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Ford: Geschäftliche Aspekte
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Ford

Ein global führendes Unternehmen der Automobilbranche

Ford Motor Company ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Automobilbranche, einschließlich Design, Produktion, Verkauf und Service von Personenwagen, Lastwagen sowie Komponenten und Systemen für Fahrzeuge. Das Unternehmen ist mittlerweile unangefochten der weltweit größte Produzent von Kleinlastwagen mit offener Ladefläche (Pickups) und weltweit die Nummer 2 unter den Produzenten von Personenwagen und Lastwagen. Seine Marken schließen Aston Martin, Ford, Jaguar, Land Rover, Lincoln, Mercury und Volvo ein. Zu den größten Verkaufserfolgen zählen die Ford Taurus* und F-Series* Pickups. In Europa bringt Ford ständig Aufsehen erregende neue Produkte auf den Markt, wie das neue Ford Street Car*, das den europäischen Markt gerade im Sturm erobert.

"Die Migrierung zu einer einzigen PC-Plattform für alle Aufgaben bot uns die Chance, sämtliche Anwendungen auf einem einzigen Desktop-PC auszuführen. Wir fassten dies als große Chance auf."
Clive Johnson,Manager of Deskside Services for the Ford European Operations
Das Unternehmen führte eine Revolution in der Produktionsweise durch, als es zu Beginn des 20. Jahrhunderts Fließbänder in die Produktion einführte, wodurch die Massenproduktion von Fahrzeugen möglich wurde. Seither blieb Ford ein Pionier in der Einführung fortschrittlichen Designs und fortschrittlicher Produktionstechnologien. Das Unternehmen betreibt außerdem ein äußerst erfolgreiches Fahrzeug-Finanzierungsgeschäft, das die Finanzierung, das Leasing und die Versicherung, das Mieten und das Leasing von Personenwagen und Lastwagen umfasst, und auch das Mieten von Ausrüstung im industriellen und im Konstruktionsbereich.

Das Unternehmen verfügt über die kontrollierende Mehrheit (33 Prozent) bei Mazda*, und erwarb im Juni 2000 das Land Rover* Geschäft von der BMW* Gruppe. Ford betreibt außerdem Hertz*, das weltweit größte Mietwagen-Unternehmen. Der Umsatz von Ford im Jahr 2002 bis Dezember betrug 163,42 Milliarden US$. Das Unternehmen beschäftigt in Europa rund 137.000 Mitarbeiter, in den USA rund 162.000 Mitarbeiter, und in der Asien/Pazifik-Region rund 52.000 Mitarbeiter.

Entwicklung der Fahrzeuge der Zukunft

Ford unterhält in Europa zwei Designzentren, eines in Köln und eines in Dunton bei London. Insgesamt arbeiten etwa 260 Personen in den beiden Designzentren, die meisten von ihnen sind Designer und Konstruktionsentwickler. Die Designer sind verantwortlich für die ästhetischen und "emotionalen" Aspekte des Fahrzeugdesigns, und teilen sich auf einzelne Gruppen auf, die sich beispielsweise mit Design, Multimedia, Designfertigung, 5-Achsen-NC-Fräsen, Modellieren sowie Farben und Materialien beschäftigen.

Die Konstruktionsentwickler arbeiten an der praktischen Umsetzung, mit Verantwortung für das Erzielen einer herausragenden Qualität im Designprozess. Der Bereich Konstruktionsentwicklung deckt auch Aspekte wie Machbarkeit, Produktionszwänge, Ergonomie und die Ausführung des Fit-and-Finish ab.

Unter den Software-Tools, die von den Designern verwendet werden, befinden sich Adobe* Photoshop Illustrator* für 2D-Arbeiten und AutoStudio* von Alias* Wavefront* für 3D-Konzeptarbeiten. Die Entwicklung arbeitet in der Hauptsache mit CAD/CAM-Software-Anwendungen wie der I-DEAS* Master Series von Structural Dynamics Research Corporation (SDRC).

Design und Konstruktionsentwicklung sind beide an der Erstellung und Nutzung umfangreicher Wissensdatenbanken oder Informationsdatenbanken auf ihren speziellen Gebieten beteiligt. Diese sind in der Form von Websites über das unternehmensweite Intranet von Ford verfügbar. Dadurch wird die weltweit gemeinsame Nutzung von Wissen im ganzen Unternehmen sichergestellt, und Mitarbeiter müssen keine Zeit mehr mit der ständigen Neuerfindung des Rades verschwenden. Die Websites für Design und Entwicklung decken eine riesige Zahl von Themen ab, und ermöglichen Ford, als ein wirklich globales Unternehmen zu agieren.

Leasing von IT-Ausstattung für Flexibilität und Management-Kontrolle

Die IT-Ausstattung, die in den beiden europäischen Designzentren verwendet wird, wird typischerweise für 3 Jahre geleast und nicht gekauft. "Wir sind der Ansicht, dass der 3-Jahres-Zyklus uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, und sicherstellt, dass unsere Designer und Entwicklungskonstrukteure Desktop-Einheiten von guter Qualität zur Unterstützung ihrer Arbeit erhalten," sagt hierzu Clive Johnson, Manager of Deskside Services für Ford European Operations. Die Einkaufsabteilung verfügt hierfür über verschiedene Quellen. Die Leasing-Unternehmen werden anhand des jeweils attraktivsten Angebots ausgewählt.

