Triaton: the BusinessProcessor

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Die BISP-Plattform von Triaton baut auf Servern mit Intel® Architektur auf, wodurch die für eine kostengünstige und skalierbare BI-Lösung erforderliche Leistung und Zuverlässigkeit gewährleistet sind. Die in diesem Dokument beschriebene Konfiguration (siehe Netzwerkdiagramm des physikalischen Systems weiter unten) umfasst mehrere Server mit Intel® Pentium® III Xeon™ Prozessoren von IBM* (xSeries 350), auf denen Microsoft* Windows* 2000 Advanced Server oder Suse* Linux* 7.2 in einer mehrschichtigen Architektur ausgeführt wird:

  • Datenbankcluster mit vier Knoten, auf dem IBM DB2* UDB EEE 7.2 unter Suse* Linux 7.2 ausgeführt wird. Bei diesem Cluster wird SteelEye* LifeKeeper* 4.1 für Linux eingesetzt, um eine hohe Verfügbarkeit durch Ausfallsicherung zu ermöglichen.
  • Ein aus zwei IBM FAStT* Speicherservern mit je zwei RAID-Controllern aufgebautes SAN (Storage Area Network), zwölf Erweiterungseinheiten (EXP 500), 120 im Betrieb austauschbare Fibre-Channel-Festplattenlaufwerke mit insgesamt 2,2 TB Speicher.
  • Ein aus drei Knoten bestehender Anwendungsservercluster, auf dem WebIntelligence* von Business Objects unter Microsoft Windows 2000 Advanced Server ausgeführt wird.
  • Ein ETL-Server (Extraktion, Transformation, Laden), auf dem Windows 2000 Advanced Server und Informatica PowerCenter* 5.1 sowie PowerChannel* ausgeführt werden.
Die typische Konfiguration eines geeigneten Business Desktops auf Clientseite umfasst einen PC auf Basis des Intel® Pentium® 4 Prozessors, Windows XP Professional oder Windows 2000 Professional sowie einen Java*-fähigen Webbrowser.

Bei diesem Szenario lässt sich das System auf eine Datenmenge von bis zu 2,2 TB und 1.500 Benutzer bei einem Gleichzeitigkeitsverhältnis von 6 % skalieren. Triaton, IBM und Intel arbeiten derzeit gemeinsam an der Bewertung von anspruchsvollen BISP-Konfigurationen auf Basis der Intel® Itanium® 64-Bit-Architektur. Wegen der hohen Verfügbarkeit von Softwarekomponenten mit Intel® Itanium® Architektur wird sich die Lösung erwartungsgemäß weit über die Grenzen der gegenwärtig vorherrschenden 32-Bit-Systeme hinaus skalieren lassen. Die Ergebnisse eines von SAS* Institute Inc. und Intel gemeinsam betriebenen Forschungscenters haben ergeben, dass die Leistung von Data-Mining-Lösungen je nach Anwendung um 30 bis 400 % verbessert werden kann.

Zielmarkt und Kunde

Die Nachfrage nach kompletten Full-Service-Lösungen für BI ist enorm, insbesondere bei mittleren Unternehmen, allerdings lassen sich viele durch die zuvor genannten Herausforderungen davon abhalten, Wissensmanagementlösungen in ihren Organisationen einzuführen. Genau das ist der Grund, warum Triaton BISP entwickelt hat. BISP kann für eine Benutzerzahl im zweistelligen Bereich bis auf mehrere Tausend Anwender skaliert werden und wird von erfahrenen Fachleuten für Wissensmanagement verwaltet. Die Kunden von Triaton stammen in der Regel aus der Fertigungsbranche, wobei der Schwerpunkt auf den Sektoren Automobilindustrie, Chemie, Pharmazie und Metallverarbeitung liegt.

