dell* Precision* 530 PCs auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors mit 2 GHz, 1 GB RAM und zwei Festplatten. Bei der Arbeit mit den UNIX* Systemen hatte das Designteam 24-Zoll-Monitore verwendet, sodass für den Piloten 24-Zoll-Monitore von Sony* an Stelle der standardmäßigen 21-Zoll-Monitore angeschafft wurden. Jedes System verfügt über eine Wildcat* Grafikkarte.
Der Pilot lief vier Monate bis September 2001. Während der Laufzeit des Piloten, führten Clive Johnson und Christoph Conzen eine Präsentation der bisherigen Ergebnisse und des Business Case für den CIO von Ford, Marv Adams, durch. Der Vorschlag wurde akzeptiert und die Zustimmung für das Projekt einer vollständigen Migrierung beider Designzentren zu PCs auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors wurde erteilt.
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Einführung eines Netzwerkes auf Basis von PCs
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Die erste Einführungsphase beinhaltete die Migrierung der Daten von den Festplatten der einzelnen UNIX* Workstations zur neuen zentralen Speichereinheit einer Network-Attached-System (NAS)-Lösung. Der NetApp* NAS-Filer war Oktober 2001 in Betrieb und bis Dezember waren alle Daten von den UNIX* Workstations zum NetApp* NAS-Filer migriert.
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"Wir suchten nach einer Lösung mit Workstations auf Basis der Intel Architektur, auf denen Microsoft Windows ausgeführt wird, in Kombination mit zentralisierten Daten, die über ein Hochgeschwindigkeits- netzwerk mit guten Antwortzeiten verfügbar waren."
Christoph Conzen,IT Project Manager, Design Systems for the Ford European Operations |
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Die zweite Phase beinhaltete die Installation von 44 Workstations auf Basis der Intel® Architektur in Köln, und von 48 Workstations in Dunton. Die Workstations waren über ein Netzwerk miteinander verbunden, das ihnen den Zugang zur zentralen Speichereinheit ermöglichte. Diese Phase wurde bis Januar 2002 abgeschlossen.
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Spezifizierung der aktuellsten PCs
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Seit Januar 2002 läuft eine weitere Einführungsphase, die den Ersatz weiterer UNIX* Systeme durch Systeme auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors beinhaltet, und durch kleinere Konfigurationen für andere Abteilungen. Dadurch wurde die weitere Verbreitung von PCs bei Handwerkern, Entwicklungskonstrukteuren und Designern ermöglicht.
Aufgrund der Geschwindigkeit des technischen Fortschritts im PC-Markt, war zu diesem Zeitpunkt die aktuellste Hochleistungsplattform von Dell* der Dell* Precision* 650 mit 3.06 GHz und den neuesten Wildcat* 7110 Grafikkarten. Mittlerweile sind 130 PCs in beiden Forschungszentren installiert. Jedes System verfügt über eine Wildcat* Grafikkarte 5110, 6110 oder 7110.
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Integrierung der Desktop-Anwendungen
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Einer der Vorteile der Migrierung zur Intel® Plattform bestand in der Möglichkeit, ein einziges System für alle Anwendungen zu verwenden, ob es sich um 2D- oder 3D-Designanwendungen oder standardmäßige Büroautomatisierungs-Tools handelte.
"Die Designer und Konstruktionsentwickler sind nun in der Lage, alles, was sie wollen, über eine einzige grafische Benutzeroberfläche auf dem Desktop zu bekommen," sagt Clive Johnson. "Dadurch wurde uns eine Menge an Datenintegrationen erspart und niemand muss mehr zwei Geräte auf dem Schreibtisch haben. Wenn jemand eine e-Mail oder eine Excel Datei erhält, die heruntergeladen und geöffnet werden müssen, ist das jetzt sehr einfach geworden, im Vergleich zu vorher, als dafür ein spezielles Tool eingesetzt werden musste. Abgesehen von den konkreten Einsparungen durch die Plattformen auf Basis der Intel Architektur, sind uns auch sehr gute, nicht-konkrete Einsparungen gelungen, durch die Integration von Büroautomatisierungs- und anderen Anwendungen."
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Massive Kosteneinsparungen durch die PC-Plattform
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Seit der Implementierung der Infrastruktur auf Basis von PCs hat das IT-Team ein CPU-Kostenmodell entworfen, und vergleicht die neue Lösung hinsichtlich Kosten und Grafikleistungen mit anderen Lösungen, die von Ford in der Vergangenheit eingesetzt wurden. Das Modell, mittels dessen die Kosten und Grafikleistungen von CPUs über acht Jahre hinweg verglichen werden, macht die enorme Kostensenkung infolge der Einführung von PCs auf Basis der Intel® Architektur deutlich.