Bisher benutzten die Forschungszentren über Netzwerk verbundene UNIX* Workstations mit lokalen Speichermedien. Diese Lösung wurde jedoch zunehmend unbefriedigender, da aktuelle Versionen einiger der von den Designern eingesetzten Software-Tools, wie Adobe* Photoshop*, für die Verwendung auf UNIX* Plattformen nicht regelmäßig verfügbar waren.

Hinzu kam, dass das Büroautomatisierungssystem von Ford unter Microsoft* Windows* betrieben wurde und Produkte wie Excel*, Outlook* und Word* verwendete. Das hatte zur Folge, dass Designer und Entwicklungskonstrukteure entweder zwei verschiedene IT-Systeme auf ihren Schreibtischen platzieren mussten, oder sie mussten lästige und zeitraubende Tools einsetzen, um auf die Microsoft* Office* Produkte von ihren UNIX* Workstations aus zuzugreifen.

Eine Chance für die Migrierung von UNIX* zur Intel® Architektur

Die Ford Global IT Strategy-Gruppe berichtete bereits 1999 über die Neudefinierung von UNIX* Workstations als Technologie im Niedergang. Die European Design IT-Gruppe führte 2000 den Piloten für die Benutzung von Microsoft* Windows* auf der Intel® Plattform für die Designer durch. Der Erfolg dieses Evaluierung in einem Piloten eröffnete neue Chancen für eine Migrierung von UNIX* Workstations zu Systemen auf Basis der Intel® Architektur.

Viele der von den Designern und Entwicklungskonstrukteuren bei Ford benutzten Produkte waren bereits auf der Intel® Plattform mit Microsoft* Windows* als Betriebssystem verfügbar. Hinzu kam, dass die Windows* Versionen häufig neuer und aktueller waren als die Versionen, die für UNIX* verfügbar waren.

Die Einführung einer einzigen Plattform auf Basis der Intel® Architektur für sämtliche Aufgaben bot zum einen den Vorteil des Zugangs zu den jeweils aktuellsten professionellen Tools, und gleichzeitig den Vorteil einer reibungslosen Integration mit dem Büroautomatisierungssystem, das von den Designern, Entwicklungskonstrukteuren und den übrigen Mitarbeitern der Designzentren für administrative Aufgaben benutzt wurde. "Die Migrierung zu einer einzigen PC-Plattform für alle Aufgaben bot uns die Chance, sämtliche Anwendungen auf einem einzigen Desktop-PC auszuführen," sagt Clive Johnson. "Wir fassten dies als große Chance auf."

Diese Strategie ermöglichte auch die Integration mit der bei Ford vorhandenen Büroautomatisierungs-Infrastruktur, die aus Dell* Servern auf Basis der Intel® Architektur besteht und einen Ford Global Server-Load unter Microsoft* Windows 2000* benutzt. Das Team arbeitet zur Zeit intensiv an einer Migrierung zu Microsoft* Windows 2003*, das dieses Jahr auf den Markt kommen wird.

Vereinfachung des Speicherungssystems

Im alten System bestand auch ein Problem in der Speicherung, da Designdaten auf den einzelnen Workstations gespeichert wurden und jede Nacht auf einem zentralen Data-Warehouse-Server ein Backup erstellt wurde. "Das Datenvolumen wuchs auf diese Weise schnell an, sodass wir also auch nach einer neuen Möglichkeit für die Optimierung und Vereinfachung unserer Speicherungsprozesse suchen mussten," sagt Christoph Conzen, IT Project Manager, Design Systems for the Ford European Operations.

Die Mitarbeiter in Design und Entwicklung reisen ziemlich häufig zwischen den beiden Forschungszentren hin und her, und daher besteht für sie auch die Notwendigkeit, auf ihre Daten von jedem Standort aus zugreifen zu können. "Wir suchten nach einer Lösung mit Workstations auf Basis der Intel Architektur, auf denen Microsoft Windows ausgeführt wird, in Kombination mit zentralisierten Daten, die über ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk mit guten Antwortzeiten verfügbar waren," sagt Christoph Conzen.

Reduzierung von Kosten

PCs auf Basis der Intel® Architektur boten darüber hinaus auch den Vorteil von deutlich reduzierten Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) und eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Dazu kam, dass die Stabilität der Intel® Plattform langfristige Kostensenkungen sicherstellt, bei geringerem Bedarf an Aufrüstungen und Aktualisierungen.

Seit diese Entscheidung umgesetzt wurde und Ford die Gelegenheit zu einigen Vergleichen hatte, wurden der massive Umfang der Kosteneinsparungen und die Leistungssteigerungen erst richtig klar. Die potenziellen Vorteile waren jedoch von Anfang an erkennbar. Daher wurde auch die Entscheidung für die Intel® Plattform und PCs auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors getroffen.
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