Fallstudien/Erfolgsnachweise

Thyssen Krupp Stahl (TKS) Deutschland, einer der ersten BISP-Kunden von Triaton, suchte nach einer angepassten BI-Lösung, die sich von einer anfänglichen Benutzerzahl von 1.200 auf 1.500 skalieren lassen würde und darüber hinaus ein unbegrenztes Wachstumspotenzial bieten würde, außerdem eine Verfügbarkeit rund um die Uhr sowie ein hohes Maß an Flexibilität, und dies alles zu einem vernünftigen Preis. Triaton erkannte, dass sich diese Anforderungen mit BISP erfüllen lassen würden, wovon nun der Kunde überzeugt werden musste. Zu diesem Zweck nutzte das Unternehmen die Dienste seines in Krefeld ansässigen Business Intelligence Solution Labs (BISL). Dies ist mit der aktuellsten Hardware und Software von Markt- und Technologieführern ausgestattet, und kommt zum Einsatz, wenn es um Prototyperstellung, POC-Aktivitäten (Proof-of-Concept) sowie die Entwicklung und den Betrieb von Data-Marts, Data-Warehouses und CRM-Lösungen geht. So gehören zur Hardware im BISL beispielsweise mehrere 4-Wege-Server auf Basis der aktuellsten Intel® Pentium® III Xeon™ und Itanium Prozessoren. Außerdem arbeitete Triaton eng mit einem Entwicklerteam von Intel im Intel Solution Center in München zusammen, um sicherzustellen, dass die BISP-Lösung für die Intel Architektur optimiert und daran angepasst sein würde. Die bewertete und optimierte Plattform wurde dann im Datencenter von Triaton in Krefeld implementiert und dort in die vorhandene Infrastruktur integriert.

Wertschöpfungspotenzial für Kunden

Mit seiner BISP-Lösung wendet Triaton sich in erster Linie an mittlere Unternehmen. Diese haben zumeist Bedenken, wenn es um den Einsatz von Wissensmanagementlösungen in ihren Organisationen geht, da sie die damit verbundenen Kosten schlecht einschätzen können und oft intern nicht über das erforderliche Fachwissen verfügen. Aus diesem Grund legen sie Wert auf adäquate Partner, die ihnen eine übergreifende, angepasste Lösung anbieten können, die komplett ausgelagert werden kann. Genau dadurch zeichnet sich BISP aus: Es handelt sich um eine übergreifende, angepasste und integrierte Full-Service-Lösung aus einer Hand. PAC-Analysten sehen große Chancen für einen Erfolg von BISP: "Auf der Führungsebene wird es immer wichtiger, entscheidende Unternehmensdaten genauestens zu kennen und sie stets aktuell und per Tastendruck abrufen zu können. Bislang gibt es auf dem Markt keinen anderen Anbieter einer derart integrierten Komplettlösung. BISP von Triaton ist also ein einzigartiges Angebot."

Logik-/Funktionsdiagramm

BISP ist eine integrierte Lösung für den Zugriff auf Produkt-, Kunden-, Vertriebs- und Marketingdaten aus verschiedenen Quellen. Auf der unteren Ebene leistet BISP die Integration von Geschäfts- und Unternehmensdatenquellen wie ERP, CRM und e-Procurement-Systemen, XML-Quellen, relationalen Datenbanken sowie Großrechnern und anderen vorhandenen Systemen. Die Daten werden extrahiert, transformiert und zuletzt in die Schichten zur Veröffentlichung und für das Data-Warehouse geladen, wo sie die Grundlage für die Datenanalyseschicht bilden. Bei der Datenanalyse werden verschiedene Wissensmanagement-Tools von führenden Anbietern wie Business Objects und Hyperion eingesetzt. Beratungsdienste für Geschäftsabläufe und Management runden die BISP-Plattform ab. Diese werden von Triaton und dessen Partner für die Managementberatung, Mummert + Partner, bereitgestellt.