Die Ergebnisse sind offensichtlich Systeme auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors bieten massive Kosteneinsparungen.
Die Betriebskosten für jede UNIX* Workstation betrugen 1995 insgesamt 250.000 US$ über einen Dreijahreszeitraum. Zu dem Zeitpunkt, an dem Ford seine letzte Leasing-Vereinbarung für UNIX* Systeme unterzeichnete, waren diese auf 36.000 US$ für den gleichen Zeitraum gefallen. Mit der Einführung von Systemen auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors, sanken die Betriebskosten auf gerade einmal 7.000 US$ für einen Dreijahreszeitraum.
"Wir sind der Meinung, dass wir die Gesamtbetriebskosten um Millionen von Dollar durch die Migrierung zu Systemen auf Basis des Intel Pentium 4 Prozessors senken konnten", sagt Clive Johnson. "Hinsichtlich der Grafikleistung erzielten wir einen Leistungsvorteil von 300 Prozent durch die Migrierung zur Intel Plattform, und wir verfügen über die Ergebnisse von Benchmark-Tests, die dies belegen können." Clive Johnson erklärt weiter, wie rationell und unkompliziert der Integrationsprozess ablief. "Wir erreichten eine reibungslose Integration aller Unternehmensanwendungen, unabhängig davon, ob Designer und Entwicklungskonstrukteure vorher über PC, Großrechner oder das Web auf diese zugriffen."
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Gegenwärtig verfügt nur rund die Hälfte der Mitarbeiter in den Designzentren über die neuen Workstations auf Basis der Intel® Architektur. Der Grund hierfür liegt darin, dass viele Mitarbeiter nach wie vor Zugang zu CAD-Tools für die Entwicklung benötigen, die zurzeit nur für UNIX* Systeme verfügbar sind. Dies ändert sich jedoch langsam, und bis Ende 2003, so hofft Ford, werden sämtliche wichtigen CAD-Tools für Microsoft* Windows* auf Intel® Plattform verfügbar sein.
Da weitere Leasing-Vereinbarungen Anfang 2004 auslaufen, hofft Ford, dass weitere Entwicklungskonstrukteure, Designer und Mitarbeiter aus der Produktionsplanung zur Lösung auf Basis der Intel® Architektur migrieren können. In der Zwischenzeit wird im Herbst 2003 ein weiterer Pilot eingerichtet, um die Technologie für den Einsatz durch eine größere Bandbreite von Benutzern aus Entwicklung und Produktionsplanung zu testen.
Ford hofft auch, zukünftig vermehrt Notebooks auf Basis der branchenführenden Intel® Centrino™ Mobiltechnologie in optimaler Weise einsetzen zu können. "Wir evaluieren zurzeit die Intel Centrino Mobiltechnologie hinsichtlich unserer nächsten Notebook-Aktualisierung, da sie es unseren Designern ermöglicht, zu arbeiten, wann und wo sie wollen", sagt Clive Johnson. Die Einführung ist gegen Ende 2003 vorgesehen.
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Unternehmensweite Einführung
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Letzten Endes, so die Hoffnung, werden die Produktionsstätten von Ford in Europa ebenfalls allmählich zur Intel® Plattform migrieren, sodass am Ende des Prozesses so gut wie sämtliche der etwa 100.000 Mitarbeiter in Europa PCs auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors als einziges IT-Tool einsetzen. Darüber hinaus ist eine noch umfassendere Einführung in der Gruppe von Ford-Unternehmen geplant.
Die europäischen Designzentren bildeten den Piloten für die weltweiten Designzentren der Ford Group, einschließlich der Designzentren von Jaguar*, Land Rover* und Volvo als auch von Ford in den USA. "Wir standen an der Spitze der Entwicklung und bewiesen die Vorteilhaftigkeit der Technologie", sagt Clive Johnson.
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"Wir sind der Meinung, dass wir die Gesamtbetriebskosten um Millionen von Dollar durch die Migrierung zu Systemen auf Basis des Intel Pentium 4 Prozessors senken konnten. Hinsichtlich der Grafikleistung erzielten wir einen Leistungsvorteil von 300 Prozent durch die Migrierung zur Intel Plattform, und wir verfügen über die Ergebnisse von Benchmark-Tests, die dies belegen können."
Clive JohnsonManager of Deskside Services for the Ford European Operations |
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Es erscheint nun wahrscheinlich, dass Ford die Strategie, auf Basis von Intel® Prozessoren Arbeitsprozesse in Design und Entwicklung zu optimieren, eines Tages weltweit im gesamten Unternehmen umsetzen wird.
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