Benutzererfahrung

Die Kunden von Triaton können abhängig von ihrem Datenanalysebedarf aus verschiedenen Front-End-Systemen wählen. Viele Unternehmen haben sich für Lösungen von Anbietern wie Business Objects, Cognos oder Hyperion entschieden. Diese arbeiten in der Regel mit einem Front-End-System auf Webbasis, auf das über den BISP-Webserver zugegriffen werden kann. Dafür benötigt der Kunde einen PC mit einem Java-fähigen Webbrowser wie Microsoft Internet Explorer* oder Netscape Navigator*. Eines der von BISP unterstützten Tools zur Datenanalyse ist Business Object WebIntelligence. Damit können Kunden durch ihre Daten navigieren und sie genauer untersuchen, indem sie durch OLAP (Online Analytical Processing) Berichte erstellen. Bei der Berichterstellung können Benutzer eigene Geschäftsbegriffe auf einer einfachen Drag & Drop-Benutzeroberfläche eingeben, oder es können mithilfe von OLAP Einzelheiten zu Daten abgerufen werden.

Zu guter Letzt bietet die BI-Plattform Business Objects Analyseanwendungen. Diese Anwendungen enthalten Geschäftsinhalte für bestimmte Unternehmensbereiche, zum Beispiel Vertrieb und Marketing, Kunden, Logistikketten-Management für Produkte und Dienste oder interne Operationen. Ziel der Lösung ist es, Führungskräften funktionsübergreifend die zur Entscheidungsfindung notwendigen Informationen über einen einzigen Zugriffspunkt zugänglich zu machen – eine Instrumententafel für das Management. Nachstehend werden einige Bildschirmabbildungen gezeigt, die veranschaulichen, wie die Ergebnisse der Analyseanwendungen von Business Objects auf den Monitoren der Benutzer dargestellt werden.

Konfigurierbare Startseite

Instrumententafel
Zeigt die Historie ausgewählter wichtiger Daten in einem bestimmten Zeitraum.
Kennzahlen
Enthält eine Auflistung wichtiger Daten und ermöglicht Benutzern das Durchführen von interaktiven Analysen und Datenvergleichen.
Warnmeldungen
Zeigt eine Liste mit Alarmmeldungen an, die durch benutzerdefinierte Regeln ausgelöst werden.
Boston-Kennzahlen
Dienen der Analyse von Produktpaletten und der automatischen Erkennung von Produktsegmenten. Bilden die Grundlage für die strategische Optimierung des Angebots.


Diagramm des Software-Stacks

BISP bietet eine integrierte Lösung zum Laden und Speichern von Kundendaten im Datencenter von Triaton, um mithilfe von Business Intelligence-Tools eine hochleistungsfähige Analyse und Berichterstellung durchzuführen. Mit Informatica PowerCenter lassen sich Kundendaten aus verschiedenen Quellen wie ERP-Systeme, relationale Datenbanken, flache Dateien u. a. extrahieren. Über das Internet oder Standleitungen werden die extrahierten Daten komprimiert und verschlüsselt durch Informatica PowerChannel an das Datencenter von Triaton übertragen.

Das empfangende System (auch ein ETL-Server) transformiert die extrahierten Daten gemäß den in der zentralen Datenbank gespeicherten Zuordnungsregeln und lädt sie in das Data-Warehouse. Um den raschen Zugriff auf große Datenmengen zu gewährleisten (über 1 TB), setzt Triaton als Datenbank IBM DB2 UDB EEE auf Servern mit Intel® Architektur ein. Die im Bereich zur Veröffentlichung enthaltenen Daten des Data-Warehouse werden für Data-Marts wie Info- oder OLAP-Cubes vorbereitet. Diese Cubes enthalten anwendungs- bzw. themenspezifische Daten, die als Grundlage für die BI-Tools dienen. Mit den auf speziellen Anwendungsservern ausgeführten Tools werden die Daten analysiert und Berichte erstellt. Außerdem dienen die Tools dazu, Benutzeransichten und -objekte auf der semantischen Ebene zu definieren und dadurch benutzerspezifische Daten bereitzustellen, die an verschiedene Endgeräte wie PCs, PDAs und Mobiltelefone angepasst sind. Verwaltet und überwacht wird BISP durch Systemmanagementlösungen von Tivolo*.

Netzwerkdiagramm des physikalischen Systems

Auf der Ebene des physikalischen Systems setzt sich die Lösung aus IBM x-Series Servern mit Intel® Pentium® III Xeon™ Prozessoren und einem SAN von IBM zusammen. Das System besteht aus drei Schichten: Back-End, mittlere Schicht und Front-End. Das Back-End beinhaltet die SAN-Lösung IBM FAStT 500, die auf eine Gesamtkapazität von 2,2 TB konfiguriert ist. Über Fibre-Channel-Controller ist das SAN mit dem aus vier Knoten bestehenden Datenbankcluster verbunden. Auf dem Datenbankcluster wird als Datenbank IBM DB2 UDB EEE 7.2 unter Suse Linux 7.2 ausgeführt. Bei sämtlichen Knoten des Clusters handelt es sich um 4-Wege-Systeme mit Intel Pentium III Xeon 900 MHz-Prozessoren, wodurch die erforderliche Computerleistung und die hohe Verfügbarkeit gewährleistet sind. Um mit einer Ausfallsicherung für Linux die ständige Verfügbarkeit der Softwaredienste sicherzustellen, setzt Triaton SteelEye LifeKeeper ein. In einem LifeKeeper-Cluster sind jeweils zwei Knoten konfiguriert. Alle Dienste des einen Knotens können zulasten des anderen ausfallen, wobei dann der aktive Knoten die durch den Ausfall zusätzlich angefallene Arbeitslast übernimmt, bis beide Knoten wieder betriebsbereit sind.

Die mittlere Schicht enthält den Anwendungsservercluster von Business Objects. Für diesen Cluster wollte Triaton dieselben Server wie für das Back-End einsetzen (4-Wege-Server von IBM mit Pentium III Xeon Prozessoren). Auf der aus drei Knoten bestehenden Anwendungsserverschicht werden Windows 2000 Advanced Server und Business Object WebIntelligence-Lösungen ausgeführt. Durch WebIntelligence wird die Erstellung leistungsstarker Berichte vereinfacht, da Benutzer eigene Geschäftsbegriffe auf einer einfachen Drag & Drop-Benutzeroberfläche eingeben können. Diese ermöglicht den Zugriff auf Daten über eine "semantische Schicht", wodurch die Komplexität von Datenbankterminologie verborgen bleibt.

Kunden greifen auf die in der mittleren Schicht definierten und erstellten Berichte über die Portalserver des Front-Ends zu. Diese Server stellen daraufhin die Verbindung zum BISP-FAM-Server (BISP Failover Application Manager) her, der laufend die Verfügbarkeit des aktiven Webservers überwacht. Ist der aktive Webserver nicht verfügbar, wird stattdessen ein sich in Bereitschaft befindliches Webserversystem verwendet. Da alle Kommunikationen mit SSL verschlüsselt werden, sind hochleistungsfähige Server am Front-End erforderlich. Aus diesem Grund hat Triaton sich für Systeme mit zwei Intel® Pentium® III Xeon™ Prozessoren entschieden (IBM xSeries 350 mit zwei installierten CPUs). Auf dem Portal und den BISP-FAM-Servern werden Suse Linux 7.2 und Apache Webserver ausgeführt. Auf den Webservern werden Windows 2000 Server und IIS 5.0 ausgeführt. Die Front-End-Server (Portal-, BISP-FAM-, Webserver) werden pro Kunde implementiert.

Damit die Kundendaten an das Datencenter von Triaton gesendet werden können, ist auf Kundenseite ein ETL-Server (Extraktion, Transformation, Laden) erforderlich. Dieser Server kann auf Back-End-Systeme des Kunden zugreifen (ERP, CRM, Datenbanken usw.) und die Daten über das Internet oder Standleitungen extrahieren, transformieren und verschlüsselt an das Datencenter von Triaton übertragen. Die Hardware ist in der Regel ein 4-Wege-Server mit Intel Pentium III Xeon Prozessor mit vier Gigabyte Speicher. Der ETL-Prozess wird mithilfe von Informatica PowerCenter implementiert, und die sichere Datenübertragung gewährleistet die Informatica PowerChannel-Technologie.